@kai-n schrieb: Kurz ein paar Anmerkungen meinerseits: Es muss nicht immer Outlook sein, es gibt auch andere E-Mail-Lösungen. Es muss nicht immer Windows sein, es gibt auch andere, für Böse weniger interessante Betriebssysteme. Alle browserbasierten Anwendungen lassen sich mit einem Chrome/Firefox unter MacOS oder Linux identisch verwenden. Man muss am E-Mail-Server nicht alles akzeptieren, man darf auch E-Mails mit gefährlichen Anhängen bouncen/löschen und gar nicht zum Anwender weiterverteilen. Man kann E-Mail-Clients auch in einer VM laufen lassen und dadurch eventuell eine weitere zu überwindende Hürde für Mist & Müll schaffen. Man muss als Anwender nicht auf alles klicken, was hereinkommt, sei es noch so interessant. Man darf als Anwender auch mal den Mauszeiger über einem Link schweben lassen und das Ziel analysieren, bevor man darauf klickt. Tipp: Wenn der Link auf .ru endet, besser nicht darauf klicken. Die Thesen sind in der Theorie alle richtig. Nur - das zeigt "das Leben" - die Trickser (Betrüger, Spammer, Phischer, etc.) haben auch gelernt und werden immer besser. @kai-n schrieb: ... Ich kann mich an keine eingehende E-Mail erinnern, bei der ich nicht länger als 20 Sekunden gebraucht hätte, um sie als Spam/Phishing zu entlarven. Nichts für ungut: Wenn Sie als technisch versierter Anwender 20 sek. benötigen um eine Phishing-Mail zu erkennen, wie lange benötigt ein wenig versierter Anwender für das Erkennen? Der Link in einer wirklich gut gemachtem Phishing-Mail wird nach meiner Beobachtung innerhalb von 2 sek. angeklickt, ... Wenn so eine Mail zu einer Zeit eingeht, zu dem die Rechnung üblicherweise versendet wird, und der Rechnungsbetrag mit dem erwarteten Betrag korrespondiert, bzw. von diesem abweicht, wartet der durchschnittliche Anwender vor dem Klick nicht darauf, dass der Link eingeblendet wird, denn ".. man muss prüfen, warum die Rechnung falsch ist."
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