Der Interpretationsspielraum ist wie immer groß. Wie ich woanders schonmal geschrieben habe: Meine Postings stellen immer nur meine Meinung dar, keine Wahrheiten. Für mich ist meine Meinung halt nur die beste Meinung, denn wenn es eine noch bessere Meinung gäbe, dann hätte ich die ja schon genau diese Meinung. 😁 Wenn also jemand eine bessere Meinung hat, dann ist das automatisch auch sofort meine Meinung. Einfach, oder? 😄 Ernsthaft: Die Frage bezog sich auf einen bestimmten Monat. Das Wort "grundsätzlich" in der Antwort interpretiere ich aber so, daß eine Überkompensation stets vermieden werden muss - nicht nur im angefragten Monat. Das BMWi rät hier zur Kompensation über die Schlussabrechnung, ohne zu spezifizieren, welche eigentlich gemeint ist. Jetzt müssen wir schon wieder interpretieren und ich denke, daß hier die ÜBH2 gemeint ist. Leider ist der Versuch, eine klare Richtung vom BMWi zu bekommen, ungefähr so erfolgversprechend, als würde man einen Teller Suppe an die Wand nageln wollen. Per Saldo dürfte der Unterschied aber nur unwesentlich sein, denn entweder: 1. Ich kompensiere gar nicht, hole alle Kosten über die ÜBH3 rein und ziehe die Erstattung in der SA der ÜBH2 glatt oder 2. Ich kompensiere voll in der ÜBH3 und warte ab, in welcher SA die Kosten zu kompensieren sind, sobald wir überhaupt erstmal Regelungen für eine SA haben. 3. Ich kompensiere in der ÜBH3 nur im Erstattungsmonat und verrechne den Rest in der SA für die ÜBH2 Ich glaube, daß jeder dieser Wege möglich ist und sehe das ganze ehrlich gesagt auch ziemlich entspannt, denn am Ende ziehen wir ohnehin alle Probleme und Unklarheiten in der SA glatt und der Unterschied bewegt sich maximal im Bereich der Spreizung der Förderquoten. Irgendwann muss nämlich auch mal Schluss sein. Die FAQ sind so unpräzise, daß wir ständig Präzisierungsanfragen stellen müssen. Die Antworten auf diese Anfragen sind dann wiederum so nebulös, daß sie zum einen die Frage nicht beantworten und zum anderen neue Fragen aufwerfen. Das nimmt ja kein Ende und da der Antrag ja irgendwann auch mal raus muss, treffen wir Annahmen, dokumentieren diese und ziehen das Ding durch. In der SA kommen doch eh die Karten auf den Tisch und dann sprechen wir über konkrete Fakten - dann hoffentlich mit einem kompetenten Entscheidungsträger auf der anderen Seite.
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