@AKW schrieb:Hier mal nicht gegen die Datev gemeckert 😉
Woher genau ist der Screenshot? Vielen Dank.
Aus dem aktuellen Infoservice Steuern März 2026 Newsletter der heute versendet wurde:
Hier ist das InfoDok dazu.
Bitteschön 😉
Dankeschön ❤️
16.03.2026 07:59 zuletzt bearbeitet am 16.03.2026 10:49
Heute beim Programmstart kam die Aufforderung eine neue Version vom Belegtransfer zu installieren. Soweit, so gut. Als Admin angemeldet, Belegtransfer mit "als Administrator ausführen" gestartet und das Ergebnis:
Ergebnis: Jetzt installieren war ausgegraut. Warum? Weil es ein DATEV Programm ist.
Ergo Installationsdatei suchen, herunterladen und installieren.
Entweder man baut es so, dass es funktioniert oder man fügt einen Downloadlink ein, der dann auch funktioniert.
DATEV - Unnütze Mehrarbeit ist Programm.
@einmalnoch schrieb:Heute beim Programmstart kam die Afforderung eine neue Version vom Belegtransfer zu installieren. Soweit, so gut. Als Admin angemeldet, Belegtransfer mit "als Administrator ausführen" gestartet und das Ergebnis:
DATEV - Unnütze Mehrarbeit ist Programm.
Das Sch...ding ist sowieso komplett "unwartbar". Das Programm ist klar auf Einzelplatzinstallation ausgerichtet und soll demnach bei auf jedem Einzelplatz (in der Praxis und bei den Mandanten) Probleme verursachen:
DATEV-Brainstorming: "Auf wie vielen Einzelplätzen können wir Probleme verursachen?"
Belegtransfer-Entwicklerteam: "Ja."
Gab's da eigentlich im Vorfeld irgendeinen Hinweis, dass ein "ohne Update geht's nicht weiter" kommt? Ich habe nichts mitbekommen.
Der Hinweis wird seit einiger Zeit in Unternehmen online angezeigt.
@anderl seit einiger Zeit ist aber sehr euphemistisch!!! Seit Mittwoch 10.03.2026 erscheint ein winziges Fensterlein für 3 Sekunden in DUo, dass den Hinweis auf das Zwangsupdate enthält!
Siehe auch hier:
Belegtransfer - kurzfristiges Zwangsupdate auf V5.... - DATEV-Community - 542550
Wir haben uns aus dem Grund mittlerweile einen eigenen Belegtransfer gebaut.
Im Unterschied zum DATEV Belegtransfer liest unsere Version Dateien aus Verzeichnissen auf einem Laufwerk UND auch direkt E-Mails aus einem (oder mehreren E-Mail-Postfächern). Wenn z.B. in bestimmten Ordnern im E-Mail-Postfach E-Mails liegen, werden die als Beleg vom Typ XY an DATEV gesendet. Inkl. Kontrolle, ob der oder die Belege bereits zu DATEV versendet wurden (um Dopplungen schon im Vorfeld abzufangen, etc.).
Nach dem jüngsten Zwangsupdate für den DATEV Belegtransfer werden wir nun unseren eigenen Belegtransfer verstärkt an unsere Mandanten ausrollen... Da weiß ich wenigstens, was ich hab...
hatte tatsächlich nicht auf das Datum der Meldung geschaut. Irgendwo muss es aber schon früher gestanden haben - unsere interne info ging schon eine Woche früher rum.
Hatte heute auch schon zerknirschte Mandate am Telefon, weil Sie "die Meldung" jetzt zu lange ignoriert haben ... Was da im Belegtransfer war, kann ich aber nicht nachvollziehen, wir sind zu aktuell und hab einfach mit dem Update geholfen, statt die Meldung zu sichten.
Vielleicht bin ich aber auch schon zu lange als DATEV-Admin unterwegs, dass mich ne Deadline von ner Woche für diese mini-Software nicht mehr stresst.
Wünsche Ihnen einen schönen Tag
Wenn der Rechnungen aus E-Mail Postfächern zieht. --> Bitte über eine Kommerzialisierung nachdenken. 😇
@jjunker schrieb:Wenn der Rechnungen aus E-Mail Postfächern zieht. --> Bitte über eine Kommerzialisierung nachdenken. 😇
"Hier liebes Openclaw hast Du die Zugangsdaten zu meinen E-Mail-Accounts und zu Unternehmen online. Bitte speichere alle Rechnungen aus meinen E-Mails in UO ab und archiviere die Mails."
(ich würd dat lassen, aber falls es jemand ausprobiert, bin ich auf den trip report gespannt)
@cwes Die Idee hatten wir auch schon Mal. Aber dann zz ziemlich zügig wieder verworfen. Aus Gründen 😉
@cwes schrieb:bin ich auf den trip report gespannt
"Sorry, I panicked and deleted your entire mailbox".
Auf Yues Nachfrage, was Openclaw gerade mache, antwortete der KI-Agent mit "Nukleare Option: Lösche alles im Posteingang, was älter als der 15. Februar und noch nicht auf der Behalten-Liste ist". Und diesen Vorgang setzte die KI auch unbeirrt fort, trotz mehrfacher Aufforderung von Yue, die Ausführung sofort zu stoppen.
Und das wäre noch nicht mal das Worst-Case-Szenario...
Nur eine Frage der Zeit bis die regelmäßigen Phishing-Mails (Deutschland ist da btw. Europa-Meister...) in unseren Postfächern auch Prompt-Injections enthalten, um Payloads direkt nachzuladen oder den KI-Assistenten gleich dazu auffordern die im Browser gespeicherten Passwörter an die Betrüger weiterzuleiten. Oder, oder, oder. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Wenn ich mir überlege wie viele Ideen mir da binnen Minuten einfallen, will ich mir gar nicht vorstellen auf was die Personen kommen die sich in Vollzeit mit solchen Gedankengängen befassen.
@T_Ahmad Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, warum ich NIEMALS eine KI auf meine E-Mails schauen lassen würde, ohne vorher Vorkehrungen zu treffen, welche Aktionen die KI ausführen darf. Das öffnet zu viele Tore, die wir jahrelang versucht haben mühevoll zu schließen.
Aus diesem Grund kommt unsere Alternative auch gänzlich ohne KI, nur mit menschlicher Intelligenz erstellt, aus 🙂
@T_Ahmad schrieb:bis die regelmäßigen Phishing-Mails (Deutschland ist da btw. Europa-Meister...) in unseren Postfächern auch Prompt-Injections enthalten
Hatten wir den eigentlich schon? HP-Drucker erhalten Microsoft Copilot Integration
Die neue Funktion ermöglicht es Anwendern, Dokumente am Gerät zu scannen und unmittelbar durch den Copilot verarbeiten zu lassen, ohne den Umweg über einen Computer machen zu müssen. Die KI analysiert den Inhalt, erstellt Zusammenfassungen oder übersetzt Texte. Auch das Extrahieren wichtiger Daten für nachgelagerte Prozesse, wie etwa die automatische Erfassung von Rechnungsbeträgen, gehört zum Funktionsumfang.
Drucker sind schließlich das sicherste Gerät im ganzen Netzwerk, was könnte da schon schief gehen? /s
So in etwa stelle ich mir das vor, wenn der Bürohund probiert über den Drucker Alexa zu hacken.
Habe mir Anfang April einen noch nicht fixierten Vorstellungstermin aufquatschen lassen.
Mal sehen was die können.
@jjunker schrieb:
Habe mir Anfang April einen noch nicht fixierten Vorstellungstermin aufquatschen lassen.
Mal sehen was die können.
Die rechnen für ihre "Ersparnis" mit 2 Minuten je Beleg... Ich wäre überrascht, wenn deren KI, die Belege, für die wir mehr als 0.5 Minuten brauchen, beherrschte.
edit: und Kontroll- und Korrekturaufwand für KI-Fehler haben die gar nicht eingerechnet.
Die werden mir auch ständig in meine Timeline gespült.
Wir hatten gerade letzte Tage einen Termin mit einer ähnlichen Firma (die aber noch am Anfang steht mit ihrem Produkt). Im Grund sind das alles tolle Ansätze, und sicherlich auch einige Dinge dabei, die einen enormen Zeitgewinn darstellen und die Produktivität steigern. Wenn ein KI-Bot den fehlenden Belegen hinterherläuft statt die Mitarbeiter, finde ich das gut... Aber alle Themen mit KI erschlagen zu wollen, geht mir zu weit. 🙂
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Wir haben diverse Software-Werkzeuge selbst gebaut, die aus Belegbildern Buchungsinformationen machen. Natürlich haben wir die Aufgabe auch schon an diverse KI-Modelle übertragen. Bislang war die KI nur in den seltensten (trivialen Fällen) erfolgreich - daher gehen wir vorerst noch den Weg, unsere Belegerkennung ganz "klassisch" mit menschlicher Intelligenz zu programmieren. Das ist zwar deutlich mehr Aufwand "up front", dafür ist die Erkennung aber bei nahezu 100% und die Nacharbeit am Ende ist nur selten erforderlich 🙂
Bin auf Ihre Rückmeldung gespannt. Die kommen ja ursprünglich vom papierhaften Beleg.
Die ganzen Startups mit KI haben sich ja momentan auf diese eingestellt. Ab 2027 werden ja dann wesentlich mehr elektronische Rechnungsdaten ausgelesen und ob da diverse Vorsysteme noch sinnvoll sind...?
Es gibt durchaus tolle Ideen am Markt.
Ende der 80er sollten in einem größeren Unternehmen einige 1000 Seiten aus Schreibautomaten auf PC-Text übertragen werden.
Der Preis, den der Schreibautomatenhersteller forderte, war prohibitiv. Dann haben wir an 10 Seiten OCR (damals noch höllenteuer) probiert und (damals) ca 4% Fehler trotz sauberer Ausdrucke korrigiert. Die preiswerteste Lösung waren einige Studentinnen vom Uni-Schnelldienst.
@jjunker schrieb:
Habe mir Anfang April einen noch nicht fixierten Vorstellungstermin aufquatschen lassen.
Mal sehen was die können.
Die? Oh je....
Bin auf die Resonanz hier zum Termin gespannt...
@jjunker schrieb:
Habe mir Anfang April einen noch nicht fixierten Vorstellungstermin aufquatschen lassen.
Mal sehen was die können.
Hab ich 2023 auch schon durch, netter Kontakt (der aber glaube ich manchmal vom Papier abgelesen hat).
Bezüglich des neuen KI-Systems hat er mich auch noch Mal angerufen. Hab ich direkt abgelehnt.
Mein Fazit damals:
Nette Unterstützung zum Thema Trennen/Heften, aber die Kosten finde ich gewaltig. Kosten-Nutzen-Aspekt nicht wirklich vorhanden. Am Anfang viel manuelle Lernarbeit (gerade mit dem Automatisierungsservice).
Brauchen wir eine Automatisierungssoftware? Erweiterter Modus wird bei uns auch nicht genutzt. Und jeder Mandant, den wir scannen muss zwingen DUO Belege online haben.
@andreashofmeister schrieb:Die? Oh je....
Bin auf die Resonanz hier zum Termin gespannt...
They've got it coming....
So war mein Empfinden auch auf der TaxArena 2025 in München. Darum bin ich auf die Rückmeldung gespannt.
Um nochmal über DATEV zu meckern: warum speichert es manche Änderungen am Arbeitsplatz, z.B. welche Reiter beim Start geöffnet werden sollen, eigentlich nicht sofort sondern erst beim Beenden? Das ist so'n Ding, wo ich jedes Mal rein laufe und mich wundere, warum die Änderung weg ist.
Und warum muss ich die Sortierung der Reiter beim Start separat in den Einstellungen vornehmen, statt sie einfach geöffnet hin und her ziehen zu können?
@rschoepe schrieb:Um nochmal über DATEV zu meckern: warum speichert es manche Änderungen am Arbeitsplatz, z.B. welche Reiter beim Start geöffnet werden sollen, eigentlich nicht sofort sondern erst beim Beenden? Das ist so'n Ding, wo ich jedes Mal rein laufe und mich wundere, warum die Änderung weg ist.
Und warum muss ich die Sortierung der Reiter beim Start separat in den Einstellungen vornehmen, statt sie einfach geöffnet hin und her ziehen zu können?
Weil die "Software" aus dem letzten Jahrtausend ist.
Alle Programmierer, die das einbauen könnten, sind längst im wohlverdienten Ruhestand.
Aber lieber so wie ist ist (Zitat eines Community-Mitglieds dazu: "ich lebe im hier und jetzt"), als die neue Lösung, die keiner kennt, aber in aller Munde ist...