@glasida haben Sie natürlich recht das wir bei einem möglichen Blackout wohl andere Probleme haben als Lohnabrechnungen. Ich hoffe innigst das es nicht Passiert - aber das Risiko ist da und kann Eintreten. Arbeiten wäre grundsätzlich möglich mit PV-Anlage am Dach, Stromspeicher und möglichst großer unabhängigkeit der Räume von der öffentlichen Stromversorgung. Durch die ständig fortschreitende Verlagerung von Daten und Anwendungen in die "Cloud" ist die absolute Schwachstelle das Internet und die zentralen Rechenzentren. Womöglich könnte ich etwas länger als andere Arbeiten mit den Programmen im Haus (Mehrwertpaket), lokalem Server, lokaler Datenhaltung bis auf das wo das RZ die "Drehscheibe" ist und vielen Mandaten die noch nicht "digitalisiert" sind. Steuererklärungen und Jahresabschluss, mit den lokalen Programm und Datenhaltung könnte ich bei den "nicht digitalisierten" wohl weiter bearbeiten für eine gewisse Zeit (obwohl ich nicht anrufen könnte oder e-mail schicken..). Wo weitere Schwachstellen wären würde sich erst im worst case zeigen - aber ich wills eigentlich gar nicht wissen. Vielleicht solle ich aber doch mal an einem WE den Stecker vom Internet ziehen und schauen was ich in der Kanzlei arbeiten könnte 🤔 Mir geht es ansich um die grundsätzliche Frage ob die "Staubsauger-Mentalität" der DATEV, alles in die Cloud zu ziehen (Smart-IT, ASP, Verteuerung Mehrwertprodukte bzw. On-Premise Produkte werden teurer als Cloud-Lösung und werden irgendwann gar nicht mehr angeboten) und man im laufe der Zeit keine andere Wahl mehr hat, überhaupt richtig ist. Ich persönlich bin halt ein Vertreter von dezentraler Möglichkeiten die weiterhin zur Wahl stehen sollen - vielleicht unbequemer, vielleicht teurer aber vielleicht auch stabiler... Wahrscheinlich müsste nach einem möglichen (hoffentlich dann kurzem) Blackout die Strategie "Alles in die Cloud" überhaupt auf den Prüfstand und Überdacht werden.... (nur meine Persönliche Meinung - ich will nicht zurück in die "Steinzeit" aber mich erschreckt halt Umfang und Geschwindigkeit von manchen Entwicklungen bei gleichzeitigem Entzug von Alternativen). Wie lange das DATEV-RZ in vollem Umfang weiterbetrieben würde wissen wohl nur die Personen die dort "Notfallpläne" haben. Vermute aber das das RZ bei einer unklaren Stromversorgungslage relativ schnell nicht mehr erreichbar wäre, auf einen Minimalstbetrieb runtergefahren würde um mit der internen Notstromversorgung relativ weit zu kommen. Off-Topic: Sehenswert in der BR-Mediathek die Folgen von "Alles Finster" - macht man sich schon Gedanken.
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