Hallo zusammen! Ich habe nun bei einem Mandanten den DATEV ASR mal getestet - und bin eigentlich schwer enttäuscht. Warum? Ich hatte mir deutlich mehr erhofft. Im Grunde genommen musste ich viele Rechnungen und Vorschläge korrigieren. Zeitersparnis zumindest im ersten Monat = Null, eher negativ, weil noch intensiver kontrolliert werden musste. Automatisch durchlaufen lassen würde ich das keinesfalls. Problematisch sind insbesondere die Nicht-E-Rechnungen, die ja nun mal wirklich erkannt werden müssen. Und genau da klappt es eigentlich nicht besser als mit der OCR auch. Bei E-Rechnungen muss ja nicht wirklich viel „erkannt“, sondern nur ausgelesen werden. In einem konkreten Fall, den ich auch per Servicekontakt gemeldet habe, wurde eine nicht valide E-Rechnung mit einem abweichenden optischen Teil als sicher (grüner Haken) erkannt. Ich habe angeregt, dass nicht valide E-Rechnungen gar nicht als sicher erkannt werden. * manche Kreditoren werden total falsch zugeordnet * der Buchungstext ist auch einfach nur der, der vorher mit OCR erfasst wurde, also wenig "intelligent" (ich weiß, KI ist nur ein LLM) * Kreditorenbeschriftungen: bei Einzelunternehmen wird bspw. der „Firmenname“ dann ohne den Namen des Einzelunternehmers angelegt (den will ich aber immer haben) * viele Rechnungsbeträge wurden nicht oder falsch erkannt (einfach irgendein Betrag aus dem Beleg herausgepickt) Beim Buchungstext kann man sicherlich die Meinung vertreten, dass man einfach nichts mehr eingibt. Wir texten hier aus Gründen der Nachvollziehbarkeit noch entsprechend und das möchte ich auch beibehalten. Mal schauen, ob es noch einen zweiten Test-Monat geben wird. Ich lasse mich auch mit weiteren Tipps und Tricks gerne eines Besseren belehren. Freundliche Grüße, Thorsten
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