Wir arbeiten mit Lohn und Gehalt; ich hatte in der Vergangenheit aber auch Erfahrungen mit LODAS. Der entscheidende Vorteil für mich sind zum einen die Auswertungen, welche technisch unbeschränkt auch nach 10 Jahren und länger über das Programm viel einfacher ausgegeben werden können. In LODAS mussten die zurückgemeldeten Auswertungen erst (außerhalb des Programms) gespeichert werden. Auswertungen sich hier anzusehen ist in LODAS deutlich komplizierter. Der zweite entscheidende Vorteil von Lohn und Gehalt liegt im Monatsabschluss. Hat man Mitarbeiter, bei denen es regelmäßig zu Korrekturen kommt, die zeitnah ausgeführt werden sollen, müsste man bei LODAS den Monatsabschluss zurücksetzen, in Lohn und Gehalt erfolgen Abrechnung und Monatsabschluss getrennt! Hier liegt allerdings auch der Nachteil: Achtet man bei einer Korrektur nicht darauf, ob der Mitarbeiter bereits ausgezahlt wurde, kann es passieren, dass zu viel überwiesen wird. Bei jeder Nachberechnung gibt es allerdings einen Hinweis / die Frage, ob Differenzzahlungsträger erstellt werden sollen. Wenn man Lohnabrechnung über das Rechenzentrum verschicken möchte, sollten in Lohn und Gehalt die Abrechnung und der Monatsabschluss aber nicht zu weit auseinander liegen, da die Abrechnungen erst mit dem Monatsabschluss, also der Übermittlung der Daten ins Rechenzentrum verschickt werden können. Und wie schon erwähnt, erfolgen die Hinweise zu den Abrechnungen in Lohn und Gehalt vor dem Monatsabschluss und nicht wie in LODAS mit dem Abschluss, was fehlerhafte Abrechnungen deutlich reduziert. In Lohn und Gehalt erfolgen Nachberechnungen in der aktuellen Abrechnung. Dies erfolgt schön nachvollziehbar unter Angabe des Nachberechnungsmonats. In seltenen Fällen kann man allerdings hier bei der Lohnsteuer und den SV-Beiträgen nicht erkennen, welche Steuern/Beiträge auf den aktuellen Monat bzw. den Nachberechnungsmonat entfallen. Hier ist das System von LODAS besser. Diese Fälle kommen allerdings so selten vor, dass das aus meiner Sicht vernachlässigbar ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei Ausfall des Internets oder des Rechenzentrums mit Lohn und Gehalt natürlich weiterarbeiten kann. Dies ist aber in meinen Augen eher bedeutungslos. Wir arbeiten inzwischen mit DATEV-SmartIT über das Rechenzentrum und haben eigentlich keine Einschränkungen. Die Umgewöhnung nach dem Umstieg auf Lohn und Gehalt war anfangs trotz des dreitägigen Seminars schon anstrengend. Ziemlich schnell wollte ich Lohn und Gehalt aber nicht mehr missen. Ich bin, um mal eine andere Diskussion aufzugreifen, auch nicht begeistert von der Idee, beide Programme zu verschmelzen. Ich glaube nämlich kaum, dass die Vorteile beider Programme erhalten bleiben würden. Gruß Boris Haskanli
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