Grüezi in die Runde, nachdem ich eher zufällig auf diesen Thread gestoßen bin, möchte ich gerne unsere Herangehensweise an das Thema "Wie bekommen die Mandanten Belege schnell und effizient digitalisiert" aufzeigen. Unser Paket aus Software und Hardware (und Installation, Einrichtung und Schulung der Mandanten) besteht aus einem Dokumentenscanner von Brother, Modell ADS-2400N (quasi baugleich zum ADS-2800W, nur ohne Display, ohne WLAN), der kostenlosen Software von Brother "iPrint&Scan" für Windows und dem DATEV Belegtransfer (im Zusammenspiel mit DATEV SmartCard und Sicherheitspaket compact, klaro). Für den Mandanten beträgt das einmalige "Invest" 300 Euro (netto) für den Scanner plus 50 Euro für die SmartCard. In der kostenlosen Brother Software "iPrint&Scan" habe ich sogenannte Workflows angelegt. Hinter jedem Workflow verbergen sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten des Scanners, die der Mandant über die Workflows voreingestellt bekommt. Unter anderem wird im Workflow auch der Ablageort der digitalisierten Belegbilder definiert (den Ablageort überwacht der Belegtransfer). Für den Mandanten präsentiert sich unsere Lösung so: Wie im Bild zu erkennen ist, gibt es für fast jeden Belegtyp in DUo ein Tasten-Pärchen. Warum das Pärchen? Am Beispiel Eingangsrechnungen ist dies einfach erklärt: Entweder lege ich auf den Dokumenteneinzug einen Stapel von EingangsrechnungEN, wobei eine Rechnung immer nur aus einem Blatt besteht, und der Scanner trennt den Stapel Papier pro Blatt in eine Datei wenn ich auf "Eingangsrechnungen einzelne Blätter" klicke. Oder ich lege einen Stapel Blätter auf den Einzug, wobei alle Blätter zu einer Rechnung gehören, und klicke auf "Eingangsrechnung mehrere Blätter" - dann fasst der Scanner alle Belegbilder in einer Datei zusammen. Es gibt noch zwei "Sonder-"Knöpfe AU und Hohe Qualität. Letzter scannt Belege in Farbe mit 300dpi und geringer Kompression (so dass das digitalisierte Belegbild in jedem Fall sehr gut lesbar ist). Der Knopf "AU" startet den Workflow für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Und da die sehr oft sehr dünn und fludderig sind, habe ich im Workflow hinterlegt, dass die Software a) nur einseitig, und in Farbe, scannt und b) die möglicherweise von der Rückseite durchleuchtenden Inhalte "rausrechnet". Die Lösung meistert zuverlässig auch so fiese Sachen wie blaue Kassenbons - werden die normal eingescannt oder kopiert, ist das Ergebnis oft sehr dunkel. Hier im Workflow "Kasse" habe ich einfach dem Scanner gesagt: bitte rechne den "blauen Hintergrund" beim Scannen raus. Das Ergebnis: die blauen Kassenbons werden sehr gut lesbar (schwarze Schrift auf weißem Hintergrund) abgebildet. Insgesamt erzeugt der Scanner bei uns immer PDFs, mit 300dpi gescannt in Graustufen. So wird ein durchschnittlicher Beleg (Rechnung, 1 Seite) circa 50kb groß. Die OCR-Erkennung in DUo klappt hervorragend. Fazit: Der Mandant ist glücklich ("Hätte nie gedacht, dass das so einfach ist - ein Klick und fertig"). Die von uns betreuten Steuerberater sind sehr glücklich ("Endlich kommen die Belege 'sortenrein', gut lesbar, gut komprimiert, regelmäßig und zuverlässig bei uns an", "Mit ihrer Lösung haben wir auch noch den letzten, skeptischen Mandanten überzeugen können").
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