Moin Herr Flemming, bei mir gibt es seit Jahren nur noch digitale JA-Unterlagen. Erst haben wir jahrelang mit den DATEV-Vorgangsmappen gearbeitet, die damals der Grund waren, warum ich in 2013 von der Dokumentenvorlage auf DMS umgestiegen bin, aber seit 2018 verwenden wir zur Erstellung er JA-Unterlagen die App GoodNotes auf dem iPad und mit Pencil. Sind die Unterlagen fertig, werden Sie in DMS abgelegt. Dieser Umstieg war für mich der Quantensprung, da alles, was die Erstellung der digitalen JA-Unterlagen mühsam gemacht hat, wegfiel (z. B. die Beschriftung oder das Markieren von pdf-Dateien per Tastatur oder Maus). In GoodNotes kann man pdf-Dateien sortieren, beschriften, zusammenfügen oder farblich markieren wie auf Papier. Die Datei wird nicht in einer Wolke gespeichert (solange man GoodNotes nicht willentlich in der iCloud synchronisiert) und wir nutzen das iPad als weiteren Monitor (im übertragenen Sinne). Weiterer positiver Aspekt: mit dem iPad habe ich bei einer Jahresabschlussbesprechung mit dem Mandanten auch immer meine JA-Unterlagen dabei. Nachdem ich manchmal noch in den alten Vorgangsmappen etwas nachgucke, bin ich jedes Mal noch zufriedener mit meiner Lösung, denn ich finde nicht, dass die Vorgangsmappen nach dem Umstieg auf das neue DMS an Übersichtlichkeit gewonnen haben. Letztlich wäre auch ich froh, wenn die DATEV-Programme hier eine Lösung anbieten würden, aber darauf zu warten habe ich aufgegeben. Bis die DATEV hier für mich als Kleinstkanzlei einen Weg anbietet, der für mich passt und auch bezahlbar ist, bin ich voraussichtlich in Rente. In diesem Zusammenhang finde ich aber den neuen Jahresabschluss, mit der Möglichkeit Stati und Notizen zu den Konten zu erfassen, einen Fortschritt. Viele Grüße aus dem Norden, bfit
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