Hallo zusammen, das Thema ist ja nicht neu, aber führt immer wieder zu Problemen in der Zusammenarbeit mit den Mandanten: Mandant erfasst ER, das Häkchen „vollständig bezahlt“ erscheint aber nicht bei uns in Kanzlei Rechnungswesen. (auch wenn ein Beitrag hier von 2022 etwas anderes behauptet – oder übersehe ich etwas?) Frage 1: wie weiß die Buchhaltung in ReWe, ob die Rechnung in den Zahllauf soll oder mit Einzugsermächtigung bereits bezahlt wird? (wenn keine Info und kein Stempel ersichtlich sind; einziger Hinweis: es steht auf der Rechnung dass eingezogen wird...) Dazu noch folgende, öfter vorkommenden Konstellation: Der Mandant erfasst vor, wir machen den Zahllauf über den DATEV Zahlungsverkehr. Einziger Weg nun, dass die OPOS in DUO ausgeglichen werden, ist der Bankumsatz. Dies geschieht aber eher in seltenen Fällen. Ansonsten scheitert es wohl an: anderer Betrag, andere Beschreibung, Sammelüberweisung. Letztlich ist es mir nicht ganz klar, warum so viel „offen“ bleibt. Bei den meisten Mandanten mit „erweitert“ stapeln sich astronomische Zahlen an offenen Rechnungen, z.B. in der Lieferanten-Kachel in der Startübersicht, also der Rechnungsliste. Die Dokumente zu den Einstellungen in der Bank online zum Finden der Umsätze habe ich beachtet (Sammelüberweisung auflösen; Abweichung um 5% trotzdem ausbuchen etc.) Letztlich weiß der Mandant meisten nicht, ob eine Eingangsrechnung bezahlt wurde oder nicht, außer er kämpft sich durch alle seine Umsätze in der Bank. Frage 2: Gibt es Tipps für solche Konstellationen (Vorerfassung, aber nicht selber zahlen)? Das manuelle Häkchen setzen in der Rechnungsliste in DUO wollen wir nicht dem Mandanten aufdrücken – unser ganzer „Service“ bzw. Dienstleistung sieht dann ganz schlecht aus, und die technische Fortschrittlichkeit kommt dabei auch nicht gut rüber. PS: ähnliche Probleme gibt es auch bei Auftragswesen-Next Mandanten: die Rechnungen bleiben unbezahlt, und der Mandant hat keine Lust, die einzelnen Ausgangsrechnungen in den Umsätzen zu suchen, zu verknüpfen und als bezahlt zu markieren, z.B. wenn der Kunde eine Sammelüberweisung über mehrere Rechnungen macht, und die Bank den OPOS daher nicht findet. Ganz allgemein: Zum manuellen Verknüpfen von Bankkontoumsätzen mit vorgeschlagenen Belegbildern konnte ich bisher noch keinen Mandant überreden, sowohl was die Eingangsrechnungen wie auch die Ausgangsrechnungen aus Next betrifft. Letztlich ist es bei ER und AR so, dass Kanzlei Rechnungswesen und die Unternehmen Online Bereiche aneinander vorbei agieren, weil sie nicht über die Stati der Rechnungen kommunizieren können. Auch in der anderen Richtung ja nicht: die Ausgangsrechnung wird von uns in der Buchhaltung anhand eines Umsatzes als bezahlt erkannt. Diese Info kommt aber nicht zurück ins DUO. Wenn hier der Umsatz in der Bank online nicht erkannt wird, dann bleibt die AR aus Sicht des Mandanten offen. Frage 3, allgemein an euch: An welchen Stelle könnten die beschriebenen Prozesse verbessert oder verändert werden? noch ein PS: wahrscheinlich laufen im DUO-Kosmos viele dieser Punkte besser ab, wenn der Mandant alles selber in DUO macht, aber dann entfällt ja auch die Berater-Leistung, das vorsichtige Auge auf Eingangsrechnungen etc. Und das Umsätze-suchen bleibt dann meist trotzdem ein Problem, wo dann möglicherweise doch der Berater ins DUO gehen muss und sich OPOS und Umsätze anschaut und abarbeitet.
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