Hallo!
Ich habe das aktuelle Windows 10 22H2 (Build 19045.6216) am Laufen. Der Rechner ist ist fünf Jahre alt und kommt demnächst in das sechste Jahr.
Ich versuche seit Monaten vergeblich, ein Update auf Windows 11 durchzuführen, immer wieder habe ich einen Versuch gestartet und habe alle Tipps im Netz zusammengetragen und durchexerziert. Ich bin langsam am Verzweifeln. Ich muss wohl alles platt machen und dann Windows 11 frisch installieren.
Ab 17.09.2025 habe ich jedenfalls das Problem, dass mein DATEV bzw. der Zugriff auf DUO nicht mehr funktionieren wird, oder? Ich muss also zwingend auf Windows 11 umsteigen. Liege ich hier richtig, oder?
Ich werde wohl nicht umhin kommen, jetzt einen neuen Rechner anzuschaffen und mit dem DATEV-Assistenten vom alten auf den neuen Rechner zu migrieren.
Viele Grüße
Christoph
Ich habe das aktuelle Windows 10 22H2 (Build 19045.6216) am Laufen. Der Rechner ist ist fünf Jahre alt und kommt demnächst in das sechste Jahr.
Ich versuche seit Monaten vergeblich, ein Update auf Windows 11 durchzuführen, immer wieder habe ich einen Versuch gestartet und habe alle Tipps im Netz zusammengetragen und durchexerziert. Ich bin langsam am Verzweifeln. Ich muss wohl alles platt machen und dann Windows 11 frisch installieren.
---> Woran scheitert es? Was ist die Fehlermeldung?
Ab 17.09.2025 habe ich jedenfalls das Problem, dass mein DATEV bzw. der Zugriff auf DUO nicht mehr funktionieren wird, oder? Ich muss also zwingend auf Windows 11 umsteigen. Liege ich hier richtig, oder?
---> Nein. Mit dem Update 19.0 der Datev wird Win 10 aber nicht mehr unterstützt.
Ich werde wohl nicht umhin kommen, jetzt einen neuen Rechner anzuschaffen und mit dem DATEV-Assistenten vom alten auf den neuen Rechner zu migrieren.
---> Was ist am alten Rechner nicht kompatibel?
@Steuerpirat schrieb:
Ich werde wohl nicht umhin kommen, jetzt einen neuen Rechner anzuschaffen und mit dem DATEV-Assistenten vom alten auf den neuen Rechner zu migrieren.
Bei einem DATEV Einzelpatz oder DATEV Client (im Netzwerk) dürfte das der sinnvollste Weg sein. Ich würde den Umzug aber lieber "manuell" machen und den Assistenten nicht benutzen.
Danke für die Antworten, ich melde mich später ausführlicher zum Update-Problem von Windows 11 zurück.
Die DATEV Wien hat diese Mail verteilt (Anhang). Man muss vom SiPa die neue Version 8.02. bis 16.09.2025 installieren, was aber nur auf Windows 11 geht, so die DATEV.
Ich selbst nutze DATEV V.15.46. Wenn ich updaten will, dann kommt die Meldung, dass ich Windows 11 benötige.
Kann ich also definitiv (noch) bei V.15.46 bleiben und das Windows 10 in Verbindung mit DATEV V.15.46 + Verbindung zu DUO auch nach dem 16.09.2025 nutzen?
Es wird halt bei Problemen mit der DATEV Software passieren (können), dass DATEV keinen Support bietet.
Um einfach gar nicht in diese (dann vermutlich) unschöne Lage zu kommen, sollte es doch machbar sein, einen Einzelplatz PC (oder auch vorerst nur den DATEV Part) innerhalb eines Monats auf einen neuen PC umzuziehen / umziehen zu lassen.
Ja, ich ziehe bereits in Erwägung, einen neuen bzw. einen weiteren Rechner anzuschaffen, wo ich das DATEV dann frisch mit Windows 11 aufsetze.
Ich hätte den Umzug auf den neuen PC halt gerne noch in den Herbst verschoben, da ich anderweitig zeitlich eingebunden bin, der Umzug also quasi zur Unzeit kommt.
Die "Unzeit" hat heute Morgen ganz spontan an der Türe geklingelt und gesagt, hier bin ich und ich habe das ganz spontane Windows 10 Support Ende im Gepäck? 😉
@Steuerpirat schrieb:Ich versuche seit Monaten vergeblich, ein Update auf Windows 11 durchzuführen
Da liegt der Fehler. Die Funktion ein bestehendes Windows auf eine neuere Version zu upgraden ist seit der Einführung zu Windows 7 (?) Zeiten sicherlich besser geworden. Aber ich halte grundsätzlich nichts davon, da ein sauber neu installiertes System immer besser ist als eines, welches mit allen Altlasten weitergeführt wird.
@Steuerpirat schrieb:Ich muss wohl alles platt machen und dann Windows 11 frisch installieren.
Würde ich grundsätzlich immer empfehlen.
@Steuerpirat schrieb:Ich muss also zwingend auf Windows 11 umsteigen. Liege ich hier richtig, oder?
Ja, aber aus anderen Gründen. Nach Supportende stellt es ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, weiter auf Windows 10 zu arbeiten.
@Steuerpirat schrieb:Ich werde wohl nicht umhin kommen, jetzt einen neuen Rechner anzuschaffen und mit dem DATEV-Assistenten vom alten auf den neuen Rechner zu migrieren.
Wenn der Rechner Windows 11 Fähig ist, muss er nicht ausgetauscht werden. Mehr dazu: PC-Integritätsprüfung
@janm schrieb:
Ich würde den Umzug aber lieber "manuell" machen und den Assistenten nicht benutzen.
Dies! Im Zweifelsfall Hilfe für den manuellen Umzug holen, aber automatische Assistenten sind nur so lange gut, bis etwas schief geht und man nur schwer nachvollziehen kann an welchem Schritt es lag.
Wenn Datev bereits jetzt den Support für Windows 10 einstellt, noch während es ganz offiziell von Microsoft supportet wird, finde ich das ziemlich dreist.
Außerdem bietet Microsoft nun ja, nachdem sowohl private aber auch besonders Geschäftskunden Windows 11 eher nicht haben möchten, weitere 3 Jahre Extended Support für Windows 10 an.
Findet der Extended Support für Windows 10 bei Datev keine Berücksichtigung?
Fast alle PCs lassen sich völlig problemlos und sicher (!) auf Windows 11 upgraden.
Das Einzige, was tatsächlich erfüllt sein muss, ist, dass der PC den Befehlssatz "SSE 4.2" beherrschen muss. Das ist in der Regel bei allen Prozessoren der Fall, die jünger als ca. 12 Jahre sind.
Man kann das schnell prüfen, wenn man sich das Programm CPU-Z herunterlädt und ausführt.
Wenn man ohne SSE4.2 das Windows mit Tricks trotzdem upgradet, dann landet man seit Windows 11 24H2 in einer Endlos Bootschleife. Ohne SSE 4.2 geht es also leider nicht.
Alles andere kann man einfach ignorieren - wenngleich ich einen Rechner mit weniger als 8 GByte RAM nun auch niemandem empfehlen würde. Aber gerade das "Trusted Platform Modul" und was sich Microsoft sich da sonst so an Schikanen ausgedacht hat, um die Leute zu zwingen, ihre eigentlich noch guten PCs wegzuschmeißen, braucht man nicht wirklich.
Um an jedem Rechner, bei dem Microsoft die Installation von oder das Upgrade auf Windows 11 verweigert, der aber SSE 4.2 beherrscht, trotzdem zum Ziel zu kommen, geht man zum Beispiel so vor.
Anschließend, wenn man das Windows 10 mit allem, was sich darauf befindet, behalten möchte und lediglich auf Windows 11 umstellen will:
und nun einfach alles durchklicken, was Microsoft da so abfragt.
Seit kurzem kommt neuerdings eine Warnung, dass der Rechner nicht die Voraussetzungen erfüllt, aber man kann dann nach Bestätigung einer wohl absichtlich furchteinflößenden Warnung trotzdem weiterklicken.
Nach ca. 10-20 Minuten startet der Rechner das letzte mal und man kann sich am Windows 11 anmelden.
Danach noch die fehlenden Updates ganz normal installieren und das war's.
Ich persönlich schalte dann noch per "OOSU10" (Programm von der Berliner Firma OO Software, das nur aufgerufen wird, ohne Installation) die hunderte von Späheinstellungen ab, sodass alle Schalter (bis auf die für Kamera, Mikrofon und Remotezugriff) grün sind. Außerdem entferne mit "Appbuster" (ebenfallsl von OO Software) noch alle unerwünschten Müllanwendungen, die Microsoft einem da mit dazupackt, und das war's.
Ich habe so schon gut 70 Rechner auf Windows 11 gebracht - Null Probleme.
Und die ersten 2 Wochen kann man sogar einfach über die Systemwiederherstellung in Windows auch wieder problemlos zum alten Windows 10 zurück (das dauert im Prinzip nur so lange wie ein Rechnerneustart.)
Den oben erstellten Stick kann man natürlich dann für beliebig viele Rechner benutzen, sofern die Windows Version (home, pro) stimmt.
Und auch eine saubere Neuinstallation kann man mit diesem Stick auf eigentlich nicht unterstützter Hardware durchführen. Nur muss man dann in diesem Fall vom Stick booten, statt aus Windows heraus die Setup.exe aufzurufen. Je nach Einstellungen (s.o.) kann man dann nicht nur die eigentlich nicht mehr unterstützte Hardware für die Neuinstallation nutzen, sondern auch andere Ärgernisse vermeiden, z.B. das Zwangs-Microsoft Konto.
Fast alles falsch... 😎
Hätte ich Zeit, würde ich ja gerne richtig helfen...
Aber nach dem Motto:
...die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!
Siehe auch:
!!!
Wobei ich da vor einer Weile eine interessante Idee gehört habe: die Mitarbeiterïnnen haben ihre "Nerv"-Mandate auf Zettelchen geschrieben und in einem dekorativen Tischmülleimer gesammelt. Der wurde dann dem Chef präsentiert mit der Vorgabe, dass er neue Mandate nur annehmen darf, wenn er vorher zwei Mandate zieht, denen im Gegenzug gekündigt wird.
!!!
Halt Pech gehabt.
Einfach mal nach Uefi und MBR2gpt googeln, die Umstellung ist viel komplexer,
Rufus funktioniert, ich WILL aber Uefi (dient ja der Sicherheit) und GPT.
Und die Firma OO,..., die kenne ich auch. 🤐
Alleine der Satz: Je nach Einstellungen (s.o.) kann man dann nicht nur die eigentlich nicht mehr unterstützte Hardware für die Neuinstallation nutzen, sondern auch andere Ärgernisse vermeiden, z.B. das Zwangs-Microsoft Konto.
Ist kompletter Quatsch.
Ich verrate mal ein winzig kleines Geheimnis:
Bei Abfrage Internetverbindung
Shift + F10
oobe\bypassnro
System bootet, bei der Internetabfrage KEIN INTERNET auswählen und somit ohne MS-Konto weiter machen.
Und die nicht mehr unterstütze Hardware ist wohl über 5 Jahre alt...
Sorry, aber das musste sein. 😁
Komme vielleicht wieder, bin noch am Würfeln, in einem schön dekorierten Einmachglas. 😂😂😂
@TobiasX schrieb:Fast alle PCs lassen sich völlig problemlos und sicher (!) auf Windows 11 upgraden.
Wie steht es denn bspw. um VBS, HVCI, LSA Protection, (Credential Guard), ...?
@T-Ahmad schrieb:
Ja, aber aus anderen Gründen. Nach Supportende stellt es ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, weiter auf Windows 10 zu arbeiten.
Was ich nicht verstehe: Die DATEV schreibt wörtlich:
"die neue Version 8.02 von Sicherheitspaket compact muss bis 16.09.2025 installiert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Verbindung zu DATEV Unternehmen online und Programmen im Rechenzentrum über die Vorgängerversionen nicht mehr möglich.
Die neue Version von DATEV Sicherheitspaket compact kann nur auf Geräten mit Windows 11 installiert werden kann.
"
Das heißt logisch abgeleitet: Ab 17.09.2025 kann man auf dem Windows 10-Rechner kein DATEV mehr verwenden - egal welche Version. Weil man vom PC nicht mehr auf DUO/Rechenzentrum zugreifen kann.
Gelöst: DATEV-Programme 19.0 Auswirkungen auf Unternehmen ... - DATEV-Community - 500726
Da hat sich DATEV zum Thema geäußert. Kann klappen, muss nicht. Im Fehlerfall wird es keinen Support fürs DATEV Sicherheitspaket 8.02 unter Windows 10 geben.
Ich hatte auch bei einem einzigen PC Probleme beim Upgrade von Win10 auf Win11.
Die Lösung war:
Das System wurde von Win7 auf Win10 upgegradet. Das Upgrade auf Win11 hing, weil nicht zugeordnete Benutzerprofile vorhanden war. Nach dem Löschen der unbekannten Benutzerprofile über "SystemPropertiesAdvanced", dort unter "Erweitert" Einstellungen bei den Benutzerprofilen, lief das Upgrade problemlos durch.
Muss nicht hier die Lösung sein, aber ein Blick kann nicht schaden.
Moin Moin,
MS selber hat eine Möglichkeit implementiert, auch PCs, die nicht die Win 11 - Mindestanforderungen erfüllen upzugraden.
Mein Problem gerade, ich finde die Anleitung nicht. Ich habe aber mehrere PCs damit auf Win 11 gehievt. Und diese tun ihre Arbeit auch problemlos.
Problem für mich gerade ist, ich habe vergessen, wie es ging. Die Anleitung war in einer C't vom Heise Verlag. Auf die schnelle jetzt, habe ich aber keine Webseite mit einer Anleitung gefunden. Aber es geht definitiv!
Vielleicht hat jemand die betreffende Ausgabe der C't zu Hause und kann mich ergänzen.
QJ
Natürlich auf eigene Verantwortung:
Registry- Hack:
_____________
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\LabConfig]
"BypassTPMCheck"=dword:00000001
"BypassSecureBootCheck"=dword:00000001
"BypassRAMCheck"=dword:00000001
"BypassStorageCheck"=dword:00000001
"BypassCPUCheck"=dword:00000001
_________
Iso- Datei per Mediacreator holen und Mounten: "Win11_24H2_German_x64.iso"
Per Admin im Verzeichnis ausführen: "setup.exe /product server /compat IgnoreWarning"
-> Es wird das ganz normale Win11 installiert. Das "Server" schaltet lediglich die Intensität der Hardware- Prüfungen herunter.
Die Dirty Methode wäre, einen reuen Rechner anzuschaffen und die alte Platte (oder ein Clon) dort einzubauen. Dann noch auf Win 11 Upgraden und die alte Installation läuft auf dem neuen Blech. Office notfalls neu telefonisch aktivieren. "ein Gerät", da das Altgerät ersetzt wurde. Besser. Gleich Office Uralt deinstallieren und Office 2024 neu kaufen. Die bekannten Suchmaschinen nutzen, um seriöse Anbieter zu finden.
@quantenjoe schrieb:
[...] betreffende Ausgabe der C't [...]
... könnte c't 5/2025 gewesen sein ...
Der Registry Hack ist einer der Wege. Den benutzt Rufus (unter anderem) auch.
Allerdings kann man ihn nur vornehmen, wenn man ein Update machen möchte. Bei einer Neuinstallation von Windows muss man dann doch auf so etwas wie einen mit Rufus erstellten USB-Stick zurückgreifen.,
@martinkolberg schrieb:Die Dirty Methode wäre, einen reuen Rechner anzuschaffen und die alte Platte (oder ein Clon) dort einzubauen.
Da gibt es in einer der letzten C'ts sogar einen Artikel, wie man das auch elegant machen kann. Indem man sich nämlich ein richtiges Installationsimage (das von sich aus alle Treiber neu installiert, wie ein frisches Windows) erzeugt, aber auf der Basis des alten Rechners.
Aber warum soll man den alten Rechner wegschmeißen, wenn er doch noch bestens funktioniert und man mit Rufus einfach ein Update machen kann?
@janm schrieb:
Wie steht es denn bspw. um VBS, HVCI, LSA Protection, (Credential Guard), ...?
Alles, was kein Trusted Platform Modul TPM2.0 benötigt, dürfte funktionieren. Wie auf jedem anderen Windows 11 PC auch.
Da die von Ihnen angesprochene "virtualisiserungsbasierte Sicherheit (VBS)" ein TPM2.0 Modul benötigt, wird es auf dem PC nicht laufen.
Dann lief es aber bisher auch nicht darauf 🙂
Und auch sonst ist das von Ihnen Beschriebene schon ein sehr spezielles Szenario. Wer so etwas einsetzt, wird eine hochprofessionelle EDV haben und sich sowieso nicht selbst um irgendwelche Rechnerupdates kümmern, schätze ich mal 🙂
Ihren Assoziationen konnte ich leider nicht folgen, vielleicht bin ich dafür zu dumm, wer weiß..
Deshalb nur zu den konkreten Punkten...
a)
"Einfach mal nach Uefi und MBR2gpt googeln, die Umstellung ist viel komplexer,
Rufus funktioniert, ich WILL aber Uefi (dient ja der Sicherheit) und GPT."
Wenn Sie die Bootmethode umstellen möchten, dann geht das sowieso nicht mit einem Update. Auch nicht, wenn das Update nicht von Microsoft geblockt würde.
Inhalt meiner Empfehlung war schlicht, einen PC, der sich wegen der künstlichen Behinderungen durch Microsoft nicht mehr auf Windows 11 upgraden lässt, obwohl er noch gut, ist, trotzdem upzugraden. So wie es ohne diese Restriktion durch Microsoft auch geschehen würde.
Für ein neues Bootsystem mit UEFI müssen Sie Windows ganz neu installieren. Aber auch das geht mit dem Rufus Stick, sofern das Bios schon UEFI beherrscht.
b) "Alleine der Satz: Je nach Einstellungen (s.o.) kann man dann nicht nur die eigentlich nicht mehr unterstützte Hardware für die Neuinstallation nutzen, sondern auch andere Ärgernisse vermeiden, z.B. das Zwangs-Microsoft Konto.
Ist kompletter Quatsch."
Warum ist das Quatsch? Ein Häkchen in Rufus setzen und man kann sich direkt mit einem lokalen Konto anmelden. (Wobei dieser Punkt nicht das Update betrifft, sondern die Neuinstallation.)
Natürlich kann man alles, was Rufus für einen bequem erledigt, auch händisch erledigen. Wenn einem das lieber ist.
Aber die von Ihnen beschriebene Methode mit bypassnro ist wohl mittlerweile von Microsoft auch entfernt worden.
Und sogar mein PC hier zuhause ist 10 Jahre alt. Und ich habe ÜBERHAUPT keinen Grund, mir einen anderen zu kaufen. Ich mache keinen Videoschnitt, programmiere nicht (Compiler), bin kein Gamer und alles ist rasend schnell, insbesondere die Reaktionszeiten. Und da ich schon 2015 32 GByte RAM eingebaut habe, wird das auch noch eine Zeitlang so schnell bleiben. Mit hilft dabei natürlich auch, dass ich u.a. mit den beiden OO Programmen die Hintergrundaktivitäten durch unerwünschte Microsoft-Dienste regelmäßig beseitige. Von Cortana über Onedrive bis hin zu Copilot und gar dem unsäglichen Recall. Wobei das wohl mangels KI-Rechenwerk im Prozessor bei mir derzeit glücklicherweise ohnehin nicht aktiv wäre...
Wenn ich mir jetzt nur wegen TPM ein neues Mainbaord, Prozessor und RAM (und M2-SSD) kaufen müsste, würde ich mich zu Tode ärgern.
Und genauso sieht es bei den Büro-PCs aus, die ich betreue. Die werden nur benutzt, um eine RDP-Verbindung zu Datev aufzubauen und noch zu sehr wenig anderem. Die jetzt alle neu kaufen, nur weil TPM2 nicht vorhanden ist? Was für eine Verschwendung an Geld und Umweltressourchen.
So, das musste bei mir jetzt auch sein 🙂
@TobiasX schrieb:
Und auch sonst ist das von Ihnen Beschriebene schon ein sehr spezielles Szenario. Wer so etwas einsetzt, wird eine hochprofessionelle EDV haben und sich sowieso nicht selbst um irgendwelche Rechnerupdates kümmern, schätze ich mal 🙂
Das ist bei neuen PCs bzw. neu installierten Win 11 PCs, die die Voraussetzungen erfüllen, per Default an. So "hochprofessionell" muss die IT da gar nicht sein. 😉
Das und bspw. "der Rest" aus Windows 11 Secured-core PCs | Microsoft Learn sind bspw. Gründe, warum in den meisten Fällen neue PCs halt doch wesentlich sinnvoller sind.
Wenn man es dann noch schafft, sich vom "reinen Feindbild Microsoft" zu verabschieden und sich bspw. Windows Update for Business bzw. jetzt eher Autopatch ansieht, hat man auch in einer kleinen Kanzlei eine "hochprofessionelle EDV", die sich selbst um Updates / Upgrades kümmert / kümmern kann.
Ein sinnvolles Minimum dafür könnte dann bspw. ein Enterprise Mobility & Security (EMS) E3 Plan sowie ein Windows 11 E3 Plan sein. "Notfalls" könnte man das dann auch mit nem reinen Intune Plan 1 sowie Win 11 E3 "bauen". (Wobei man dann preislich recht zügig auch bei nem M365 Business Premium ist.)
Nachtrag:
@vogtsburger schrieb:@quantenjoe schrieb:
[...] betreffende Ausgabe der C't [...]... könnte c't 5/2025 gewesen sein ...
... hier der Vollständigkeit halber ...
... und weil ich selbst immer gern eine Alternative bzw. eine Notlösung in der 'Hinterhand' habe
der erwähnte Artikel in der c't 5/2025 steht auf Seite 60-63
läuft das dann als update von win10 auf win11? Oder als separate Win11 Installation neben der bereits vorhandenen Win10 Installation?
Danke
@Steuerpirat schrieb:
"die neue Version 8.02 von Sicherheitspaket compact muss bis 16.09.2025 installiert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Verbindung zu DATEV Unternehmen online und Programmen im Rechenzentrum über die Vorgängerversionen nicht mehr möglich.
Das ist genau so wie "damals " der Wechsel von Microsoft Office 2000 auf 2003 etc. Auch hatte Datev lang und breit erklärt, dass mit der nächsten Version diese Office nicht mehr unterstützt wird. Was war aber die Realität so ca. 1,5 Jahre konnte man ohne Probleme, und ich meine wirklich ohne Probleme, komplett fehlerfrei mit einer alten Version weiterarbeiten.
Ein kleines ESt Update hat dann aber dafür gesorgt, dass die Anlagen nicht mehr aufgerufen werden konnten, weil die darin geführten Makros nicht unterstützt wurden..... SEHR wichtiges Sicherheitsfeature btw.
Das soll nicht darüber hinwegtäuschen das Updates nicht nutzlos sind. Ja die alte Hardware könnte locker weiter betrieben werden. Das bestimmte Befehlssätze fehlen ok, aber das als Grund zu nennen für einen Zwang auf Win 11?
https://apps.datev.de/help-center/documents/0908081 Hier würde ich immer einen blick reinwerfen. Egal ob man den PC selber zusammenstellt oder ihn bauen lässt.
@TobiasX schrieb: Wenn Datev bereits jetzt den Support für Windows 10 einstellt, noch während es ganz offiziell von Microsoft supportet wird, finde ich das ziemlich dreist.
Das steht wo? Die Installation von DATEV stoppt, kann aber weiter fortgesetzt werden. Ab November muss man allerdings mit einem Installationsabbruch rechnen.
Außerdem bietet Microsoft nun ja, nachdem sowohl private aber auch besonders Geschäftskunden Windows 11 eher nicht haben möchten, weitere 3 Jahre Extended Support für Windows 10 an.
Die ESU-Programme wurden von DATEV noch nie unterstützt, da sie im Markt nur sehr sehr gering genutzt werden.
Bei Win7 hatte ich einen Kunden der ESU für ein Jahr lizenziert hat. Lag aber seinerzeit an anderer Software und nicht an DATEV.
Und ob es einem gefällt oder nicht, die Abkündigung ist seit Monaten verkündet. Warum also noch weiter darauf rumreiten? Und nein: mir gefällt es auch nicht. Was da an Elektroschrott produziert wird, ist unfassbar.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Das Einzige, was tatsächlich erfüllt sein muss, ist, dass der PC den Befehlssatz "SSE 4.2" beherrschen muss. Das ist in der Regel bei allen Prozessoren der Fall, die jünger als ca. 12 Jahre sind.
Jaein... das gibt es noch ein paar Unwägbarkeiten...
Ich nutze hier gern das Tool vom Heise-Verlag "whynotwin11". Das versteht jeder Anwender. Runterladen (heise.de/download) und ausführen.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Natürlich auf eigene Verantwortung:
Registry- Hack:
Hat MS nicht auch angekündigt einen oder mehrere Key's mit einem Windows-Update stillzulegen?
Das war dann bei mir Anlass genug die Kisten zu tauschen. Ich hab keinen Bock, im Urlaub von x-Leuten angerufen zu werden, weil ein Windows-Update die Kisten nachträglich stilllegt. Dem Konzern ist alles zuzutrauen.
Beste Grüße
Christian Ockenfels