Ich lese gerade in Facebook-Foren mehrfach über das Entgelttranzparenzgesetz.
Wie klären sie hier ihre Mandaten auf und haben sie schon überlegt wie das in der Kanzlei überprüft werden kann bzw muss?
Was haben sie da schon veranlasst . Stehe da gerade noch blind vom Berg ehrlich gesagt
Richtet sich Ihre Frage etwa gerade an Rechtsanwaltskanzleien und darauf, wie diese ihre Mandanten dahingehend beraten?
Denn es dürfte klar sein, dass es sich bei der Umsetzung des Gesetzes und den damit verbundenen Fragen ausschließlich um arbeitsrechtliche (und nicht steuerrechtliche) Themen handelt.
Steuerberater, die sich genötigt fühlen, hierzu Auskünfte zu erteilen und zu beraten, verwirklichen den Tatbestand der unerlaubten Rechtsberatung. Das kann a) empfindliche Strafen nach sich ziehen, ist b) außerhalb des Geltungsbereichs der eigenen Haftpflichtversicherung und gibt c) Ärger mit dem Mandaten, wenn er sich auf sie Aussagen verlässt und diese nicht absolut korrekt sind.
Das ist absolut nicht unsere Baustelle. Ich schreibe als Mitarbeiter einer Steuerkanzlei.
Arbeitsrecht und Tarifrecht dürfen wir nicht beraten. Wie die Arbeitgeber ihre Gehälter ansetzten hat uns nicht zu interessieren.
Wie ich es verstehe arbeiten sie auch in einer Steuerkanzlei- also Hände weg
Ok 😞
Bei uns ist immer der Tenor: wir sind Dienstleister.
Heisst für mich ich darf die Mandaten nicht sozusagen im Regen stehen lassen sondern habe mich über solche Neuerungen gründlich zu informieren und sie Informationen an die Mandanten zu geben.
Wenn ich sagen würde „nicht meine Baustelle „ würde mein Chef aber sparsam gucken
Kontrolle ist natürlich schwierig. Aber auch bei Tarifverträgen zB sollen wir überwachen ob es neue gibt . Dann berechnen und mit Mandaten besprechen. Zumal wenn Tarifbindung besteht
ich werde mir das ansehen . Danke erstmal hier
Ich schließe mich voll und ganz meinen „Vorschreibern“ an.
Das Gesetz interessiert mich nicht weil es nicht unsere Tätigkeitsbereich ist. Das dürfen wir nicht beraten
Wenn ein Mandant nachfragen würde würde ich evtl. auf einen Link verweisen und sagen Arbeits- oder Tarifrechtler hinzuziehen.
Bis jetzt gab es keine Anfragen.
@Marianne22 schrieb:Bei uns ist immer der Tenor: wir sind Dienstleister.
Heisst für mich ich darf die Mandaten nicht sozusagen im Regen stehen lassen sondern habe mich über solche Neuerungen gründlich zu informieren und sie Informationen an die Mandanten zu geben.
Die Info "das kommt auf euch zu" im regelmäßigen Mandanten-Rundschreiben ist eine Sache, konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung für den jeweiligen Mandanten eine andere. Und was letzteres angeht, bin ich voll bei @Alexander_Herrmann. Das geht dann nämlich auch in eine Tiefe, die ich regulär nicht leisten kann.
Ich habe das Thema bisher bloß an unsere eigene Personalbeauftragte weiter geleitet, damit sie die Chefs mal auf die interne Umsetzung ansprechen kann. Von Mandanten kamen bisher noch keine Anfragen, die würde ich aber auch direkt an die Kanzlei-Rechtsanwälte verweisen.
@Marianne22 schrieb:Ok 😞
Bei uns ist immer der Tenor: wir sind Dienstleister.
Heisst für mich ich darf die Mandaten nicht sozusagen im Regen stehen lassen sondern habe mich über solche Neuerungen gründlich zu informieren und sie Informationen an die Mandanten zu geben.
Wenn ich sagen würde „nicht meine Baustelle „ würde mein Chef aber sparsam gucken
Das sehen wir hier im Prinzip genauso. Aber nur, um überhaupt in der Lage sein zu können, zu erkennen, ob ein Problem besteht und den Mandanten dann darauf hinzuweisen, sich an dieser Stelle spezialisierten Rat einzuholen. Das ist die Dienstleistung.
Wenn ein Mandant mit dem Auto vorfährt und dabei Öl verliert, weise ich ihn darauf hin und nehme nicht den Motor auseinander oder was immer man dann macht damit.
13.05.2026
09:23
zuletzt bearbeitet am
13.05.2026
09:35
von
Selina_Heubeck
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Wow, Werbung machen und dafür extra registrieren. Seriös...nicht. Und gegen FAQ/Netiquette
@Sabrina_Simmerlein, da können Sie sicher was tun?