Die DATEV hat dieses Thema durch DATEV Ideas nun endlich als "Idee aufgenommen". Besser spät als nie, wenn wir es positiv betrachten. Dass das Thema auf Platz 1 steht, ist meiner Meinung nach kein Zufall. In der täglichen Arbeit kann dieser weiße Fleck die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter/Kanzlei und Mandant wirklich belasten. In manchen Fällen dreht sich die Kommunikation vor allem um fehlende Kreditkartenbelege. Es geht dann teilweise so weit, dass diskutiert wird, ob und wann der Beleg geschickt/hochgeladen wurde und wer nun Schuld ist. Irgendwie muss der Suchaufwand ja auch abgerechnet werden. Wenn uns die DATEV hier endlich einen Prozess anbietet, dann ließen sich solche Diskussion in Zukunft vermeiden. Der Mandant hätte die Möglichkeit, sich selbst zu kontrollieren, in dem er einen Beleg zur Zahlung zuordnet. Wenn wir realistisch sind, dann wird die Anbindung noch etwas auf sich warten lassen. Daher wäre es sehr hilfreich, wenn die DATEV kurzfristig einen pragmatischen Weg geht. Ich denke hier an die Funktion eines "Offline-Kontos". Ein Offline Konto soll ermöglichen, Kontoauszüge/Kreditkartenabrechungen im Excel / CSV Format manuell einzulesen. Man definiert beim Import die Spalten (Umsatz, Buchungstext, etc). Somit lassen sich Kreditkartenumsätze manuell einspielen, ebenso die Umsätze der FinTech Banken. Die Integration eines Offline Kontos sollte weniger komplex sein als die automatisierte Anbindung und daher schneller umsetzbar sein.
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