Unsere eG ist einfach zu unbeweglich, zu langsam und zu unflexibel. Ich kann das an einigen Stellen verstehen, man bietet nachwievor das umfassenste und beste Komplettpaket an; aber muss dieses nun einmal sehr umfangreiche Paket transformieren; auch nicht unbedingt aus selbst zu verantwortenden Gründen. Mein Problem damit ist eigentlich eher, dass es ein Scheitern mit Ansage ist; das was ich im Bereich Rechnungswesen gesehen habe, ist bereits jetzt wieder veraltet, noch bevor es überhaupt raus kommt und lässt die Stärken der jetzigen Software vermissen und hat alle Schwächen aller Cloudanwendungen. Man versichert zwar, dass alles besser wird und noch vieles ausgemerzt wird, ich hatte aber nicht das Gefühl, dass man die Software am Nutzer gebaut hat, sondern alles sehr stark in Richtung Unternehmer und KI schiebt; Individualität (das was DATEV heute am besten kann) wird getötet. In meinen Augen wäre es sinnvoll gewesen, die GUI und Funktionalität von Kanzlei Rechnungwesen, der Steuerprogramme zu portieren und selbst wenn es ein schlechter Port geworden wäre, hätte man mehr gehabt als aktuell und das zu geringen Kosten, ein Port auf MongoDB wäre wahrscheinlich mit ein bis zweitausend Entwicklerstunden weitestgehend lauffähig gewesen, ohne wesentliche Funktionseinschränkungen. Aber man geht diesen Weg und da stimme ich Ihnen zu 100% zu, ich befürchte, dass die DATEV vergänglicher ist als sie denkt. Wenn die DATEV es nicht schafft die "alten" 50% des Berufsstandes abzuholen, dann wird es zappenduster, denn dann fallen sukzessive Kunden weg die von den "jungen" sicherlich nicht aufgefangen werden, denn mein Eindruck ist es nicht, dass die jungen Steuerberater auf der DATEV sitzen, sondern viel offener für Alternativen sind. Gerade die ETL Software ist da stark im Trend, da die jungen Berater oftmals eine ETL Kanzlei gründen / kaufen (so zumindest mein Eindruck)
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