Sehr geehrter Herr Saule, vielen Dank für Ihre Antwort. In der Vergangenheit waren DATEV Migrationen und Systemumstellungen dann erfolgreich, wenn das neue Produkt den Funktionsumfang des alten Produkts aufwies oder diesen sogar noch übertraf. Beispiele hierfür sind der Arbeitsplatz (pro), KR (pro), das neue DMS etc. Bitte behalten Sie diese bisher erfolgreiche Strategie bei. Die neue Programme müssen nicht von Grund auf neu erfunden werden. Für mich als User genügt es, wenn die neue Programme im großen und Ganzen so aussehen, wie die alten und die gleichen Funktionen besitzen. Im Hintergrund kann die DATEV gerne tun uns lassen was sie will. Auf diese Weise brauchen Sie das Rad nicht neu zu erfinden oder gar Zeit investieren um herauszufinden, welche Zöpfe man abschneiden kann. Das spart auf Seite der DATEV bestimmt viel Arbeit beim Programmieren und dem Herausfinden der Userstory. Vielleicht sparen Sie sich ganz nebenbei auch Zeiten im Support und spätere Optimierungszyklen der neuen Software. Auf Seite Ihrer Mitglieder und Kunden spart es Einarbeitungszeit und echt viel Nerven. Zu Ihrer Nachricht: Sie können die Unternehmensplanung auch noch in 2026 nutzen, um bspw. bestehende Fälle zu öffnen und zu bearbeiten. Da Unternehmensplanung abgekündigt ist, können wir eine ordnungsgemäße Funktion ab 01.01.2026 nicht mehr gewährleisten (siehe auch hier in dem Hilfe-Dokument im Abschnitt 4). Vss. im Januar 2026 wird die Bilanzplanung für Kapitalgesellschaften freigegeben (Personengesellschaften und Einzelunternehmen folgen dann vss. im März 2026). Für eine integrierte Planung benötigen Sie neben einer Erfolgs (=GuV)- und Bilanzplanung auch eine Liquiditätsplanung – wir möchten vss. im März 2026 eine indirekte Kapitalflussrechnung als Liquiditätsauswertung bereitstellen. 1. Vielen Dank zunächst dafür. Es ist gut, wenn wir die gute Software weiter nutzen können. 2. Ich bin sehr gespannt, ob die geplante indirekte Kapitalflussrechnung ausreichend ist. 3. Können Sie noch eine Funktion einbauen, welche die von der Bank eingeräumte Überziehungslinie darstellt und ob und wie weit man mit der geplanten Liquidität diese Linie reißt. Cloud-Lösungen können z.B. auch an Tablets bedient werden. Das ist ein Vorteil von browserbasierten Cloud-Lösungen. Um z.B. an einem Tablet in einer Tabelle mit vielen Spalten und Zeilen arbeiten zu können, muss der Zeilenabstand etwas erhöht werden. Dann kann ich mit Hilfe einer Touch-Bedienung die Zellen an-navigieren und bedienen. Mir ist klar, dass heute noch großteils an PC´s mit großen Monitoren gearbeitet (v.a. geplant) wird. Dennoch müssen wir bei browserbasierten Lösungen eine geräteunabhängige Oberfläche anbieten. Ich persönlich arbeite sehr viel am Smarphone und am Tablet. Für bestimmte Arbeiten sind diese Geräte sehr sinnvoll. Ich persönlich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem man auf einem kleinen Bildschirm eine Planung erstellt; insbesondere dann nicht, wenn man beispielsweise in den Erlösen eine Zahl ändert und erst nach viel wischen das Ergebnis seiner Änderung am Ende der Tabelle sieht. Das klingt für mich sehr praxisfern. Für diesen praxisfernen theoretischen Anwendungsfall wird die Übersicht des ganzen Programms geopfert. Hinzu kommt, dass Excel auch auf dem Tabelt bedient werden kann. Hier genügt der bisherige Zeilen- und Spaltenabstand. Bezüglich der Performance – könnten Sie da bitte einen Servicekontakt an uns schicken, damit wir das konkreter nachvollziehen können? Die Software ist einfach langsam und man kämpft mit der normale Verzögerung des Browsers und der Internetverbindung. Ein Servicekontakt wird hier nichts zu Tage bringen. Zur geplanten neuen Personalkostenplanung. Wir haben möglichweise einen Ansatz gefunden, um die relevanten Daten aus der Lohnabrechnung (Lodas/Lohn und Gehalt) in die Cloud-Planung übernehmen zu können. Es gibt im Lohn umfangreiche Online-API-Schnittstellen. Diese wurden für die Weitergabe an Fremdanbieter-Systeme gebaut. Wir sind mit den Lohnkollegen im Austausch, ob wir eine solche Schnittstelle auch für „interne“ Zwecke nutzen können. Wenn wir bei dem Thema mehr Sicherheit haben, kann ich Ihnen gerne ein Update geben. Gibt es hierzu Neuigkeiten? Bei den Daten aus ANLAG ist es aber weiterhin so, dass wir planungs-seitig die ANLAG-Simulation erst dann übernehmen können, wenn die ANLAG-Daten in der Cloud verfügbar sind. ANLAG hat definitiv auch keine Online-API-Schnittstellen. Im Rahmen der Bilanzplanung wird es dann einen Dialog geben, in dem Sie die Daten aus der ANLAG Auswertung AfA-Vorschau manuell erfassen. Mit diesem einmaligen Erfassungsaufwand haben Sie die zukünftigen Abschreibungen der bestehenden Inventare in der Planung enthalten. Dies ist eine Übergangslösung, bis die ANLAG Daten in der Cloud verfügbar sind. Wie bereits einem Ihrer Kollegen telefonisch erläutert, könnte man die ANLAG-Daten aus KR per Excel oder CSV exportieren und in Ihre Planung einspielen. Ähnlich macht es KR auch beim Übertragen von Anlagegütern von einem Bestand auf den anderen: https://help-center.apps.datev.de/documents/1032019. Wenn Sie am Monitor in der Planungstabelle mit der Maus über die Zeilen drüber fahren, dann wird in der gerade aktiven Zeile eine Zeilenschattierung angezeigt. In den Auswertungen ist jede Zeile mit einem Trennstrich versehen. Entspricht dies Ihren Anforderungen? Nein, genügt nicht. Mir geht es um eine richtige Zeilenschattierung wie bei der klassischen BWA oder wie sie in KR bei "Jahresabschluss entwickeln" (zugegeben etwas halbherzig und mandantenbezogen) nachträglich eingeführt wurde. Es geht um eine Zeilenschattierung, die standardmäßig eingeblendet ist und die dem Auge Halt gibt, ohne dass man die Maus bewegen muss, wenn man beim Lesen in die nächste Zeile springt. Wegen des Löschens von Werten in der Planungstabelle: ich klick mit einem Mausklick auf eine Zelle und kann durch Drücken der ENT-Taste den Wert löschen. Funktioniert das bei Ihnen auch? Die Funktion habe ich getestet. Sie funktioniert manchmal und manchmal nicht. Manchmal auch erst nach einigen Sekunden, nachdem die (neue) Sanduhr gelaufen ist (siehe Thema Performance). Wegen der 2 Wege des Ausgebens: Die Ausgabe über das Drucker-Symbol berücksichtigt den Klappzustand der Planungstabelle („What you see is what you get“). Über das Teilen-Symbol können Sie verschiedene Einstellungen für die Ausgabe wählen (z.B. Anzahl Planungsjahre oder die Sprache). In Kanzlei-Rechnungswesen bspw. gibt es auch diese beiden Wege einer Auswertungsausgabe. An der Stelle sind wir aber auch am Überlegen, wie wir die beiden Wege noch besser/transparenter darstellen können. Ich verstehe den Unterschied noch nicht so wirklich. Beides führt zur Ausgabe. Könnte man das nicht über ein einziges Symbol lösen, das den Benutzer, wie bei Word oder Excel, in die Seitenansicht bringt, wo man diverse Formatierungseinstellungen tätigen kann? Hilfseise sollte man zumindest beide Symbole, die ja was ganz ähnliches verkörpern, zumindest nebeneinander anordnen? Sie sollten von der Symbolsprache auch näher beieinander liegen. Ähnlich wie das Symbol Seitenansicht und Fensterinhalt drucken in KR, die ja auch unterschiedlich aussehen und dennoch nebeneinander liegen. Letztlich sollte bei der Rückgängig-Funktion - ählich wie bei Word - unbedingt erkennbar sein, welche Änderung als nächstes rückgängig gemacht wird bzw. als letztes gemacht wurde. Mit besten Grüßen Claus Schwarz
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