Hallo zusammen, ich betreue einen größeren Bestand an Lohnabrechnungen für verschiedene Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs). Dabei ergibt sich regelmäßig eine Situation, mit der ich mich noch etwas schwer tue, und ich würde mich über eure Erfahrungen und Einschätzungen sehr freuen. Es kommt bei WEGs häufiger vor, dass es über einen längeren Zeitraum hinweg keine aktiven Arbeitnehmer gibt. Ein typisches Beispiel: Ein Hausmeister tritt im Februar aus, ein neuer Mitarbeiter fängt erst im August desselben Jahres wieder an. In dieser Übergangszeit stellen sich mir folgende Fragen: 1. Berufsgenossenschaft / Unfallversicherung in LODAS: Beende ich die BG-Mitgliedschaft in dem Monat, in dem der letzte Arbeitnehmer ausgetreten ist – und reaktiviere sie wieder, wenn der nächste Arbeitnehmer eintritt? Oder lasse ich die Mitgliedschaft einfach durchlaufen, bis ein neuer Mitarbeiter anfängt? 2. Kein Wiedereintritt im selben Jahr: Falls im restlichen Kalenderjahr kein neuer Arbeitnehmer mehr eintritt – ist es dann sinnvoll, die Beteiligung bis zum Jahresende offen zu lassen, um die BG-Jahresmeldung sauber abzubilden? 3. Allgemeiner Workaround: Was ist aus eurer Erfahrung der pragmatischste Weg, der im Nachgang den geringsten Aufwand verursacht – sowohl technisch in LODAS als auch im Hinblick auf die Meldepflichten gegenüber der BG? Ich meine mich zu erinnern, dass bei DATEV in all den Fällen Kosten entstehen, die sich schlecht auf den Mandanten umlegen lassen, da eben effektiv nur die Meldungen im Hintergrund laufen, damit wir am Ende pot. weniger Aufwand haben. Ich freue mich sehr über jeden Hinweis und praktische Erfahrungsberichte! Vielen Dank im Voraus!
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