Und nur weil DATEV es will, muss ich jetzt einen nPA mit aktivierter online Funktion haben? Das kann ja wohl nicht angehen!11!!!!elf!!eins!!! 😉
Was hat die DATEV DAMIT zu tun? Sind Sie Berufsträger? Dann haben Sie das Ding von Gesetzes wegen!11!!!!elf!!eins!!!
@janm Viele Ausrufezeichen machen einen Beitrag nicht glaubwürdiger.
Da der Inhalt der Kritik aber gerechtfertigt ist mag ich dennoch drauf antworten.
DATEV nutzt die zwei verbreiteten APPS und "erzeugt", vielleicht sollte man eher "fördert" sagen, darüber eine Abhängigkeit der Anwender von US-Tech Konzernen. Das halte ich für keine gute Idee.
Danke für den Hinweis, dass auch andere APPS verwendbar sind.
Ich habe DATEV keinerlei Schuld zugewiesen. Nur das Handeln unserer Genossenschaft in Frage gestellt.
Da muss ein Herz aber ganz gewaltig grün schlagen wenn es in sowas endet: "Schuld!!!!1!!11els!!!eins!!"
Es soll auch Mitarbeitende beim Steuerberatenden geben, die keine Berufstragenden sind.
Thema verfehlt. Es geht um Wahlfreiheit beim zweiten Faktor, nicht um Berufsträgerstatus. nPA optional, App frei wählbar, Token möglich, ohne US-Abhängigkeit. Ende.
@heitschmidt schrieb:Thema verfehlt. Es geht um Wahlfreiheit beim zweiten Faktor, nicht um Berufsträgerstatus. nPA optional, App frei wählbar, Token möglich, ohne US-Abhängigkeit. Ende.
Sorry, aber Ihr Ton hier ist einer Unterhaltung in dieser Community unwürdig.
@Christian_Buggisch schrieb:Hallo zusammen,
ich darf darum bitte, das Thema hier fachlich und sachlich zu diskutieren. Für Stellungnahmen zur Weltpolitik, wie berechtigt oder fragwürdig und richtig oder falsch sie auch sein mögen, finden Sie im großen, weiten Internet ganz sicher einen anderen Platz.
Hallo Herr Buggisch,
Sie verkennen völlig die Lage.
Schließlich ist es Datev, die ihre Mitglieder nun in gar nicht so später Zeit in die originale Microsoft Cloud zwangsverlagert, ohne Alternativen zu deutschen Anbietern, die sich an Datenschutz halten.
Die zwei Fälle aus der "Weltpolitik" zeigen einfach nur, dass die Daten
a) von Microsoft permanent durchsucht werden (Fall mit dem deutschen gesperrten Unternehmer wegen seiener
Urlaubsphotos)
b) Zugänge zu Mails und Dokumenten einfach aus heiterem Himmel gesperrt werden können, z.B. aus politischen Gründen wie beim Chefankläger-Team des UN-Strafgerichtshofes.
Das hat nichts mit einer Diskussion der Weltpolitik zu tun, sondern damit, wie unsicher die Daten bei einem US-Unternehmen wie Microsoft sind.
Zudem sind die beiden Fälle an den beiden jeweiligen Enden einer "Wichtigkeits"-Skala solcher Zugangsbeschränkungen angeordnet. Die Skala reicht eben vom harmlosen, unbedeutenden Kleinunternehmer, der nichts verbrochen hat, bis hoch zu einer UN-Institution. Jeder muss mittlerweile mit Microsoft-Sperren rechnen, die sich ohne zeitaufwändige, monatelange Verfahren mit einem Anwalt nicht aufheben lassen.
Und aufgrund der Datev-Entscheidung, dorthin zu wechseln, sollte Datev auch durchaus eine Diskussion zu dem Thema nicht versuchen im Keime zu ersticken.
Denn Datev allein hätte die Möglichkeit, auch datensicherere Lösungen anzubieten.
Video wegen Schmähkritik (Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen) entfernt
Phew, wir sind aber empfindlich geworden. Schmerzt die Marktsituation?
@TobiasX schrieb:
@Christian_Buggisch schrieb:Hallo zusammen,
ich darf darum bitte, das Thema hier fachlich und sachlich zu diskutieren. Für Stellungnahmen zur Weltpolitik, wie berechtigt oder fragwürdig und richtig oder falsch sie auch sein mögen, finden Sie im großen, weiten Internet ganz sicher einen anderen Platz.
Hallo Herr Buggisch,
Sie verkennen völlig die Lage.
Schließlich ist es Datev, die ihre Mitglieder nun in gar nicht so später Zeit in die originale Microsoft Cloud zwangsverlagert, ohne Alternativen zu deutschen Anbietern, die sich an Datenschutz halten.
Ich habe schon viel gelesen zum Datev native Cloud Rechenzentrum, haben Sie ein Bespiel für den Umzug der Datev in die Microsoft Cloud?
ähm.. was bedeutet 1!!11els!!!eins!!"? ?😎
das muss son GEN - Z Humor sein von dem man immer liest
Also: Erstens läuft diese Diskussion nun seit 372 Beiträgen, da kann ich nicht so recht erkennen, was das mit "im Keim ersticken" zu tun hat. Und zweitens: Dann schreiben Sie es doch so und verzichten Sie auf plakative Bemerkungen zum Nahostkonflikt.
Also, korrigieren Sie mich gerne.
Aus einer vorangehenden Diskussion hier vor einiger Zeit habe ich mitgenommen, dass Datev mittelfristig zu 100% essentiell auf Microsoft Dienste setzen wird, die nur als Cloudlösung zur Verfügung stehen.
Eigene Serverlösungen als Ersatz-Cloud gibt es von Microsoft ja auch gar nicht - somit gibt es also nur entweder Microsoft Cloud oder etwas völlig anderes.
Jetzt vorübergehend könnte man wohl die "Mail-Cloud" auch noch durch etwas anderes ersetzen, wenn man weiterhin mit Datev arbeiten will.
Wie gesagt, gerne korrigieren, wenn ich falsch liege.
Das hat nichts mit einer Diskussion der Weltpolitik zu tun, sondern damit, wie unsicher die Daten bei einem US-Unternehmen wie Microsoft sind.
Und aufgrund der Datev-Entscheidung, dorthin zu wechseln, sollte Datev auch durchaus eine Diskussion zu dem Thema nicht versuchen im Keime zu ersticken.
Denn Datev allein hätte die Möglichkeit, auch daten-sicherere Lösungen anzubieten.
Sie müssen jetzt tapfer sein:
Bundesverwaltung gibt fast halbe Milliarde für Microsoft-Lizenzen aus – Grüne fordern Kurswechsel
Niedersachsen setzt auf Mix aus Open Source und Microsoft
Aber wechseln Sie gerne zu einem MS-freien Anbieter. Gibt am Markt ja genug Angebot.
Aber halt: Agenda nutzt MS Outlook und MS Exchange und setzt die RDP-Lösungen von MS sogar für den Zugang zu seinem RZ voraus. Ups, Addison auch.
Mir ist sehr lieb, dass die DATEV nicht mit technisch ahnungslosen Nutzern über ihre Marktstrategie diskutiert, sondern das macht, was aus Sicht der Experten Sinn macht. Ob das jetzt MS, Unix, Linux oder irgendetwas anderes ist.
als ob man in einer Community DATEV dazu bewegen könnte, einen anderen Kurs einzuschlagen, ist ja wie nen Öltanker mit nem Paddel zu bremsen. insofern - seh ich genauso
1.) Microsoft Dienste sind aber erstmal etwas anderes als Microsoft Cloud. Das die DATEV stark auf den Partner MS setzt ist bekannt und keine Neuigkeit; Windows, Office sind schon seit Jahrzehnten Voraussetzung für DATEV.
2.) Soweit mir bekannt will die DATEV eine eigene Cloud auf die Beine stellen, bzw. hat dies in Teilen schon. Wobei ich hier die Definition gerne wissen würde, denn das RZ (welches auch seit Jahrzehnten existiert) am Ende nur der deutsche Begriff für Cloud ist; nur nicht so negativ belastet.
3.) Ich würde aktuell zumindest kein Geld darauf setzen, dass wir 2030 bis 2032 nicht doch in der Microsoft Cloud erwachen, denn so wie es aussieht setzt die DATEV auf ihre eigene native Cloud Architektur und Programme sollen in der MVP Form erscheinen, was für mich kurz übersetzt "nutzlos" bedeutet. 2030 könnte das große Erwachen kommen, man sieht, dass die neuen Tools nix taugen und muss extrem kurzfristig auf altbewährtes setzen. Da würde sich dann die Azure Cloud mit Microsoft SQL Server durchaus anbieten, zumindest dann, wenn MS ernst macht und nach dem SQL 2025 nichts neues für den OnPremise Markt bringen wird.
Ich habe schon viel gelesen zum Datev native Cloud Rechenzentrum, haben Sie ein Bespiel für den Umzug der Datev in die Microsoft Cloud?
Nein.
Bzw. jein - Die Exchange Server. Zunehmend wechseln nun Kanzleien schon einmal munter vom Datev Mailhosting zu Microsoft 365 .. Das ist noch keine Pflicht, es geht auch anders, und hat auch mit dem Kernproblem (noch) nichts zu tun... ich weiß.
Ein "native Datev Cloud Rechenzentrum" wäre für mich genau das, was ich eigentlich erwarte.
Aber in der letzten längeren Diskussion zum Thema hier war mein Eindruck, dass es das so nicht geben wird. Außerdem sehe ich das Problem, dass Microsoft, genauso wie Google und Amazon, seine Clouddienste nicht per Software an Drittanbieter verkauft, damit diese solche Dienste auch unter eigenem Dach anbieten können. Wenn MS Cloud, dann ist das immer Original-MS Cloud - die dann höchstens von einem Drittanbieter für dessen Kunden "zwischenverwaltet" werden kann. Eine eigene "Micorosft Cloud" kann Datev nicht einfach selbst abgeschirmt auf eigener Hardware zur Verfügung stellen.
Eine Ausnahme war einmal ein Rechenzentrum der Telekom - die tatsächlich solch einen Ansatz verfolgten in Abstimmung mit Microsoft. Das ist aber mittlerweile wieder Geschichte.
Deshalb meine Bitte an die Mitlesenden von Datev:
Äußern Sie sich doch bitte einmal zum Thema.
Sollten die Daten weiterhin in einem deutschen, ausschließlich von Datev (oder deutschen Partnern) betriebenen Rechenzentrum verbleiben, ohne Administration durch Microsoft, dann wäre ich sofort zufriedengestellt und still. 🙂
Vielen Dank..
@Christian_Buggisch schrieb:Also: Erstens läuft diese Diskussion nun seit 372 Beiträgen, da kann ich nicht so recht erkennen, was das mit "im Keim ersticken" zu tun hat. Und zweitens: Dann schreiben Sie es doch so und verzichten Sie auf plakative Bemerkungen zum Nahostkonflikt.
Wo bitte war das eine plakative Bemerkung zum Nahostkonflikt?
Ich habe beschrieben, dass das Team des UN-Chefanklägers von einem auf den anderen Tag von Microsoft gesperrt wurde und den Grund dafür genannt - nämlich das, womit sich der Chefankläger zu dem Zeitpunkt beschäftigte.
Daran war nun überhaupt nichts plakativ - nur informativ.
Denn es ging nicht um nicht bezahlte Rechnungen, sondern um Politik.
Hallo Herr Buggisch,
ich fürchte wir haben hier einen Troll - könnten Sie den jungen Mann mal verwarnen oder gleich muten ?
...verteilt schon mal die Aluhüte
Sie bringen da wirklich ein paar Dinge durcheinander. DATEV verfolgt konsequent eine cloud-native Technologiestrategie mit einem eigenen cloud-nativen Rechenzentrum. Dieses Modell ermöglicht eine ausgewogene Kombination aus Steuerbarkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Durch austauschbare Schichten, Dual-Vendor-Ansätze und das konsequente Streben nach Datenhoheit bei DATEV werden Abhängigkeiten reduziert und gezielt steuerbar gemacht, auch wenn vollständige Unabhängigkeit nicht erreichbar ist.
Mehr dazu unter anderem hier.
Beim Thema Politik rate ich Ihnen dringend, die Geduld des Admins nicht überzustrapazieren.
@Christian_Buggisch schrieb:Sie bringen da wirklich ein paar Dinge durcheinander. DATEV verfolgt konsequent eine cloud-native Technologiestrategie mit einem eigenen cloud-nativen Rechenzentrum. Dieses Modell ermöglicht eine ausgewogene Kombination aus Steuerbarkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Durch austauschbare Schichten, Dual-Vendor-Ansätze und das konsequente Streben nach Datenhoheit bei DATEV werden Abhängigkeiten reduziert und gezielt steuerbar gemacht, auch wenn vollständige Unabhängigkeit nicht erreichbar ist.
Die für mich interessante Frage in diesem Zusammenhang ist, was die DATEV als Best Practice für die Übergangszeit empfiehlt.
Wir sind mit unserem ASP-Dienstleister dermaßen unzufrieden, dass wir da weggehen werden. Andere ASP-DL wollen eine mindestens 3-jährige Vertragslaufzeit. Daher überlegen wir, ob wir nicht auf eigene Server gehen, bis die DATEV in der Cloud ist.
Gibt es aus der Sicht der DATEV dazu eine Empfehlung im Hinblick auf die Migration? Oder ist das völlig egal, weil die Daten ohnehin irgendwie in das RZ müssen und es irrelevant ist, von woher die Migration erfolgt?
Ich würde derzeit mal noch anzweifeln, ob die DATEV in den nächsten drei Jahren wirklich komplett "cloud native" ist. Alternativ könnte man bei einem neuen ASP Anbieter doch ggfs. eine "cloud native Ausstiegsklausel" im Vertrag verhandeln. Evtl. auch bei DATEVasp anfragen, wie die es handhaben, sofern DATEV innerhalb der Vertragslaufzeit "cloud native" wird.
(Möglicherweise ist eine ASP Lösung aber auch im "cloud native Zeitalter" keine bl*de Idee. Kann man aber bestimmt auch On-Premises selber stemmen oder zu "managed Endpoints" wechseln.)
Solange MS aber den SQL-Server nur bis Ende 2029 laufen lässt, muss die DATEV Ende 2029 in der Cloud sein.
Ich habe auch so meine Zweifel, aber die Macht des Faktischen wird Lösungen erzwingen :-).
Ich würde lieber auf OnPrem-Server arbeiten, weil mir die ganze Diskussion mit dem ASP "Das installieren wir aber nicht..." mittlerweile zu den Ohren rauskommt und mich bremst.
Ob sich OnPrem-Server aber in 3 Jahren amortisieren, ist wieder eine andere Frage.
@Christian_Buggisch schrieb:Sie bringen da wirklich ein paar Dinge durcheinander. DATEV verfolgt konsequent eine cloud-native Technologiestrategie mit einem eigenen cloud-nativen Rechenzentrum. Dieses Modell ermöglicht eine ausgewogene Kombination aus Steuerbarkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Durch austauschbare Schichten, Dual-Vendor-Ansätze und das konsequente Streben nach Datenhoheit bei DATEV werden Abhängigkeiten reduziert und gezielt steuerbar gemacht, auch wenn vollständige Unabhängigkeit nicht erreichbar ist.
Also erst einmal danke für die schnelle Antwort.
Aber Sie können sicherlich verstehen, dass dies ÜBERHAUPT nicht geeignet ist, meine Bedenken zu zerstreuen.
Können Sie denn nicht klipp und klar schreiben:
Alle Daten unserer zukünftigen Cloud bleiben ausschließlich auf unseren eigenen, nur durch uns oder unsere deutschen Partner betriebenen Servern? Wir werden keine Dienste nutzen, die von Microsoft in deren Cloud betrieben werden.
Das wäre mal ein Statement. Das Obige ist doch sehr allgemein gehalten.
Mehr dazu unter anderem hier.
Auch das beschreibt ja mehr den Ist-Zustand und liefert eher keine Antworten zum Problem, finde ich...
@Steuerberater_DO schrieb:
Ich würde lieber auf OnPrem-Server arbeiten, weil mir die ganze Diskussion mit dem ASP "Das installieren wir aber nicht..." mittlerweile zu den Ohren rauskommt und mich bremst.
Ob sich OnPrem-Server aber in 3 Jahren amortisieren, ist wieder eine andere Frage.
Auch hier gibt es ja Optionen "in einem RZ" Hardware oder eben VMs zu mieten. Das lässt sich sicherlich auch auf Monatsbasis bzw. mit kürzeren Laufzeiten machen.
Danke für den Link. Ich merke nur, dass mir Begriffe wie „cloud-native“, „austauschbare Schichten“ und „Dual-Vendor“ als Anwender wenig helfen.
Für mich sind zwei Dinge entscheidend: Erstens müssen Mandantendaten maximal sicher sein, weil ich dafür rechtlich geradestehe. Zweitens zahle ich hohe Preise auch für gute Anwendungen, die im Alltag funktionieren. Wenn Software in die Cloud verlegt wird, will ich unterm Strich besser werden, nicht „anders“ oder eingeschränkter.
Könnt ihr das bitte in Klartext übersetzen: Was verbessert sich konkret bei Sicherheit und Verfügbarkeit? Und was bedeutet die Cloud-Verlagerung ganz praktisch für die Programme: Tempo, Stabilität, Funktionsumfang, Ausfälle, Support, sowie die Frage, was ich im Notfall tun kann, wenn etwas nicht erreichbar ist? Gibt es dazu eine belastbare, verständliche Darstellung jenseits von Marketing?
@Christian_Buggisch schrieb:...mit einem eigenen cloud-nativen Rechenzentrum...
Mehr dazu unter anderem hier.
Wenig überraschend, was hier alles genannt wird. Interessanter wäre doch, was nicht genannt wird.
Beispiel:
Hat DATEV seine KI-Anwendungen (z. B. KI-Werkstatt) alle selbst programmiert und laufen diese alle im DATEV-Rechenzentrum oder nutzt DATEV externe Dienstleister? Bleiben Daten, die KI-mäßig verarbeitet werden, im DATEV-RZ oder werden diese an Clouds anderer Dienstleister geschickt?
Teilweise dürfte man hier (Übersicht der eingesetzten weiteren Auftragsverarbeiter nach Art. 28 Abs. 2 ... - DATEV Hilfe-Center) fündig werden.