regelmäßig bekomme ich die Excel- Daten der Kassenware, wo es dem Mandanten wieder einmal gelungen ist, die Makros zu schrotten. Sie werden nicht glauben, wie einfach es ist, per Copy & Paste die festgeschriebenen Bewegungen in eine neue Datei zu kopieren, um dann den Export fehlerfrei durchführen zu können. Standard bisher. Bei der neuen Kassenerfassung 3.0A geht c&p + neu erstellen nicht so ohne weiteres. Ist komplett verdongelt, nix auswählbar, speichern unter geht nur in xslx, wobei zwar eine neue Datei erstellt wird, die ursprünglichen Informationen (+ die neu hinzugekommenen Protokolle) aber genau so erhalten bleiben. U. ohne Makros geht gar nix. Das Ding ist genauso wenig GODB- tauglich, wie ein handgeschriebenes Kassenbuch. Erst mit Einspielen und Festschreibung in der Kanzlei- FiBu wird das Ding unveränderbar. M.E. ist der Datev hier ein ganz guter Wurf gelungen (auch wenn ich von einer Excelonly Lösung immer noch nix halte) - die Hürden zur Manipulation dürften für den den Standard-Makrowegklick-Mandanten schier unerreichbar sein (obwohl der ein oder andere beim Thema Kasse ja ungeahnte Kreativität entfaltet). Spontan würden mir nur evtl. längere Umwege wie z.B. über Screenshots + OCR oder neu eintippen einfallen, um ein wirklich 'neues' Kassenbuch zu erzeugen. Wobei ich in letzterem Fall dann gleich Papier nehmen würde - die 3.0A protokolliert nämlich so ziemlich alles auf die Sekunde genau. Abgesehen davon dürften zeitnahe Festschreibungen in der Kanzlei m.E. die meisten GoBD-Problematiken entschärfen.
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