Hallo und danke für Ihre Ausführungen, da nimmt man gerne immer mal Impulse mit auf, um diese ggf. effizenzdienlich einzuflechten. Man ist ja nicht allmächtig. Nur eine paar Punkte zur Ergänzung: Probeabrechnungen erhalten "proaktiv" lediglich zwei Mandate, die monatlich sehr viele variable Lohn- und Gehaltsbestandteile haben und es manches Mal Missverständnisse gab; insofern habe ich dies hier geändert, da dies per Saldo weniger aufwändig ist, wie zu verarbeiten und ggf. Wiederholungsabrechnungen zu machen. WEnn dann also das "Go" nach den Probeabrechnungen einging, blieben die auch so und es ergaben sich dann auch keine Änderungen mehr, die nicht im Folgemonat gefixt werden konnten. Insofern für uns der effizentere Weg. Rund 13 Jahre hatte ich mit der DATEV aktiv an der Gestaltung der Online-Anwendungen und/oder Schnittstellen eingebracht und oftmals war das, was dann folgte ein theorthischer Erguß eines PO mit seiner Arbeitsgruppe, der an der Praxis vorbeiging; auch in der Comm hatte ich laufend Vorschläge gemacht (wie so viele Andere), die sinnvoll waren, aber bis heute wurschelt man "im Labor" vor sich hin und denkt, "die da draußen" haben sowieso keine Ahnung. Ein hohes Maß und Ignoranz und Arrognaz lässt sich nicht leugnen . . . Ich war dann mal weg. Das Label "digital Kanzlei" hatte ich von/bis auf meiner Homepage und meiner Signatur schön drappiert, aber in Bezug auf den technischen Inhalt, stand ich da nicht so wirklich dahinter. Letztes Jahr hatte ich hierzu bereits Diskussionen, weil ich nicht bereit war, Bewegungsdaten über Personal online zu erfassen, weil dies einfach noch nicht vollständig funktional war und diese blödsinnige Belegverknüpfung in Einkommensteuer nicht vornehmen will, weil dies erheblicher Aufwand bedeutet, der keinerlei Nutzen bringt (ich hatte hier schon dazu reichlich ausgeführt). Ich weigerte mich und das Gremium, das über die Vergabe entscheidet, wollte wohl seine Macht demonstrieren, wie man auch die blödsinnigsten Anwendungen an den Anwender bringen kann, damit man sich auf die Schultern klopfen kann, weil so viele Anwender diese tollen Labor-Ideen mir Freude übernehmen. Ich bin auf dem Digitalcockpit in allen Belangen deutlich über Durchschnitt im grünen Bereich und mehrfach bei 100%, aber bei diesen beiden Sachverhalten bei 0% bewusst. Meine Kundenbeuftragte die ich sehr schätzte, wollte dann noch verhandeln, damit ich diesese gesch... Label doch bekomme und mir war schon klar, dass ich an sich einen popeligen Beleg in ESt mit Meine Steuern verknüpfen muss, um den ganzen Fall positiv in die Statistik zu bringen. Aber es geht hier ums Prinzip !!! Nun stelle man sich vor, dass man mir dies tatsächlich vorschlug, ich solle doch cheaten, damit ich hier wieder in den grünen Bereich komme, um das Label zu bekommen. Wofür? Für die Anerkennung des POs der seinen Schwachsinn unter die Leute bringt. Dabei war es bei mir vorbei. Ich habe meine Website umgestaltet und alle Label entfernt (Digitale Kanzlei, Smart Expert) und auch unter allen Signaturen der Kanlei entfernt. Lediglich ein kleiner Satz unter der Signatur und auf der Website weist darauf hin, dass man mit DATEV arbeitet, um ggf. guten, wechselwilligen Mandaten zu signalisieren, welche Softwarelösung man nutzt. Nein, das ist unlauter und das ist Erpressung und das Label dient letztlich nur dafür, dass sich die DATEV bzw. deren POs für die Online-Anwendungen selbst beweihräuchern können. Wenn ich so sehe, was zwischenzeitlich von Kollegen alles für tolle Labels (Focus: Beste Steuerkanzlei Deutschlands und so Unfug) in der Signatur aufgeführt sind, denke ich: Habe ich das nötig ? Hat das überhaupt jemand nötig? Nein, jemand der seine Kanzlei gut digital aufgestellt hat, braucht dieses Lametta nicht. Ich denke ferner, das die Mandanten, die ich aufnehme, soviel Durchblick haben (müssen), um aus Weniger, mehr herauszulesen. p.s.: Ja, ich hatte schon (weitgehend) eine digitale Kanzlei vor dem Label . . .
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