Ohne in die grundsätzliche Diskussion über die "Rechnung als Werbeplattform" einsteigen zu wollen, möchte ich dennoch kurz eine interessante Erfahrungen über den Einsatz von DATEV-Zugferd-Rechnungen teilen. Wir haben uns bei der Umstellung auf E-Rechnung dazu entschlossen, bei den DUO-Mandanten auch gleich flächendeckend das Zugferd-Format zu nutzen und die "normale digitale Rechnung" zu überspringen. Die meisten Mandanten haben die Umstellung auf elektronische Rechnungen grundsätzlich begrüßt. Jedoch haben nicht wenige nach Erhalt der ersten Rechnungen a) gefragt, warum wir unseren Briefkopf vergessen haben oder b) pauschal die Form im Hinblick auf § 14 UStG bemängelt oder c) ganz einfach über das "optische Grauen" gelacht. Letztlich versuchen wir doch, insbesondere bei kleineren Mandanten die Digitalisierung als Partner mit voranzutreiben. Ich muss leider sagen, dass die fehlende Einflussnahme auf das optische Erscheinungsbild von Zugferd-Rechnungen diesem Ansinnen einen Bärendienst erweist. Denn leider geht der Mehrwert (Datensatz) mit dem Wegfall anderer Merkmale (z.B. Design) einher. Zudem ist bei Rechnungen mit Zeitnachweis die Zugferd-Rechnung ungeeignet. Daher ertappe ich mich zunehmend dabei, Rechnungen als "digitale Rechnung" zu versenden. OCR wirds schon richten ....
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