Wir setzen ASB/ASR bisher nur in bestimmten Fällen ein und da oft nur den ASR, gerade bei Mandanten mit Onlinehandel mit vielen Kleinkunden und entsprechend vielen Bankbuchungen macht es vor allem aus Kostengründen keinen Sinn. Hier wird der Großteil der Buchungen schon automatisch über Opos zugeordnet und trotzdem werden diese zugeordneten Buchungen beim ASB mit berechnet. Ansonsten sind wir bei den anderen Buchführungen dabei zu prüfen, wo es Sinn macht oder wo die Lerndatei/Opos-Zuordnung bereits so gut arbeitet, dass wir den ASB nicht brauchen. Der ASR ist keine innovative Glanzleistung; er kann das selbe wie andere regelbasierte Verbuchungssysteme und hat dafür immer noch Probleme Gutschriften richtig zu erkennen. Man vermisst die angepriesene Künstliche Intelligenz. Einige Mandanten laden Ihre Belege in vers. Belegtypen hoch, um Warengruppe/Konten zu trennen, damit kann er nicht umgehen, obwohl es nur stupide Verbuchung auf das jeweilige Warenkonto des Belegtyp wäre. Bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, dass der ASR/ASB nur aus dem eigenen Mandantenstamm lernt, oder ob man nicht bessere Resultate hätte, wenn Datev über alle Kanzleien lernen lässt und die Ergebnisse mit einer dann höheren Gewichtung seitens des eigenen Bestandes wertet. Es bleibt abzuwarten was die Zukunft bringt und ob die Systeme besser werden. Der Automatisierungsservice Rechnungen wird künftig durch generative KI-Modelle ergänzt. Die modernen Sprachmodelle analysieren Rechnungsinhalte ganzheitlich und ermöglichen insbesondere bei komplexen Sachverhalten stimmige und konsistente Buchungsvorschläge. Zudem wird der Mandantenkontext stärker berücksichtigt.
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