https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/7-fragen-zum-benzinpreis/
(Mineralölsteuer = Energiesteuer)
Ich will keinen falschen Zungenschlag machen:
Unser Bundeskanzler ERWARTET "von den Mineralölkonzernen", dass sie die Mineralölsteuersenkung an die Verbraucher weitergeben.
oder
Unser Bundeskanzler ERWARTET, dass die Mineralölkonzerne die Mineralölsteuersenkung an die Verbraucher weitergeben.
Dass eine Steuersenkung (Mineralölsteuer, Mehrwertssteuer) nicht beim Endverbraucher ankommt, hat die Vergangenheit bereits öfter gezeigt. (Sollte ich falsch liegen, bitte ich freundlich um Berichtigung.)
Laut Albert Einstein ist es ein Zeichen von Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
Diese Einschätzung Einsteins muss falsch sein bzw. dürfte im konkreten Fall nicht gelten; andererseits wäre das Ergebnis fatal ... 🤔
Was passiert denn dann? Wenn es wirklich ums Klima gehen würde, hätte man sich als Politik hinstellen und sagen müssen: Es ist halt so, dass die Energiepreise steigen. Wegen der Klimaschutzpolitik wollen wir das. Es gibt keine Entlastung.
@Steuerberater_DO Warum man jetzt versucht die Massen zu beruhigen wird in diesem Lied gut beschrieben: Bodo Wartke • Es wird Zeit! (Wandelmut)
Erschreckende Beobachtung off Topic:
Zu Ostern in der Fußgängerzone blau angezogene Osterhasen angeboten bekommen.
20 Leute vor uns nahmen die Bedenken los an und das mitten im tief schwarzen gut situierten Münsterland. --> Wie viele Leute erreichen die mit solch billigen Aktionen dann erst in sozialen Brennpunkten?
Erschreckende Beobachtung off Topic:
Zu Ostern in der Fußgängerzone blau angezogene Osterhasen angeboten bekommen.
20 Leute vor uns nahmen die Bedenken los an und das mitten im tief schwarzen gut situierten Münsterland. --> Wie viele Leute erreichen die mit solch billigen Aktionen dann erst in sozialen Brennpunkten?
Man sollte sich eher Gedanken darüber machen, dass mittlerweile ein hoher Prozentsatz meiner Mandanten sagt, dass sie sich 2029 vorstellen können, die AfD zu wählen.
Die Begründung: "Schlechter als die Typen, die es jetzt versuchen, kann die AfD es auch nicht machen."
Auch off topic:
Ich habe mittlerweile die Vermutung, dass es manchen unserer Politiker mit einer AfD-Alleinregierung gar nicht schnell genug gehen kann. Deswegen kommen solche Vorschläge zustande wie: "Der Ehegatte muss 225 EUR für die GKV bezahlen, aber für Bürgergeldempfänger, die zu mehr als 50% keine deutschen Staatsbürger sind, zahlen wir nur 130 EUR ein, die bekommen aber die gleichen Leistungen."
Man sollte sich eher Gedanken darüber machen, dass mittlerweile ein hoher Prozentsatz meiner Mandanten sagt, dass sie sich 2029 vorstellen können, die AfD zu wählen.
Solche Leute können 10 Minuten warten. Dann kriegen sie ihre Unterlagen mitgegeben und dürfen sich wen neues suchen. Ich arbeite nicht für Sympathisanten von Demokratiefeinden.
OFF Topic Ende.
Bislang kenne ich nur Meldungen, daß der Spritpreis um 17 Cent / Liter sinken soll.
Bei der Tagesschau gibt es wohl keine Mehrwertsteuer, denn die Energiesteuer muß für diesen Effekt für den Endkunden keinesfalls um um 17 Cent gesenkt werden.
Die 1.000 EUR? Ich denke ein reines Strohfeuer, welches später beim Weihnachtsgeld oder gar bei geplanten Lohnerhöhungen angerechnet wird.
Die Sozialkassen sagen "Danke!"
@jjunker schrieb:Man sollte sich eher Gedanken darüber machen, dass mittlerweile ein hoher Prozentsatz meiner Mandanten sagt, dass sie sich 2029 vorstellen können, die AfD zu wählen.
Solche Leute können 10 Minuten warten. Dann kriegen sie ihre Unterlagen mitgegeben und dürfen sich wen neues suchen. Ich arbeite nicht für Sympathisanten von Demokratiefeinden.
OFF Topic Ende.
75% derer sich die Wahl der AfD "vorstellen" können, sympathisisieren nicht mit Demokratiefeinden, sondern antipathisieren mit der Regierung, die es offenbar drauf anlegt, die Leute der AfD in die Arme zu treiben.
Von diesen Protestlern wissen wohl wenige um den Kern der AfD und andere sind zwischenzeitlich schlichtweg verzweifelt und nehmen es billigend in Kauf.
Nur auf Grund dessen, dass sich alleine nur jemand vorstellen könnte, die AfD zu wählen, das Mandat zu kündigen ist natürlich lupenrein demokratisch.
Kann natürlich jeder halten, wie er will.
Ich habe jahrelang die AfD (zu Luckes Zeiten) gewählt, aber war für mich nach dem Rechtsruck nicht mehr vertretbar und meine Aktion "Rettet die Gelben !", war auch wenig erfolgreich und damit bleibt die CDU zur Wahl, die im Prinzip Maximalschaden verursacht; guten Gewissens werde ich die nicht mehr wählen können . . . auch nicht zu Bekämpfung der Demokriefeinde... so wird es seine Wege gehen.
Heute könnte ich es mir tatsächlich nicht vorstellen, die AfD zu wählen, aber sehr wohl einige Mandanten und Bekannte.
Jemand deswegen zu ächten oder rauszuwerfen, käme mir jedoch nicht in den Sinn.
Dafür sind mir Meinungsfreiheit und Demokratie zuviel wert.
@martinkolberg schrieb:Bislang kenne ich nur Meldungen, daß der Spritpreis um 17 Cent / Liter sinken soll.
Bei der Tagesschau gibt es wohl keine Mehrwertsteuer, denn die Energiesteuer muß für diesen Effekt für den Endkunden keinesfalls um um 17 Cent gesenkt werden.
Die 1.000 EUR? Ich denke ein reines Strohfeuer, welches später beim Weihnachtsgeld oder gar bei geplanten Lohnerhöhungen angerechnet wird.
Die Sozialkassen sagen "Danke!"
Die Senkung der Bemessungsgrundlage der USt durch die Energiesteuer um 0,17€ hätte 0,20€ Entlastung für Verbraucher bringen sollen.
So war das gedacht; zumindest durch mich.
Nun wird allerdings so gerechnet, wie ich recherchiert habe, dass diese 0,17€ nicht die Senkung der Energiesteuer beinhaltet, sondern der errechnete Abgabepreis; die Kürzung der Energiesteuer läge bei 0,14 €j.
Wieso sagen dann die Sozialkassen "Danke", wenn steuer- und sozialversicherunsgpflichtiges Weihnachts- oder Urlaubsgeld in einen steuerfreien Bezug "umgewandelt" wird?
Ich nenne das insgesamt nicht "Strohfeuer", sondern schlicht "für dumm verkaufen" und jeder merkts. Jeder.
Heute könnte ich es mir tatsächlich nicht vorstellen, die AfD zu wählen, aber sehr wohl einige Mandanten und Bekannte.
Jemand deswegen zu ächten oder rauszuwerfen, käme mir jedoch nicht in den Sinn.Dafür sind mir Meinungsfreiheit und Demokratie zuviel wert.
Völlig richtig.
Ganz abgesehen davon: Ich werfe nicht 40% meiner A- und B-Mandanten raus. Das kann natürlich jeder machen, wenn er das für richtig hält. Wir sind schließlich ein freies Land.
Je nach Bundesland wählen 40% die AfD. Es ist jetzt kein zu abenteuerlicher Schluss zu unterstellen, dass sich dieses Verhältnis auch in unserer Mandanten niederschlägt. Also arbeitet jeder für uns, um im Terminus zu bleiben, zu einem nicht unerheblichen Teil bereits jetzt für "Demokratiefeinde", er weiß es nur nicht.
Es sei denn, im Onboarding wird explizit die politische Einstellung abgefragt und kontinuierlich aktualisiert.
@Steuerberater_DO schrieb:Es sei denn, im Onboarding wird explizit die politische Einstellung abgefragt und kontinuierlich aktualisiert.
"Bitte laden Sie ein Foto ihres zuletzt ausgefüllten Wahlscheines hoch, um Ihre politische Gesinnung und Mandatsfähigkeit zu prüfen."
Es ist schon traurig genug, dass 19% die AfD wählten (LTW BaWü) und noch trauriger, dass sich keiner mehr traut, das zuzugeben.
Heute könnte ich es mir tatsächlich nicht vorstellen, die AfD zu wählen, aber sehr wohl einige Mandanten und Bekannte.
Jemand deswegen zu ächten oder rauszuwerfen, käme mir jedoch nicht in den Sinn.Dafür sind mir Meinungsfreiheit und Demokratie zuviel wert.
@deusex Zum Glück leben wir in einem Land in dem Meinungsfreiheit herrscht.
Solange wir uns darauf verständigen können, wovon ich schwer ausgehe :-), ist alles gut.
@deusex schrieb:75% derer sich die Wahl der AfD "vorstellen" können, sympathisisieren nicht mit Demokratiefeinden, sondern antipathisieren mit der Regierung,
Mit solchen relativ Zahlen wäre ich vorsichtig, oder woher stammt diese aus meiner Sicht krude These und ich würde da nicht wetten wollen.
Dafür sind mir Meinungsfreiheit und Demokratie zuviel wert
da bin ich bei Ihnen, allerdings kann das auch das ist Meinungsfreiheit jeder machen wie er mag. Daher ist genauso legitim zu sagen wer mit der AFD sympathisiert den berate ich nicht. Genauso zulässig wie andersherum.
Mittelbar besteht keine echte Meinungsfreiheit, wenn man auf Grund dieser Meinung diskriminiert und/oder diskreditiert wird.
legitim zu sagen wer mit der AFD sympathisiert den berate ich nicht. Genauso zulässig wie andersherum.
Stimme ich zu. Keine Frage. Kann man machen. "Meine Haus, meine Regeln."
Warum sollte ich mit diesen Zahlen "vorsichtig" sein. (Achtung "Meinung").
Ich sehe keinen Grund dazu oder muss ich den Bademantel anziehen 😉
Diese "krude" These ergibt sich aus persönlichen Gesprächen und Einschätzungen, da ich mich auch mit Leuten unterhalte, welche die AfD wählen, da dies weder verboten, noch ansteckend ist und sich diese zumeist fernab vom untestellten N..itum bewegen; die "Gegenprobe" sind die übrigen 25%.
Man darf die Leute ruhig mal reden lassen, zuhören und hinterfragen, warum Sie die AfD wählen, künftig wählen wollen oder dies zumindest in Betracht ziehen und man kann bei der Gelegenheit dann auch aufzeigen, warum sie falsch liegen; ich denke so erreicht man Menschen eher, als sie in Grund und Boden zu ächten, niederzuschreien oder zu diskreditieren.
Sorry, fürs abdriften. Ich wäre soweit für "back to topic".
Hatte heute den ersten Mandanten am Telefon, der sich darüber richtig ausgeko..t hat; Getränkehandel mit Lieferdienst und kleines Transportunternehmen . . . 😡 die Stimmung kippt, das Vertrauen weicht Verzweiflung und Wut (der blaue Nährboden).
75% derer sich die Wahl der AfD "vorstellen" können, sympathisisieren nicht mit Demokratiefeinden, sondern antipathisieren mit der Regierung,
Mit solchen relativ Zahlen wäre ich vorsichtig, oder woher stammt diese aus meiner Sicht krude These und ich würde da nicht wetten wollen.
Diese "krude" These ergibt sich bereits aus Empirie. Es sind nicht auf einmal 30% der Bevölkerung rechtsradikal geworden.
Ich behaupte auch mal "krude", dass man bei CDU und SPD jeden Tag drei Kreuze macht, dass die AfD Höcke und seinen Flügel nicht loswird oder loswerden will.
Der ist einer von 2 Gründen, warum die AfD für mich unwählbar ist. Würde dieser Grund verschwinden, wäre die AfD schlagartig für viele Wähler plötzlich wählbar(er).
Ich behaupte auch mal "krude", dass man bei CDU und SPD jeden Tag drei Kreuze macht, dass die AfD Höcke und seinen Flügel nicht loswird oder loswerden will.
Bei der SPD bin ich mir da sicher, bei der CDU nicht so ganz. Ohne den Flügel, keine Mauer. Also für viele CDU'ler koalitionsfähig und manch einem in der CDU wäre es vielleicht auch egal, einen gut dotierten Ministerposten unter einer Kanzlerin zu haben.
Würde dieser Grund verschwinden, wäre die AfD schlagartig für viele Wähler plötzlich wählbar(er).
Dem kann ich nur zustimmen.
Sorry für noch mehr OffTopic:
Das hängt bei uns an der Bürotür
Meine Chefin hat da eine sehr klare Meinung, die sie auch offen kundtut.
Wir sprechen deswegen aber keinen Mandanten aktiv darauf an, auch wenn wir bei einigen wenigen den Verdacht hegen. Es geht hauptsächlich um das "Flagge zeigen". Und bisher hat auch kein Mandant offen zugegeben, dass er sich wohl einen anderen Berater suchen müsste.
Im Gegenzug gab es aber schon sehr oft positiven Beifall für das Schild.
Applaus, Applaus !!!
Wie gesagt: Lassen Sie sich von Ihren Mandanten ein Foto des aktuellsten Wahlscheines vorlegen, damit Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite sind; heute gibt es KI, die das Foto auch Echtheit prüfen kann oder ob an dem Kreuzchen manipuliert wurde.
Vielleicht auch eine eidestattliche Versicherung oder ein Gesinnungsfragebogen und unbedingt eine kanzleiinterne Taskforce, welche die Netzwerke durchschnüffelt, was Mandant so postet und von sich gibt oder auch in investigativen Gesprächen des Pudels Kern findet.
Irgendwas wird es doch geben bzw. finden lassen, dass Sie die braune Brut garantiert vom Hals halten können.
Wir sprechen deswegen aber keinen Mandanten aktiv darauf an, auch wenn wir bei einigen wenigen den Verdacht hegen.
Warum sprechen Sie niemanden direkt bei Verdacht an; auf das kommt es doch auch nicht mehr an. Die "Verdächtigen" sind mit Sicherheit diejenigen, die das Schild nicht frenetisch feiern und sich in Gratismut ergießen.
Sofort das Mandat kündigen ! Ein Verdacht muss ausreichend sein und der Mandant einem Kreuzverhör zugeführt werden; im Zweifel bszw. bei Verdacht präventiv trotzdem rausschmeißen.
Und bisher hat auch kein Mandant offen zugegeben, dass er sich wohl einen anderen Berater suchen müsste.
... und genau das ist die Geschichte, wenn die Blauen (und auch andere weniger Blaue) beklagen, "dass man ja nichts mehr sagen darf". Quod probaret. ... aber jede/r wie er will und/oder kann, wie wir ja treffend feststellten.
(Text kann Spuren von Zynismus enhalten).
@deusex die blauen werden mir bei den meisten Wahlomaten Ergebnissen regelmäßig weit oben mit vorgeschlagen. Weil ich in einigen Positionen einfach konservative Werte vertete.
Bin ich mit den Dampfplaudereren die aktuell am Drücker sind zufrieden? Mit Nichten. Wähle ich deswegen eine Partei welche Begriffe wie Remigration offen verwendet? Nein.
Da sehe ich das eigentliche Problem. Die Blauen werden von vielen nicht (mehr) als das wahrgenommen was sie sind: Feinde einer Werte orientierten liberalen Grundordnung.
Mehr schreibe ich jetzt nicht mehr zu OT.
@hexhex schrieb:Sorry für noch mehr OffTopic:
Das hängt bei uns an der Bürotür
Meine Chefin hat da eine sehr klare Meinung, die sie auch offen kundtut.
Wir sprechen deswegen aber keinen Mandanten aktiv darauf an, auch wenn wir bei einigen wenigen den Verdacht hegen. Es geht hauptsächlich um das "Flagge zeigen". Und bisher hat auch kein Mandant offen zugegeben, dass er sich wohl einen anderen Berater suchen müsste.
Im Gegenzug gab es aber schon sehr oft positiven Beifall für das Schild.
Wie gesagt: Bei mir sind 40% der Mandanten mittlerweile so weit, zumindest zu erwägen, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.
Das mag im linken München mit 5% AfD-Wählern anders aussehen.
Auch Ihre Chefin wird nicht 40% ihrer Mandanten herauswerfen. Oder wenn ja, ist auch direkt Ihr Job mit weg.
Spätestens an dem Punkt hört es meiner Lebenserfahrung nach bei den meisten dann auf, sich profilieren zu wollen. Das ist doch nur billiger Gratismut, solange Sie nicht in einer der AfD-Hochburgen sitzen.
Du hast vollkommen recht und ich schätze Dich und sicherlich auch richtig ein, um zu wissen, dass Du erkennst, um was es mir in der Sache geht . . . mitnichten darum, die AfD zu verteidigen. Ich verteidige etwas Anderes.
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein“
Auf mich machen Sie auch nicht den Eindruck eines AFD-Verteidigers und ich kann sehr gut nachvollziehen, was Sie meinen.
Im Moment ist es immer noch so, dass ich ohne Angst einer gesetzlichen Verfolgung, alles legale sagen darf. Ich darf sagen, dass ich AFD-Wähler bin. Ich darf sagen, dass hier zu viele Ausländer leben. Ich darf sagen, dass die Corona-Impfung eine große Verschwörung ist usw.. Ich musss "nur" aushalten, was mir dafür von anderen Leuten entgegenschlägt. Das ist heute viel schlimmer als es früher war, verletzt mich aber nicht in meiner Freiheit der Meinungsäußerung. Solchen "Gegenwind" bei Meinungen müssen auch viele andere aushalten, die nicht so viel jammern, wie die Blauen.
Ich möchte aber nicht erleben, dass ich strafverfolgt oder behördlich bespitzelt werde, weil ich sage, dass ich eine demokratische Partei wähle. Ich möchte nicht erleben, dass ich dafür bestraft werden kann, weil ich Ausländer bei mir im Unternehmen beschäftige. Ich möchte mir auch noch einen ausländischen Steuerberater in Deutschland ansässig frei aussuchen können.
Der Unterschied liegt immer noch darin, dass ich heute für eine freie Meinungsäußerung im öffentlichen Leben bis zu einem gewissen Grad "verfolgt" werden kann, mich aber auch mit rechtlichen Mitteln ab einer bestimmten Stelle dagegen wehren kann. Im Fall einer autoritären Regierung wird der Staat in der Regel so umgebaut, dass ich mich nicht mehr rechtlich dagegen wehren kann und der staat mich auch noch verfolgen kann.
@Steuerberater_DO schrieb:
Wie gesagt: Bei mir sind 40% der Mandanten mittlerweile so weit, zumindest zu erwägen, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.Das mag im linken München mit 5% AfD-Wählern anders aussehen.
Auch Ihre Chefin wird nicht 40% ihrer Mandanten herauswerfen. Oder wenn ja, ist auch direkt Ihr Job mit weg.
Spätestens an dem Punkt hört es meiner Lebenserfahrung nach bei den meisten dann auf, sich profilieren zu wollen. Das ist doch nur billiger Gratismut, solange Sie nicht in einer der AfD-Hochburgen sitzen.
Das ist doch Biedermannsche Blindheit: Es geht darum, bei 5% den Anfängen zu wehren... da geht's auch noch mit solchen Mitteln wie einem Plakat (was auch schon Courage erfordert). Bei 40% wird's schwieriger, aber die 40% sind ja nicht über Nacht gekommen. Jetzt denen, die sich gegen die 5% wehren "billigen Gratismut" vorzuwerfen, ist doch sehr bequem. Dann sollten Sie sich mal kritisch fragen, ob Sie bei 5% ein Plakat aufgehängt haben oder im Freundeskreis oder auch am Stammtisch Farbe bekannt haben. Und denen, die gegen blau Farbe bekennen, vorzuwerfen, sie wollten sich nur profilieren, ist sehr einfach gedacht.
Im Moment ist es immer noch so, dass ich ohne Angst einer gesetzlichen Verfolgung, alles legale sagen darf. Ich darf sagen, dass ich AFD-Wähler bin.
Das ist schon richtig, aber das Gesetz (§5 GG) schützt Sie nicht vor übereifrigen "Gutmeinenden" und weil bestimmte Aktionen dann (von Claqueren) bejubelt und bestätigt werden, finden sich Weitere, die auch "gut" dastehen möchten (Bäcker: Keine Brötchen für Nazis, Metzger: Keine Wurst für Braune, usw.) und es entwickelt sich eine Eigendynamik.
Wir steuern da auf etwas Beänstigendes zu und die "Guten" mit den besten Absichten bermerken zuweilen nicht, dass sie nicht zur Lösung beitragen, sondern selbst das Problem sind.
„Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.“ oder auch "die schlimmsten Dinge geschahen oftmals in besten Absichten."
Ich will es nun auch OT bewenden lassen . . . jedenfalls habe ich grade Frau Warken im Interview gehört; die hat mal einen "burner" rausgehauen - 20 Mrd. bin mal gespannt, woher das kommt.
Milei sagte letztens im TV als er bejubelt wurde: "Die Linken können nicht klatschen, weil sie immer eine Hand in anderer Leute Tasche haben."
Mir würde erstmal einfallen,.dass alle mit AFD Spendenquittung in den ESt Belegen einen Tacken über dem Mittelwert abgerechnet werden. Die Mehreinnahmen kommen dann einem Projekt "Meinestadt ist bunt" zu Gute.
@Steuerberater_DO Wenn es so wirkt, dass ich mich hier profilieren möchte.
Meinen ersten OT Post hier im Thread habe ich unter dem erschreckendem Eindruck der AFD Osterhasenaktion in meiner Heimatstadt geschrieben. Für mich war das nochmal eine Erinnerung daran, dass es auf jeden ankommt. Demokratie gibt es nicht geschenkt sondern man muss für sie einstehen.
Schönen Feierabend wünsche ich.
@deusex schrieb:Im Moment ist es immer noch so, dass ich ohne Angst einer gesetzlichen Verfolgung, alles legale sagen darf. Ich darf sagen, dass ich AFD-Wähler bin.
Das ist schon richtig, aber das Gesetz (§5 GG) schützt Sie nicht vor übereifrigen "Gutmeinenden" und weil bestimmte Aktionen dann (von Claqueren) bejubelt und bestätigt werden, finden sich Weitere, die auch "gut" dastehen möchten (Bäcker: Keine Brötchen für Nazis, Metzger: Keine Wurst für Braune, usw.) und es entwickelt sich eine Eigendynamik.
Wir steuern da auf etwas Beänstigendes zu und die "Guten" mit den besten Absichten bermerken zuweilen nicht, dass sie nicht zur Lösung beitragen, sondern selbst das Problem sind.
„Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.“ oder auch "die schlimmsten Dinge geschahen oftmals in besten Absichten."
Ich will es nun auch OT bewenden lassen . . . jedenfalls habe ich grade Frau Warken im Interview gehört; die hat mal einen "burner" rausgehauen - 20 Mrd. bin mal gespannt, woher das kommt.
Milei sagte letztens im TV als er bejubelt wurde: "Die Linken können nicht klatschen, weil sie immer eine Hand in anderer Leute Tasche haben."
Welche schönes Wort , das habe ich lange nicht mehr gehört und wenn ich es selber schreiben müsste, müsste ich wohl erst duckduckgo befragen nach der richtigen Schreibweise. 😀
Mal zurück zum Thema:
Ist die Begrifflichkeit Entlastungsprämie nicht falsch?
Als Mann einer Arbeitgeberin würde ich die Prämie eher Belastungsprämie nennen.
Das ist jetzt vielleicht Haarspalterei.
Wer hat denn den Begriff als erster benutzt? Ein Mitglieder unserer gewählten Vertreter oder andere?
@jjunkerIst die Begrifflichkeit Entlastungsprämie nicht falsch?
In Zeiten von "Sondervermögen" wundert mich gar nichts mehr ...
Ich weiß nicht, was Ihnen daran nicht gefällt. Es gibt doch auch die Aktivrente, die nicht von der Rentenversicherung bezahlt wird. 😁
Kommt außerdem auf den Blickwinkel an:
Für den Arbeitnehmer eine gewisse Entlastung von der darauf anfallenden Einkommensteuer
Für den Selbstständigen über den Partner, Familie etc. etwas steuerfrei aus dem Unternehmen zu nehmen, also entlastend.
Für den Selbstständigen, die Arbeitgeberkosten auf eine andere Sonderzahlung, die dadurch geringer ausfällt, sozialabgabenfrei auszuzahlen, also Entlastung bei den Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung.
Oder halt
Belastung, für den Selbstständigen,, der die Prämie tatsächlich zusätzlich zahlt, wie sich das unsere Regierung erträumt.
Belastung für den Selbstständigen, der diese gerne seinen Beschäftigten zusätzlich zahlen würde, aber nicht kann. Er "muss" es seinen Beschäftigten erklären, sich vielleicht sogar (gefühlt) rechtfertigen.
Warum wird hier eigentlich nicht über die Mineralölkonzerne gesprochen, die sich in gegenseitiger Absprache schamlos am Geldbeutel der Autofahrer bedienen?
Jede Regierung wiederholt mantraartig, dass sich die Kartellbehörde die Sachlage genau anschauen wird.
Hat schon jemand entsprechende Berichte des Kartellamtes diesbezüglich gesehen?
Hat sich schon ein CEO eines Mineralölkonzerns dazu positioniert? Offensichtlich funktioniert das nicht, weil er schon seinen Bonus ausrechnet und das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommt.
Leider habe auch ich keine passende Antwort, wie die Allgemeinheit entlastet werden kann. Eine Übergewinnbesteuerung ist sicher lächerlich und ich könnte mir vorstellen, dass sie nicht einfach zu berechnen ist..... das könnte Katherina Reiche (BMWE) übernehmen 😂. Die Besteuerung würde m.E. den Benzinpreis allerdings nicht senken.
Ich habe allerdings gut lachen. Ich fahre rein elektrisch und der Preis wurde noch nicht angepasst. Ich kenne den Preis bereits zwei Monate, bevor ich mein Auto lade. Und der Preis ist beim gleichen Anbieter fix.
Fakt ist:
Benzin wird nicht billiger, weil die Konzerne keinen Anreiz haben, den Preis zu senken. Entweder verteilt der Staat großzügig mit der Gießkanne oder er wälzt die Kosten auf die AG ab.
Gruß
Martin Heim