Vorausgeschickt: Es geht im Performance in den Kanzleien, es geht letztlich um Geld. Der Kanzlei, aber genauso der an der Performance gemessenen Mitarbeiter.
Teil1
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Ich wünsche mir:
Dass Zwangsabmelden im Browser ist abschaltbar.
Warum? Nur weil ich in dem einen Cloud-Bereich längere Zeit die Maus nicht schubse, will doch dort sofort weiterarbeiten können. Bei manchen Anwendungen ist der Logoff wenigstens nicht endgültig, schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber zu kurz. Immer noch ein Unding, dass ich oft den Browser neu starten muss (weil dann u.a. alle Cookies gelöscht werden) oder eben die Datev-Cookies löschen muss, Um so dem Zwanglogoff überhaupt wieder mich einloggen zu können. Das ist ein echter Designfehler und schlimm ist, dass er nach Jahren immer noch nicht vollständig beseitigt wurde.
Ich habe im Arbeitsplatz verhältnismäßig wenige Tabs offen, doch diese brauche ist im Laufe des Arbeitstages. Sachbearbeterinnen haben oft viele Tabs offen und brauchen die auch. Natürlich nicht gleichzeitig, natürlich nicht innerhalb einer halben Stunde. Die Zwangsabschaltung bedeutet, dass der Workflow wie on premise immer wieder unterbrochen wird. Nenneswert viel Zeit geht dabei drauf, kostbare Zeit.
Dass Tabellen mindestens so effizient nutzbar sind wie on premise.
Warum? Tabelle leifern mit ihren vielen Spalten einen besseren Überblick und liefern mehr Information auf einem Blick. Sie machen das Arbeiten effizienter. Außerdem nutzen sie den vorhandenen Platz viel besser. Und das Scrollen dass jetzt so oft notwendig ist, wird weitaus weniger. Und wenn dann noch die Begrenzung auf 15 oder 25 Einträge pro angezeigter Seite wegfallen würde (ein Schritt in die richtige Richtung ist, dass in manchen Cloud-Apps zumindest 50 oder 100 EInträge pro Seite eingestellt werden können. Allerdings auch wieder zu kurz, denn der Browser vergißt dies. Diese Einstellungen sollten im RZ gespeichert werden. Wer Cloud will muss im RZ speichern)
Und: Die Auswahl des Ortes beim Aufmachen eines Themas ist angesichts der Roadmap to Cloud ein Witz, liebe Datev. Läßt sich aber glücklicherweise schnel und einfach ändern ...
QJ
@quantenjoe schrieb:Und wenn dann noch die Begrenzung auf 15 oder 25 Einträge pro angezeigter Seite wegfallen würde (ein Schritt in die richtige Richtung ist, dass in manchen Cloud-Apps zumindest 50 oder 100 EInträge pro Seite eingestellt werden können. Allerdings auch wieder zu kurz, denn der Browser vergißt dies. Diese Einstellungen sollten im RZ gespeichert werden. Wer Cloud will muss im RZ speichern)
Wie man zuletzt wieder an dem neuen (gruseligen) RZ-Status sieht:
Das Speichern dieser Einstellungen oder Filter ist extrem wichtig und wird von DATEV immer wieder übergangen.
DATEV - fern von der Realität.
Teil 2, frisch aus der neuen Woche
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zuerst etwas was mich wirklich unnötig nervt:
Wenn ich MyDatev starte, geht immer ein Overlay auf mit Werbung für die neue Oberfläche. MAn kann es nicht abstellen. Es gibt keinen Haken "nicht mehr anzeigen". Ob wenigstens dies unterbleibt, wenn ich den Browser offen lasse (schließen löscht fast alle Browserdaten. Dient der Browsergesundheit und dem Datenschutz. MEINEM Datenschutz), kann ich nicht sagen, da ich (dank Teil 1) mindestens 5 mal am Tag den Browser schließen muss, da Datev nicht mehr mit mir Arbeiten will.
Das zeigt ein grundlegendes Design-Problem das gelöst werden muss. Denn noch muss nicht die ganze Cloud-Software umgekrempelt werden, damit dieser Mist entfernt wird.
Das gleibe mit den immer wieder (und natürlich treffsicher zur Unzeit) eingeblendeten Aufforderungen, die Software zu bewerten. Datev, wenn ich das einmal tue, will ich Ruhe haben! und wenn ich sage, nicht mehr melden, will ich, dass die Software die akzeptiert. Ich vermute allerdings, das ist in Cookies abgespeichert, die s.o. mindestens 5 mal am Tag löschen muss. Derselbe Designfehler!
Los geht's mit den Wünschen, auch diesmal mit dem Arbeiten mit Listen:
Ich nutze die Suche und erhalte eine Auswahl an Treffer. Oft genug, sind ein Großteil der Treffer für mich interessant. Ich klicke auf den ersten Treffer, schauen den durch, gehe zurück - die Liste ist wieder auf Anfang. Dass es anders geht zeigt die Rechteverwaltung Online. Im Grund hat Datev schon die Software, sie muss sie nur konsequent einbauen. Statt dessen: Erneut die Auswahl eingeben und erneut und ... und ... und.
Es geht aber noch schlimmer: Die Liste ist über mehrere Seiten verteilt, also die ersten 15 auf Seite 1, die zweiten 15 auf Seite 2 usw. Jetzt habe ich einen Treffer auf Seite 5 mir angeschaut, gehe zurück in die Liste und lande auf Seite 1. Wenn ich zurückgehe von meinem Treffer werde ich sicher nicht einen Eintrag aus der Liste davor brauchen. D.h., es muss sichergestellt sein, dass ich da wieder lande, wo ist in der Liste gestartet bin: Auf Seite 5 am Besten gleich soweit heruntergescrollt, wie ich die Seite verlassen habe.
Bestens Beispiel für diesen Mist: Logistik Online. Übrigens sind die 15 Einträge offenbar fest vorgegeben.
Diese unnötigen Massenklicks gefährden auch die Gesundheit und kosten die Kanzlei viel Zeit und damit Geld.
Und wenn es dann eine Tabelle gibt, die man von 25 auf 100 Einträge erweitern kann (warum nicht auch grundsätzlich "Alles" anzeige, implementieren, wenn wir nicht gerade über 100.000 Einträge sprechen), dann wird die Einstellung mit dem nächsten Browserstart vergessen. Wieder ein Designfehler! Die Einstellungen muss sich die Software merken können! Und zwar unabhängig von Browser-Neustarts.
Soweit für heute. More to come!
QJ
@quantenjoe schrieb:Die Einstellungen muss sich die Software merken können! Und zwar unabhängig von Browser-Neustarts.
Serverseitig speichern und nicht in Cookies? Wie soll das denn gehen? Das wäre ja eine komplett neue Technologie! Vielleicht hilft die KI!
Moin @cwes ,
serverseitiges Speichern kann man machen, muss man aber nicht. Die Rechte der RVO werden auch serverseitig gespeichert. Und wenn man einen Schritt zurück geht, auch on premise werden Einstellungen serverseitig gespeichert.
Im übrigen, eine komplett neue Technologie ist dazu nicht notwendig.
Übrigens hab ich heute tatsächlich erlebet, dass eine Einstellung 100 Einträge pro Seite den Browserneustart überlebte. Sprich: Es geht.
Man kann natürlich auch die Einstellungen lokal speichern. Vielleicht sogar in einem speziellen Datev-Anwendungsbrowser. Viel Arbeit? Ich meine, wenn Datev die Ressourcen hat, die Dokumentenanzeige zu entwickeln, Warum dann nicht das Datev-Frontend für Chromium? Ist jetzt nur so in den Ring geworfen, doch mir scheint, dass hätte echte Vorteile. Oder auf Firefox umsteigen. Geht auch. Es muss nur einmal darüber ernsthaft nachgedacht werden. Jedenfalls wie es jetzt ist, graut mir vor 8 Stunden am Tag damit arbeiten zu müssen.
Meine Wünsche versuchen einen erträglichen, vielleicht sogar produktiven Rahmen einzukreisen. So wie es mich gerade wieder nervt. Und ich bin sicher es nervt viele andere auch. Wie verbessern? Erstmal die Probleme benennen.
Aber auch: Danke dir für deinen Einwand! Darüber sprechen ist gut. Und verschiedene Ansichten zeigen oft neue Lösungsansätze auf. In sofern: 👍
QJ
Hallo,
dem können wir leider nur zustimmen. Auch bei Gewinnung neuer Mandanten für UO während einer Präsentation für den Mandanten etwas lästig, wenn es einen ständig raus wirft.
Was wir gerne noch anmerken würden:
Laut einem Webinar ändert sich ja die Optik für die Bank. Ist dann auch eine Funktionserweiterung geplant?
Vielen Dank!
Hallo @Grünkraut,
gerne nehmen wir Ihre Anregung in unsere Datenbank auf. Wir können jedoch keine Garantie für eine Umsetzung geben.
Nehmt unbedingt auch in der Datenbank auf, dass Listen immer (!!!) mehr als die Datev-Standardeinstellung anzeigen können und bitte ebenfalls immer (!!!) auch "Alle" als Option hineinnehmen.
Und diese Einstellung nicht am Ende der Liste setzen, sondern oben am Anfang der Liste Erst runterscrollen ist auch immer nervig.
Und diese Einstellungen unbedingt dauerhaft machen! Welcher Sachbearbeiter will seine Einstellungen zumindets jeden morgen neu setzen, bzw. wenn man wieder rausgeworfen wurde mehrfach am Tag neu setzen.?
Das sind Basics, liebe Datev, das muss bei ausrollen schon funktionieren!
Sorry aber ich war wieder sehr genervt heute. Und es belastet mich inzwischen auch!
<interessanter Gedanke>
ich sollte mal meine Krankenkasse von dieser Belastung und deren Wirkungen auf meinen Gesundheitszustand informieren.
</interessanter Gedanke>
Zurück zum Ernst: Es ist Sch...."!
QJ
Bitte vergessen Sie nicht, daß es in den Kanzleien zu viele ältere Mitarbeiter gibt, die mit der aktuellen Software extrem effizient arbeiten und nicht bereit sind, auf ein Werkzeug umzustellen, welches im Handling und vom Ergebnis her unausgereift ist und die täglichen Prozesse nicht wie gewohnt unterstützt.
Es gibt eine Alternative zu der neuen Cloud- Anwendung: Kündigung und Frührente.
Sollen doch die jungen Mitarbeiter mit den Klickie- Programmen glücklich werden. Nicht mehr mit uns!
Warum schreibe ich derart negativ- warnend? Weil ich außer dem UO- Portal noch keinerlei online DATEV- Anwendungen gesehen habe. Eigentlich müßten wir langsam mit der Vorbereitung zur Umstellung und mit der Planung der Schulung beginnen.
Es gibt eine Alternative zu der neuen Cloud- Anwendung: Kündigung und Frührente.
Diese Gefahr sehe ich tatsächlich auch. Nicht nur die älteren Kanzleiinhaber sehen in den Cloudumstieg einen Zeitpunkt für den Berufsaustieg, sondern auch die älteren Angestellten. Das sind oft die Mitarbeitenden, mit der höchsten Produktivität und dem geballten Wissen.
Wenn wir uns mal den Berufsträger Index so anschauen, dann weiß man um die Gefahr. 55+ ist mehr als der halbe Berufsstand und ich sehe das bei ehemals sehr technikaffinen Kollegen, es geht halt auch einfach nicht mehr. Ob es am Ende die geistige Kapazität ist die abbaut? Die Flexibilität, oder der Wille sich nochmal anzupassen sei dahingestellt, es klappt nicht mehr so wie früher.
ich kenne viele Datev-Anwender im Alter von 50+, die dem Buchen von digitalen Belegen recht skeptisch oder gar ablehnend gegenüber standen und teilweise immer noch stehen, weil sie sich Ihre Buchungs-Routine mit Papierbelegen über viele Jahre mühsam erarbeitet haben und dem 'neumodischen Digitalisierungswahn' keine Arbeitserleichterungen zutrauen.
Ich habe allerdings auch schon einige Male erlebt, dass sich dieses Vorurteil schlagartig in Begeisterung verwandeln kann, wenn man ihnen z.B. eine große Fremd-Buchhaltung mit Tausenden von funktionierenden Beleg-Verknüpfungen auf den Tisch legt, z.B. zur erstmaligen Erstellung des Jahresabschlusses eines neu übernommenen Mandats oder mit dem Jahresbestand eines Selbstbuchers oder eines Unternehmens, das die Buchführung von einem externen Buchhaltungsservice erstellen lässt.
Es gibt aber natürlich auch kleine Mandate, bei denen sich die Umstellung auf Digitale Belege vom Zeitaufwand her nicht lohnt
Fazit:
man sollte die Mitarbeiter nur mit wirklich geeigneten FIBU-Mandaten versorgen, wenn man sie auf die 'digitale Spur' bringen will ...
... und sie nicht mit vermeintlich 'harmlosen' Kleinmandaten und ihren oft chaotisch zur Verfügung gestellten Digitalen Belegen quälen (schräg gescannt, abgeschnitten, auf dem Kopf stehend, falsch geheftet, zu hohe oder zu niedrige Auflösung, mit dem Smartphone fotografiert etc.) ...
Das sehe ich genauso.
Wichtig ist jedoch, dass das Werkzeug, das man den Mitarbeitenden an die Hand gibt, auch funktioniert. Leider sorgen die Cloud-Anwendungen, mit denen wir aktuell arbeiten, zunehmend für Skepsis. Bei den digitalen Belegen war es nur eine Ergänzung zum Bewährten. Jetzt wird das Bewährte aus meiner Sicht ohne Not abgeschaltet, ohne dass wir bisher einen Prototyp des Neuen gesehen haben. Wir bewegen uns als Anwender im Nebel und ahnen, dass es auf den gewohnten Wegen nicht mehr weitergeht. So sollte man nicht mit Mitarbeitenden umgehen, denn aus dieser Skepsis und Unsicherheit heraus könnten sie plötzlich Entscheidungen treffen, die der Kanzlei schaden.
Moin, Ich bin ganz bei euch!
M.M. ist das Werkzeug nicht gerade gut designt.
Wir beklagen und und in der Kanzlei ... kann ich nur von mir sprechen, nervt es.
Und um auch die Vorposts mit einzubeziehen: die Fachkräfte 50+ brauchen wir alle dringend, um diesen Umbruch über die Bühne zu bekommen und den Jüngeren dann gute Arbeitsprozesse hinterlassen zu können.
QJ
Moin Moin,
ich habe diese Woche begonnen mich mich mit dem Bestandsmanager mehr also nur mit dem DL von Lohndatenarchiven zu beschäftigen.
Dabei ist mir Positives und Negatives aufgefallen.
Ich fange an mit dem Anschauen der vorhandenen Daten. Vor der Liste vorgeschaltet ist eine Auswahl der Beraternummern (BNR). Da man auch alle in einem Rutsch anhaken kann, ist das nur 2 Click schlechter alsin den alten Serviceanwendungen. Also schon mal gut, weil der echte Gewinn ist, man kann sich auf eine BNR konzentrieren und behält die Suche benutzbar.
Was ich persönlich nicht so gut finde, dass die BNR-Suche teilweise eine übergeordnete BNR liefert. In dieser (in der Trefferliste, was wieder gut ist), findet sich dann die gesuchte BNR. Klickt man diese an, bekommt auch die Mandantenliste dazu. Ich persönlich hätte es bevorzugt, den direkten Treffer zu bekommen. Aber gut, ich werd mich wohl daran gewöhnen können. Aber die Lösung, so wie sie jetzt implementiert ist, ist, wenn ich ehrlich bin, insgesamt auch gut!
Schön finde ich auch das interne Verschieben von Daten auf eine Mandantenberaternummer wird eben auch "Verschieben" genannt und ist einfach vorzunehmen. Auch hier: Gut gemacht Datev. 👍
Jetzt was ich Verbesserungswürdig finde und mir wünsche:
Ob ich Mandantendaten verschiebe oder einen Datenexport machen möchte, der Auftrag landet immer in der Merkliste. Wird diese gelöscht - was z.B. durch eine Zwangsabmeldung geschieht (heute erlebt) -, ist die Merkliste weg. Es gibt eine Warnung davor, nur hilft mir die nicht wenn ich abgemeldet wurde. Ganz klar: Die Merkliste muss überleben. Zumindest Abmeldungen von System, aber eigentlich immer, solange ich diese nicht selber lösche oder abarbeiten lasse.
Dazu wünsche ich mir die Möglichkeit, auch die Merkliste zu umgehen und den Auftrag direkt aufzugeben. Ich sah nur die Möglichkeit, meinen Auftrag in die Merkliste zu stellen.
Und ich habe noch einen wirklich wichtigen Wunsch:
Ich arbeite hier mit Listen. Und die Einträge dieser Listen muss ich weitgehende überblicken können. Die jetzige Lösung, es werden n (vielleicht n=15) Einträge angezeigt und wenn ich mehr sehen will muss ich den Scrollbalken nach unten ziehen, dann kommen die nächsten n Einträge dazu, der Scrollbalken springt etwas hoch und das Spiel wiederholt sich und wiederholt und so weiter und sofort. Die Suche ist da keine Hilfe, denn wenn ich mit Listen arbeite, werde ich wohl mehr als einen Eintrag suchen bzw. bearbeiten wollen. Bei einer Liste, die 500 Einträge umfasst, ist das grausam! Bitte schmeißt dieses Scrollkonzept komplett raus!
Mir ist schon etwas geholfen, wenn ich wenigsten mit einem Klick die Liste in 100er-Tranchen sehen kann. Aber was ich mir wirklich wünsche, ist, die Option "Alle Einträge anzeigen"
Ich könnte mich mit dem Bestandsmanagement wirklich anfreunden (tue es ja zum Teil auch), aber (zwangs-)gelöschte Merklisten und vor allem dieses Scrollmartyrikum lassen mich vor dem 1. Juli grauen.
Aber: Datev kann es auch ändern ...
QJ