Hallo, in unserer Kanzlei bin ich für das Thema technisches Onboarding zuständig. Das heißt, alles rund ums Thema Daten einspielen, Unterberaternummer einrichten, Abo-Aufträge anlegen etcpp. Es ist jedes Mal eine Tortur, wenn bei uns ein Mandant via DATEV "ongeboardet" wird. In der Regel sollte dies ganz einfach über "DATEV Mandantenübertrag online" funktionieren, aber dies ist (leider) überhaupt nicht der Fall. In der Kommunikation mit der vorherigen Kanzlei wird darauf aufmerksam gemacht, dass bitte vorher sämtliche Daten ins RZ übertragen werden soll, bevor der Auftrag freigegeben wird. Die Realität ist so, dass vor allem Rewe-Bestände "zerfleddert" bei uns ankommen. In einem Extremfall war es so, dass das Anlagevermögen komplett von (es folgen fiktive Daten) 2015 bis Ende 2025 übertragen wurden. Der FiBu-Bestand wurde aber nur für 2020 und 2025 übertragen. Alles dazwischen und davor fehlte. Und das ist bei weitem kein Einzelfall; diese Fälle kommen ständig vor, dass wieder Daten fehlen oder gar keine Daten übertragen werden, weil nicht gewusst wird, ob und auf welchem Ordnungsbegriff die Bestände liegen usw. usf. Es ist jedes Mal ein so extrem lästiges Thema, wenn Daten übertragen werden sollen, obwohl das innerhalb einer Woche erledigt werden könnte. Wieso gibt es seitens DATEV für die abgebende Kanzlei kein Tool, womit diese in einem Fenster alles erledigen können, was benötigt wird. Meine Vorstellung des Tools: Alle Pflichtangaben, die auch bereits in "DATEV Mandantenübertrag online" abgefragt werden. Der Unterschied sollte sein, dass nur die Leistungen angezeigt werden, die auch verwendet werden. Der Grund ist, dass im ersten Schritt die Leistungen angehakt werden können und diese werden danach ins RZ übertragen und nicht sofort freigegeben. Die Maske soll auch die Möglichkeit bieten, dass die Unterberaternummer mit übertragen wird und nicht wie aktuell, dass zwei Aufträge vonnöten sind. Der Auftrag soll erstellt werden und die tatsächliche Freigabe soll automatisch am nächsten Tag erfolgen. Wieso das Ganze? Die Übertragung der Daten ins RZ ist ein obligatorischer Vorgang und somit wird garantiert, dass bei der Übertragung alle Daten vorhanden sind. Der Übertrag der mandantengenutzten Beraternummer in einem Auftrag ist wahrscheinlicher, als wenn die Person einen weiteren Auftrag nur für die mandantengenutzten Beraternummer startet. Ja, unter der mandantengenutzten Beraternummer sollten die Daten vorhanden sein - sollten. Es ist aber schon mehrfach vorgekommen, dass die Daten nicht unter der mandantengenutzten Beraternummer lagen, sondern unter der Kanzleiberaternummer. Der letzte Punkt bzgl. des tatsächlichen Übertrages erst am Folgetag: So wird sichergestellt, dass die Daten vollständig im RZ liegen, bevor der Übertrag stattfindet. Automatisch daher, weil sonst der Übertrag schlichtweg vergessen wird anzustoßen. Wenn der Fall eintreten sollte, dass die aufnehmende Kanzlei den Auftrag erstellen soll, dann besteht die Maske lediglich aus der bisherigen Maske ohne Auswahl der Leistungen. Die abgebende Kanzlei erhält den Auftrag und die Maske ist mit den Daten vorausgefüllt und diese muss lediglich nur noch die Leistungen anhaken, die übertragen werden sollen. Der Unterschied für die abgebende Kanzlei ist also nur, ob die Maske vorausgefüllt (durch die übernehmende Kanzlei) ist oder nicht. Was ich von dieser Idee erwarte ist: - Daten erfolgen garantiert vollständig - Alle Leistungen, die existieren, auf einen Blick - Eine Maske statt zwei (Datenübertrag, Beraternummerübertrag) - Schlankerer Aufbau, anstatt von Leistungen erschlagen zu werden - Zeitersparnis durch Wegfall von Nachfragen zu fehlenden Daten Da das mein erstes Thema ist und ich die Community nur punktuell und daher nicht aktiv verwende, möchte ich mich schon mal im Vorhinein entschuldigen, falls das das falsche Board ist. Ich hatte keine passende Kategorie für Ideen und Anregungen gefunden. Wenn es zu unverständlich geschrieben wurde, werde ich es erneut versuchen verständlicher zu schreiben.
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