@Kalvelage schrieb:Hallo zusammen,
der 30.09. rückt immer näher und heute sehe ich die nachfolgende Mitteilung
Das Programm wird zum 30.09. sicher eingestellt
ich hoffe nicht 😭
Wenn die Abwesenheiten (ich brauch die Anwesenheiten eher nicht) erst im September freigeschalten werden für Gehaltsempfänger und nichts funktioniert, dann wird's lustig.
Ist eigentlich mit Abwesenheit die jetztige "Fehlzeit" in der LODAS Vorerfassung gemeint?
@Kalvelage schrieb:Hallo zusammen,
der 30.09. rückt immer näher und heute sehe ich die nachfolgende Mitteilung
Das Programm wird zum 30.09. sicher eingestellt, aber eine Gruppenabrechnung über Datev Personal ist erst für das 4. Quartal geplant. Wie soll das funktionieren?
Wir haben einige Mandate, bei den wir die Vorerfassung nutzen und zusätzlich Gruppenabrechnungen erstellen.
Die Realisierung ist fest für den Beginn des 4. Quartals 2025 eingeplant und wird in diesem Zeitraum erfolgen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
Es freut mich, dass die Umsetzung für den Beginn geplant ist. Jedoch rechne ich die erste Gruppe immer um den 20. bis 25. des Monats ab und hier sind einige Buchungen vorzunehmen.
Dann kann ich die Gruppenabrechnungen wohl erst mit der Lohnabrechnung Oktober angehen und muss den September selbst händisch erfassen?
Stellen auch gerade alles um und wieder einmal wird der Funktionsumfang leise still und heimlich eingeschränkt. Wieso ist es mit DATEV Personal nicht mehr möglich Personalnummern auszugrenzen? Mandant hat eine Mitarbeiterin die Daten der Stundenlöhner eingibt, diese soll aber nichts von den Festangestellten sehen; mit Lohn Vorerfassung war das kein Problem; mussten zwar einmal die Personalnummern alle in LuG umsetzen, aber haben uns nun zwei Kreise eingerichtet, alles läuft tadellos. Was passiert; die DATEV baut neue Programme, die weniger können als die alten? Ich bin mir nicht sicher, ob man sich dessen so bewusst ist, dass jede neue Software die Genossen auf die Palme treibt, jede neue Software sollte einen Mehrwert bieten, Realität ist aber, jede neue Software bietet weniger Möglichkeiten als die abgelöste Variante.
Was soll das?
Hallo Frau Kalic,
könnten Sie mir noch kurz bei der Gelegenheit die Frage beantworten, wann die Urlaubsstatistik vom Mandanten - Stand heute - erfasst werden kann, da dies elementare Grundsvoraussetzung bei uns ist, mit DATEV Personal zu starten.
Danke.
@deusex schrieb:Hallo Frau Kalic,
könnten Sie mir noch kurz bei der Gelegenheit die Frage beantworten, wann die Urlaubsstatistik vom Mandanten - Stand heute - erfasst werden kann, da dies elementare Grundsvoraussetzung bei uns ist, mit DATEV Personal zu starten.
Danke.
Die Möglichkeit zur Erfassung der Urlaubsstatistik wird ab der nächsten Freigabe am 01.09. in DATEV Personal über An- und Abwesenheiten bereitgestellt.
@Julia_Kalic schrieb:Die Möglichkeit zur Erfassung der Urlaubsstatistik wird ab der nächsten Freigabe am 01.09. in DATEV Personal über An- und Abwesenheiten bereitgestellt.
Vielen Dank, Frau Kalic. Da ich kein "voraussichtlich" oder "geplant" herauslese, gehe ich von einem fixen Zeitpunkt aus. Das ist doch mal was.
@ManjaT schrieb:
@Kalvelage schrieb:Hallo zusammen,
der 30.09. rückt immer näher und heute sehe ich die nachfolgende Mitteilung
Das Programm wird zum 30.09. sicher eingestellt
ich hoffe nicht 😭
Wenn die Abwesenheiten (ich brauch die Anwesenheiten eher nicht) erst im September freigeschalten werden für Gehaltsempfänger und nichts funktioniert, dann wird's lustig.
Ist eigentlich mit Abwesenheit die jetztige "Fehlzeit" in der LODAS Vorerfassung gemeint?
Ja, genau – die Einbindung der Gehaltsempfänger in die An- und Abwesenheitserfassung stellt die Fehlzeiterfassung dar.
@c_kleineboymann schrieb:Stellen auch gerade alles um und wieder einmal wird der Funktionsumfang leise still und heimlich eingeschränkt. Wieso ist es mit DATEV Personal nicht mehr möglich Personalnummern auszugrenzen? Mandant hat eine Mitarbeiterin die Daten der Stundenlöhner eingibt, diese soll aber nichts von den Festangestellten sehen; mit Lohn Vorerfassung war das kein Problem; mussten zwar einmal die Personalnummern alle in LuG umsetzen, aber haben uns nun zwei Kreise eingerichtet, alles läuft tadellos. Was passiert; die DATEV baut neue Programme, die weniger können als die alten? Ich bin mir nicht sicher, ob man sich dessen so bewusst ist, dass jede neue Software die Genossen auf die Palme treibt, jede neue Software sollte einen Mehrwert bieten, Realität ist aber, jede neue Software bietet weniger Möglichkeiten als die abgelöste Variante.
Was soll das?
Für DATEV Personal ist eine entsprechende Funktionalität ebenfalls in Planung. Leider können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch kein konkretes Zeitfenster für die Umsetzung nennen. Wir nehmen Ihr Feedback jedoch auf.
Vielen Dank für die Info.
Aber richten Sie doch bitte den Verantwortlichen aus, dass dies eine Unart der DATEV geworden zu sein scheint, funktionierende Programme (die vielleicht nicht "hipp" genug aussehen) aufzukündigen und dann zwangsweise umzustellen durch Varianten die zu dem Zeitpunkt schlicht nicht den Funktionsumfang liefern. Wir können nicht immer den Mandanten Software zur Verfügung stellen, alles einrichten und erklären um dann Monate später diesen Mandanten mitteilen zu müssen, dass lange verfügbare Optionen nicht mehr geliefert werden, das Programm jetzt aber hipp aussieht. Das ist Müll und drängt uns zusehends in die Ecke die DATEV durch Fremdprogramme ersetzen zu müssen!
@Julia_Kalic schrieb:
@ManjaT schrieb:
@Kalvelage schrieb:Hallo zusammen,
der 30.09. rückt immer näher und heute sehe ich die nachfolgende Mitteilung
Das Programm wird zum 30.09. sicher eingestellt
ich hoffe nicht 😭
Wenn die Abwesenheiten (ich brauch die Anwesenheiten eher nicht) erst im September freigeschalten werden für Gehaltsempfänger und nichts funktioniert, dann wird's lustig.
Ist eigentlich mit Abwesenheit die jetztige "Fehlzeit" in der LODAS Vorerfassung gemeint?
Ja, genau – die Einbindung der Gehaltsempfänger in die An- und Abwesenheitserfassung stellt die Fehlzeiterfassung dar.
gibt es dafür einen konkreten Termin?
Die geplanten Neuerungen für September scheinen wieder nur die Stundenlöhner zu betreffen. Vielleicht sollte auch bei den Neuerungen erwähnt werden, für wen die sind. Alle, Stundenlöhner, Gehaltsempfänger.
Viele Grüße
ManjaT
Hallo @ManjaT,
ab 01.09.2025 werden die statistischen Werte für LODAS (Studenlohnempfänger) freigegeben, die noch fehlenden Anpassungen für Gehaltsempfänger sind für den 15.09.2025 geplant.
@Sven_Wieczorek
Nur zum allgemeinen Verständnis:
Auch zum 15.09. werden die vollen Funktionalitäten der Vorerfassung NICHT in DATEV-Personal vorhanden sein, sehe ich das richtig?
Und trotzdem wird die Vorerfassung danach nicht mehr funktionieren? Ist es das, was die DATEV uns sagen will?
Ein Gedanke, der mir gerade noch kam, @Sven_Wieczorek, @Julia_Kalic: wird die Vorerfassung online dann eigentlich zum 01.09. komplett abgeschaltet, d.h. ich muss bis dahin auch eventuelle Änderungen abgerufen haben? Oder habe ich dafür bis zur nächsten Abrechnung Zeit?
LODAS Vorerfassung online wird zum 30.09.2025 eingestellt.
@mhaas schrieb:@Sven_Wieczorek
Nur zum allgemeinen Verständnis:
Auch zum 15.09. werden die vollen Funktionalitäten der Vorerfassung NICHT in DATEV-Personal vorhanden sein, sehe ich das richtig?
Und trotzdem wird die Vorerfassung danach nicht mehr funktionieren? Ist es das, was die DATEV uns sagen will?
Das nächste AWnext? Immerhin sollen die noch fehlenden Funktionen kurzfristig nachgeliefert werden.
Guten Morgen Sven Wieczorek,
wäre es möglich, dass die Vorerfassung erst edgülig eingestellt wird, wenn DATEV Personal alle Funktionen freigeschaltet hat?
Beste Grüße
Anna-Lena Kalvelage
@VerenaWied schrieb:LODAS Vorerfassung online wird zum 30.09.2025 eingestellt.
Ich sollte Koffein nachfüllen … 🍵
Aber dann verschiebt sich meine Frage auch nur um einen Monat. 😉
Immerhin wurde der Termin ja schon vom 30.06. auf den 30.09. verschoben.
Mehr können wir da wohl nicht erwarten.
Und die Mandaten haben keine Zeit sich mit der neuen Oberfläche langfristig vertraut zu machen.
Ich habe einige die ich noch in der alten Vorerfassung lassen, da die Statistik (für Gehaltsempfänger!) genutzt wird.
Ich habe das Gefühl jeder Schritt nach vorn bei Datev bedeutet für unsere Arbeit fünf Schritte zurück. Es werden unfertige Programmneuerungen herausgegeben und altbewährtes abgeschaltet bevor das Neue alles kann, was auch im Alten möglich war.
Also dürfen uns die Mandanten dann wieder Mails schicken und wir erfassen die Daten. War vorher mal anders...
Hallo Community,
Auch zum 15.09. werden die vollen Funktionalitäten der Vorerfassung NICHT in DATEV-Personal vorhanden sein, sehe ich das richtig?
Am 15.09. werden viele, noch fehlende, Funktionalitäten freigegeben. In folgendem Hilfedokument finden Sie einen Funktionsvergleich pro Lohnprodukt mit Ausblick. Funktionsvergleich von LODAS / Lohn und Gehalt Vorerfassung online mit DATEV ... - DATEV Hilfe-Center
Ein Gedanke, der mir gerade noch kam,@Sven_Wieczorek, @Julia_Kalic: wird die Vorerfassung online dann eigentlich zum 01.09. komplettabgeschaltet, d.h. ich muss bis dahin auch eventuelle Änderungen abgerufen haben? Oder habe ich dafür bis zur nächsten Abrechnung Zeit?
Die Vorerfassung wird zum 01.10.2025 komplett abgeschaltet. Daten, die bis dahin vom Mandanten gesendet wurden, können aber auch danach noch ins Lohnprogramm übernommen werden.
wäre es möglich, dass die Vorerfassung erst edgülig eingestellt wird, wenn DATEV Personal alle Funktionen freigeschaltet hat?
Nein, diese Möglichkeit besteht nicht.
Um das einmal noch kurz zusammenfassen und damit ich es richtig verstehe...
1) Der Lohn für September kann bei Stundenlöhnern erst ab 01.10.2025 erfasst werden. LODAS Vorerfassung ist dann abgestellt und die Bewegungsdaten können somit nur manuell in LODAS erfasst werden, wenn DATEV Personal (DP) nicht eingerichtet ist.
2) Die Erfassung der Kostenstellen ist noch nicht zur Gänze umgesetzt. Hier kann man erst ab dem 01.09. sehen, ob die Umsetzung in den Bewegungsdaten mandantengerecht umgesetzt ist.
Die Erfassung der Kostenstellen bei den Nettowerten ist nicht umgesetzt, nicht geplant oder gar berücksichtigt worden.
Die Erfassung unter An- und Abwesenheiten erfordert anscheinend zwingend einen Ausfallschlüssel (?!).
Weitere Kostenstellendinge werden ab dem 4. Quartal umgesetzt. Das ist spät, wenn man damit arbeiten möchte.
3) Ab dem 15.09.2025 darf ich den Mandanten umstellen und habe noch knapp zwei Wochen, um ihn darauf zu "schulen". Bis dahin weiß ich nicht, ob alles umgesetzt wurde oder sich verzögert.
4) Die Übernahme/Kopieren von Bewegungsdaten in nächsten Monat ist anscheinend auch nicht geplant.
Sorry, wenn ich etwas übersehen habe und auch nicht immer auf dem neuesten Stand bin. Es ist so, dass der Alltag eine Umstellung um den Funktionsumfang auszuprobieren einfach zu voll ist.
Übrigens auch, weil der Workflow verkompliziert wurde. Wenn ich nun z.B. einen neuen Mitarbeiter anmelde bei LODAS, müssen die Stammdaten auch gleich gesendet werden, weil der Mitarbeiter sonst nicht in der Monatserfassung auftaucht. Der Verarbeitungslauf muss dann auch abgewartet werden, um den Arbeitsvertrag dem neuen Mitarbeiter in der Personalakte zuzuordnen.
Es geht technisch wahrscheinlich nicht anders...
Ich frage mich nun wirklich, was wir den Mandanten sagen sollen. Schätze, dass Anfang Oktober dann wieder Zettel abgetippt werden müssen. So hatte ich mir die Digitalisierung nicht vorgestellt.
Und noch eine Anmerkung: ja es gibt Drittprogramme. Leider ist es in bestimmten Fällen erst nach deren Einrichtung ersichtlich, ob die etwas taugen für das jeweilige Lohnmandat. Bis jetzt blieb es erfolglos, auch nach mehreren Monaten Suche.
Mensch liebe DATEV, ich halte viel von dir, aber in diesem Fall lässt du mich enttäuscht zurück.
Wenn ich nun z.B. einen neuen Mitarbeiter anmelde bei LODAS, müssen die Stammdaten auch gleich gesendet werden, weil der Mitarbeiter sonst nicht in der Monatserfassung auftaucht. Der Verarbeitungslauf muss dann auch abgewartet werden, um den Arbeitsvertrag dem neuen Mitarbeiter in der Personalakte zuzuordnen.
Es geht technisch wahrscheinlich nicht anders...
Wenn du einen steuerpflichtigen AN hast, musst du eh die Elstam-Daten anfordern und damit sendest du bereits Daten ins RZ. Damit sollte der Mitarbeiter auch entsprechend sichtbar sein.
Anders ist das natürlich bei einem Minijobber den du erst mit der Lohnabrechnung vorgelegt bekommst.
Der Mandant kann ja auch auf die Zuordnung der Dokumente zu einem Mitarbeiter in der Personalakte verzichten.
Ich sag meinen Mandanten immer, dass neue Mitarbeiter vorher gemeldet werden müssen, da ich die Elstam-Daten schließlich nicht von jetzt auf gleich zurückbekomme.
Außerdem kannst du deine Mandanten auch jetzt schon umstellen - Sofern die benötigten Funktionen verfügbar sind oder lässt sich nicht erfassbaren Daten per Mail o.Ä. zukommen.
Habe ich bisher auch schon bei meinen Mandanten gemacht. Komfortabel ist zwar was anderes, aber wenn es nicht anders geht...
Außerdem kannst du deine Mandanten auch jetzt schon umstellen - Sofern die benötigten Funktionen verfügbar sind oder lässt sich nicht erfassbaren Daten per Mail o.Ä. zukommen.
Die Funktionen sind eben nicht verfügbar oder werden nur eventuell in Aussicht gestellt. Das ist das Problem.
Und teilweise sind die Funktionen so schlecht umgesetzt, dass es nicht praktikabel ist.
Auch habe ich Mandanten bereits umgestellt. Das Feedback zu DP ist mäßig bisher. Und was dem Mandanten keinen Mehrwert bietet macht er nicht. Die Usability der Oberfläche ist einfach nicht gegeben, noch nicht.
Ich bekomme manche Infos schon per Mail extra gesendet, weil es eben nicht anders geht. Aber was ist mit medienbruchfreiem, effizientem Arbeiten?
Wenn ein Sachverhalt mehrfach "angefasst" werden muss, dann ist es auch immer ein unnötiger Mehraufwand an Zeit.
Anders ist das natürlich bei einem Minijobber den du erst mit der Lohnabrechnung vorgelegt bekommst.
Ein Minijobber der z.B. Mitte des Monats einsteigt, sollte dann auch in der Monatserfassung eben diesen Monats auftauchen. Hier möchte ich, dass der Mandat die Stunden eintragen kann, ohne, dass wir wieder bei ihm fragen müssen.
Deswegen der Stammdatenabruf.
Der Mandant kann ja auch auf die Zuordnung der Dokumente zu einem Mitarbeiter in der Personalakte verzichten.
Ja natürlich, das kann er. Aber warum Abläufe verzögern? Und ich finde es besser, wenn auch ich Dokumente zeitnah ablegen kann.
Komfortabel ist zwar was anderes, aber wenn es nicht anders geht...
Danke für Ihre Ausführungen, denn diese umfassen exakt die Argumente, warum ich hier DATEV Personal noch zurückhalte.
Es ist unvollständig und ein unvollständige Software ist nutzlos, wenn man Funktionen benötigt, die nicht vorhanden sind.
100% meiner Mandanten werden fragen: Warum soll ich jetzt einen Teil der Monatsdaten im Portal erfassen und einen anderen Teil via E-Mail ? Insbesondere unter dem Aspekt des Schutzes von Drittdaten. Gut hier könnte man mit Personalnummern im E-Mailverkehr arbeiten, aber das macht es ja noch komplizierter.
Meine Entscheidung geht ganz klar dahin, dass DATEV Personal AUSSCHLIESSLICH für die Aufnahme neuer Mitarbeiter, der Einholung von Daten via elektronischem Personalbogen und Übernahme sowie Synchronisation via LODAS erfolgt; dies ist dann auch eine echte Effizienzsteigerung, die ich dann auch guten Gewissens "vermarkten" kann.
Dies werden wir so etablieren, damit unsere Mandanten nicht von der fehlenden Usability geschockt werden und wir uns lächerlich machen müssen.
Die Bewegungsdaten werden uns weiterhin per E-Mail überlassen, womit wir empfehlen, die Namensnennung durch die Mitarbeiternummer-Nennung zu ersetzen, damit wir datenschutzrechtlich allesamt im grünen Bereich bleiben.
Zwischenzeitlich werden wir schrittweise die "Lohnarten" ausmisten, optimieren, reduzieren und plausibilisieren, um diese kompakt unserem Mandanten zu einem späteren Zeitpunkt "anbieten" zu können. Dann ja dann, wenn alle Bewegungsdaten, Organisationseinheiten etc. erfasst werden können. Keine Minute vorher.
Als die Idee von DATEV Personal bei der letztjährigen Sneak Preview erstmalig so richtig greifbar wurde, war ich richtig begeistert und in Aufbruchstimmung.
Leider bin ich inzwischen etwas ernüchtert.
Das Problem liegt meiner Meinung nach daran, dass die Entwicklung von DATEV Personal zu sehr vom Blickwinkel der DATEV Lohnprogramme und Kanzleien her entwickelt wurde.
DATEV Personal müsste aber aus dem Blickwinkel des MANDANTEN entwickelt werden.
Der Mandant muss eine Plattform vorfinden, in die er sich täglich gerne einloggt um seine Mitarbeiter zu verwalten.
Dazu muss er eine intuitive Oberfläche vorfinden mit der er seinen "Personalkram" erledigen kann.
Also Neuanlage und Änderung von Mitarbeiterdaten (ist bisher bereits gut umgesetzt).
Allerdings müssen "Personaldaten" und "Mitarbeiter" zusammengeführt werden.
Verwaltung von Arbeitszeiten, Fehlzeiten, Krankheit, Urlaub, Kurzarbeit etc. muss über einen Kalender gelöst werden.
Ganz nebenbei fallen aus diesem "Personalmanagementsystem light" die für die Lohnabrechnung relevanten Daten quasi als "Abfallprodukt" für uns Kanzleien an.
Ich hoffe sehr, dass sich da noch einiges an der Benutzbarkeit ändert und die Oberflächen und Prozesse aus Mandantensicht überarbeitet werden.
Ich werde weiterhin davon absehen, bei uns (und über 100 Mandanten) DATEV-Personal ins Laufen zu bringen. dann schaue ich lieber bei den Kollegen von project b. ob wir einen entsprechenden Workaround hinbekommen. Dafür gebe ich dann auch gern ein bißchen Geld aus. Zumal wir die (ja eigentlich konsequente) Nutzung von DUO nicht in Erwägung ziehen, da wir hier anders gestrickt sind.