@t_r_ schrieb: Richtig, der ideale Weg bei Mandanten mit Wochenend- und Feiertagsarbeit. Bei Neumandanten ohne Wochenendarbeit ist durch Datev Personal auch hier dieser Weg zu bevorzugen. Bei Altmandanten muss man abwägen, da kennt man seine Pappenheimer, aber auch hier wird durch die Forcierung auf Datev Personal immer mehr dahin gehen. Alleine schon, wenn man die Sofortmeldung bepreist, Datev Personal Geld kostet und man dann dem Mandanten sagen kann, dass er durch die Selbstmeldung Geld sparen kann. Ich sehe das etwas anders: Ich will diese Verantwortung an den Mandanten "outsourcen"; branchenübergreifend. Warum: Win-Win-Effizienz Im Messebau- oder der Gebäudereinigung wird auch häufig am Wochenende gearbeitet und der Frisör (ab 2026) am Samstag auch; hier hatten wir auch den Fall, dass am Samstag jemand zum "probearbeiten" angetreten ist und das fällt ja bekanntlich auch bereits unter die Sofortmeldepflicht. Auch das Handwerk ist bei uns Freitag mittag und Samstag (regulär) noch fleissig. Gastronomie ist nach wie vor eine meiner Lieblingsbranchen, in den ich Jahrzehnte Erfahrung habe und diese auch in der Beratung und Gestaltung immer hochinteressant ist, wie ich finde. Ich rede hier nicht von der Dönerbude am Eck, sondern von guten Gasthöfen/Restaurants ggf. mit Hotelbetrieb. Insofern ist es mir wichtig, einen einheitlichen, stringenten Arbeitsabläuf für alle zu etablieren, wie ich dies aus Effizienzgründen möglichst mit allen Arbeitsabläufen so gestalte. Ich empfinde es indes auch als kontraproduktiv, am Montag die ganzen SM vom Wochenende erstellen zu müssen und versäumt man hier in der Kanzlei was, ist Ärger vorprogrammiert; abgesehen davon, dass man immer denselben Daten bei denselben Mandaten hinterherkaspern musste . . . Wie bei der Digitalisierung selbst, muss man auch hier den Mandanten an die Hand nehmen, darf ihn nicht im Regen stehen lassen und dabei darf der "Griff" ruhig auch mal ein wenig fester werden; im Nachhinein wird es gedankt. So meine Erfahrung. Zum Thema "Pappenheimer": Einem sehr guten Mandanten (fast Freund), seines Zeichens selbständiger Zimmermann, habe ich sicherlich fünf Jahre "bearbeitet" um UO und digitale Belege einführen, da er an sich "handwerkt" und mit EDV nichts am Hut hat. Ich hatte ihn wirklich bei jeder noch so unscheinbaren Frage supported und ihn kein einziges Mal auf ein Onlineseminar oder Dokument verwiesen. Der Anfang war zäh, aber nach ca. 2 Monaten hörte ich dann gar nichts mehr von ihm und rief an, ob alles o.k. sei. Das sei ja super und warum ich ihm eigentlich dies noch nicht früher angeboten hätte (natürlich mit einem Zwinkern) und sich dafür bedankt. Dies war mein Paradbeispiel, dass jeder "Pappenheimer" nach kurzer Zeit die Vorzüge erkennt. Man muss die Leute einmal aus ihren eingefahrenen Bahnen bzw. aus ihre Komfortzone heraushebeln, um ihnen einen neue, komfortablere aufzuzeigen. Natürlich wirkt hier die echte Kostenersparnis durch das Selbstmelden auch mit, aber tatsächlich empfinden es die Leute einfach als praktisch und sind auf sich stolz, das selbst zu können (Belohnungszentrum 😉 ) Gerade weil sich die Leute mit "Personaldaten online" befasst haben, haben mich tatsächlich zwei Mandanten proaktiv auf Personal online angesprochen, da dies doch ideal für sie sei (Bewegungsdaten & Co.); ich habe den Einsatz von Personal online diesbezüglich nochmals zurückgestellt, weil es für meine Begriffe noch nicht ausreichend funktional und unvollständig war. Wird aber in den nächsten Monaten wohl auch durchgängig, Mandat für Mandat, eingerichtet.
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