@FlorianChrist_fino schrieb: Lieber @andrereissig, haben Sie Interesse zu sprechen. Ich kann Ihre Argumentation schwer nachvollziehen… Guten Morgen Herr Christ und vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Das finde ich verständlich, denn ich habe ja noch gar keine Argumente vorgebracht, sondern meinem Frust erstmal pauschal und undifferenziert Luft gemacht. @FlorianChrist_fino schrieb: Wenn Sie auch Lust und Interesse haben, senden Sie mir Ihre Kontaktdaten und ich melde mich. Ein hervorragendes Angebot, das ich sehr gern annehme. Herzlich Dank! Ich werde Ihnen meine Kontaktdaten im Nachgang per PN zukommen lassen. Ich würde - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - gern unser Grundsteuerteam an dem Gespräch teilnehmen lassen, denn die Kolleginnen und Kollegen können Ihre Sorgen und Nöte besser klarmachen, als wenn ich stille Post spiele. @FlorianChrist_fino schrieb: Zu Ihre konkreten Punkten: Es tut mir leid, dass Sie den Eindruck haben eine fatale Entscheidung getroffen zu haben. Ich möchte daraus lernen, wie Sie es an meiner Stelle anders getan hätten => Telefonieren Augenzwinkern: Wir erfinden das Rad nicht neu, wir nehmen Sie eher mit in die Welt, die in anderen Branchen schon gang und gebe ist. Auch hier: würden Sie höhere Kosten toll finden, wenn wir zwei Teams brauchen, um den Support hier und in den anderen Kanälen aufrecht zu halten. Wir nutzen unsere Erfahrungen, um Sie bestmöglich und mit geringstem Aufwand für Sie zu unterstützen. Übrigens ist die These "wir wollen Kunden aussperren" Ihnen vielleicht schon an andere Stelle passiert. Falls Sie meinen Aktivitäten in dieser Community folgen, werden Sie feststellen, dass ich gezielt den Weg zu den Kritikern suche, da ich hier lernen und besser werden kann. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um das beste Handling der Situation zu Gunsten aller Beteiligten. Diese Argumentation kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Die Notwendigkeit für die von Ihnen erwähnten "zwei Teams" haben Sie selbst mit dem neuen Forum produziert. Sie möchten doppelte Kosten vermeiden - was ich vollkommen verständlich finde. Sie fragen mich, was ich an Ihrer Stelle getan hätte: Vorab, mir ist bewusst, daß GrundsteuerDigital kein Exclusivangebot der DATEV ist, sondern auch über Haufe angeboten wird. Dennoch ist davon auszugehen, daß die Schnittmenge aus DATEV-Anwendern und GD-Kunden groß ist. Anstatt also die hier vorhanden Strukturen zu nutzen, bauen Sie ein weiteres Forum auf und an dieser Stelle verstehe ich Ihr Argument der doppelten Kosten nicht. Der Aufwand, hier einen Account in der Community zu betreiben, dürfte für alle (mit Ausnahme der DATEV selbst) gleich groß sein: Die Erstellung eben dieses Accounts. Sie benötigen allerdings nun eine eigene Lizenz für eine Forensoftware, einen Administrator der diese Software verwaltet und Kapazitäten auf Ihrem eigenen Server. Ich kann mir vorstellen, daß das deutlich aufwändiger ist, als mit ein paar Usern in ein bestehendes Forum einzusteigen. Dies als Erläuterung, warum sich der Eindruck aufdrängt, daß diese Diskussionen in einen eigenen Bereich ausgegliedert werden sollen. Denn den geringsten Aufwand hätten Sie - und insbesondere wir - sicherlich hier, mit lediglich einer handvoll Accounts in einem eigenen Bereich Ihres Hauptanteilseigners. Der gestiegene Aufwand ist dann eher auf unserer Seite, da wir nun mit zwei Accounts zwei vollkommen unterschiedlich strukturierte Foren durchforsten müssen, um unsere Informationen zu sammeln. @FlorianChrist_fino schrieb: Sie bezahlen für eine Software, die nicht fertig ist (und auch nicht fertig sein kann, da die FV die Vorgaben nicht klar spezifiziert hat, selbst Fehler hat und wo die Ländern zwei Tage vor Frist noch über Änderungen diskutieren). Daraus zwei Gegenfragen: wie würden Sie bei der Unklarheit eine fertige Software bereitstellen. Oder ist unser Weg, schnell auf Änderungen zu reagieren, die FV auf Unklarheiten hinzuweisen und auf Antworten zu bestehen und für Sie immer das aktuelle Wissen umzusetzen doch kein schlechter Weg. Daneben natürlich die Frage, wie Sie lieber für die Software und Dienstleistung bezahlen wollen, schließlich arbeiten sehr viele Menschen dafür, dass Sie eine Lösung bekommen (auch wenn diese aus oben besagten Gründen noch nicht fertig sein kann). Ich bin immer dankbar für neue Preis- und Geschäftsmodelle. Mir ging es bei den Anmerkungen gar nicht um die Funktionalität, sondern eher um die grundsätzlichen Features der Software. Lassen Sie mich dazu unseren Entscheidungsprozess erläutern. Wir haben mit einem Fallaufkommen zwischen 500 und 1000 Fällen pro Jahr kalkuliert. Optionen waren dabei die üblichen Kandidaten aus: SmartGrundsteuer GrundsteuerDigital HSP Opti-Tax Grundsteuer erstmal abwarten und irgendwie über Elster selbst zusammenbasteln Die letzte Option kam für uns nicht in Frage, die günstigste Option war mit Abstand OptiTax und dann kam GrundsteuerDigital. Der Preis war für uns aber gar nicht das wesentliche Entscheidungskriterium. Ob das Ganze jetzt 10 TEUR oder 20 TEUR im Jahr kostet, ist vollkommen nebensächlich, wenn die Abarbeitung effizient läuft und gut in unser DATEV-Ökosystem integriert ist. GrundsteuerDigital hatte also schon allein durch den Stallgeruch gewonnen. Außerdem sind wir eine über 50 Jahre alte Kanzlei und haben dementsprechend nicht nur Digital Natives im Mandantenportfolio, sondern auch noch klassische Papiermandate und hier trumpfte GrundsteuerDigital erneut auf, indem wir diese Mandate mit dem Versand aus dem DATEV Druckzentrum versorgen konnten und unseren internen Prozess dennoch medienbruchfrei digital fortsetzen, weil wir die Antwort gescannt bekommen… Oha! https://hilfe.grundsteuer-digital.de/faq/gibt-es-fuer-mandanten-die-keine-online-affinitaet-haben-einen-papierbasierten-prozess-seitens-grundsteuerdigital/ Der Wegfall dieses Features wurde uns erst bewusst, als wir verzweifelt versucht haben, diese Option im System zu finden und irgendwann in den FAQ entdecken durften, daß sie nicht entwickelt wird. Daraufhin mussten wir den Papierprozess intern komplett selbst aufsetzen und strukturieren und haben keinerlei Vorteil gegenüber den anderen Anbietern in diesem Punkt, der für uns wesentlich war. Nun haben diverse Mandanten und Mitarbeiter bereits die Elster-Direkteingabe getestet und waren erfolgreich, während wir über GrundsteuerDigital noch nicht eine Erklärung abschließen konnten und uns vielmehr wundern, warum Geburtsdaten, die wir gestern in mühsamer Kleinarbeit erfasst haben, am nächsten Tag nicht mehr zu sehen sind. Oder Mandanten, von denen man sich eigentlich sicher war, Sie bearbeitet zu haben, nicht mehr auffindbar sind. Nun habe ich als technikaffiner Mensch großes Verständnis dafür, daß die Situation sehr unübersichtlich ist und habe geduldig nach dem Motto „Wird schon!“ abgewartet, was Sie an den wenigen kurzen Fragen meinerseits hier im Forum zum Thema sehen werden. Ich habe mir um die Fehler keine großen Gedanken gemacht, denn wenn das alles erst einmal läuft, wird sich der Stau schon abarbeiten. Aber dann kommt plötzlich Ihr eigener Supportuser um die Ecke und klatscht uns ein dass wir diese Community nicht als Support-Kanal verstehen vor die Nase und an dieser Stelle bitte ich auch um Ihr Verständnis, daß mir da in der aktuellen Gesamtgemengelage der Kragen geplatzt ist. Da verstehe ich dann folgendes: Nein, diese Frage kann ich Ihnen in diesem geräumigen, klimatisierten Besprechungsraum nicht beantworten. Setzen Sie sich dafür bitte auf die Apelsinenkiste im Keller, dann können wir darüber reden. Mache User haben ihren Frust hier im Forum bereits sehr energisch zum Ausdruck gebracht, aber da ich die Leiden der Softwareprogrammierung ganz gut einschätzen kann, hatte ich kein Problem damit, abzuwarten. Eine solche Formulierung strapaziert das Wohlwollen aber deutlich. Als die Antwort dann auch noch als Textbaustein unter jede Frage zu GD gepostet wurde, würde der Jurist sagen: Da haben wir jetzt eine Ermessensreduzierung auf null. Vielleicht haben unsere Probleme mit der Software nur anekdotische Evidenz, aber wenn man bisher geduldig jeden Monat die Lizenzgebühr für einen reduzierten Funktionsumfang bezahlt hat, wird mit dieser Formulierung aus wohlwollender Geduld blitzartig Verärgerung. An fehlendem technischem Verständnis kann es nicht liegen, da unsere Mitarbeiter nicht zu der Gattung gehören, die auf die Tastatur schauen müssen, wenn das Programm sagt „Bitte drücken Sie eine beliebige Taste“. @FlorianChrist_fino schrieb: , dass ich gezielt den Weg zu den Kritikern suche, da ich hier lernen und besser werden kann. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um das beste Handling der Situation zu Gunsten aller Beteiligten. Das Gefühl hatte ich eigentlich auch, aber nachdem Herr Vos sich anscheinend aus dem Forum zurückgezogen hat und der zuvor zitierte Satz überall fiel, war mein Eindruck, daß das nun vorbei wäre. Denn den von Ihnen erwähnten geringsten Aufwand, explizit für uns, den hätten wir hier gehabt. Sie schreiben selbst, daß der Eindruck des Aussperrens auch schon an anderer Stelle entstand. Dies ist der Grund dafür. Ich freue mich auf jeden Fall ungeachtet dieser Dinge auf unser Gespräch und werde mich mit Ihnen und unserem Grundsteuerteam wegen eines Termins abstimmen.
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