Hallo @Anna_M_TPP, gerne beantworten wir Ihre Fragen: 1. Es gibt keine Auswahlmöglichkeit, beim Import nur Kunden oder nur Lieferanten zu übernehmen. Eine solche Option wäre sehr hilfreich. Beim Import von Geschäftspartnern aus einer Datei, können entweder Kunden oder Lieferanten importiert werden. In diesem Fall ist es zielführend, wenn die Importdateien getrennt nach Kunden und Lieferanten sind. Beim Import von Geschäftspartnern aus dem DATEV-RZ wird die Kontonummer der Geschäftspartner immer mitgeliefert. Bei einer Sachkontenlänge von 4 (am häufigsten genutzt) liegen die Kunden im Nummernbereich von 10000 bis 69999 und die Lieferanten im Nummernbereich von 70000 bis 99999. Somit ist eine Vermischung der Kunden und Lieferanten nicht möglich. 2. Es kommt zu Konflikten bei Rechnungen, wenn dieselbe Firma sowohl Kunde als auch Lieferant ist. Das KI-/System erkennt den Geschäftspartner in diesem Fall nicht korrekt, was zu hohem manuellen Aufwand führt. Wenn die Rechnungen getrennt nach Eingang und Ausgang hochgeladen werden, sollte die Erkennung der Geschäftspartner funktionieren, egal ob diese Kunde oder Lieferant sind. 3. Die Kontonummern der Geschäftspartner sind zwar in den Stammdaten vorhanden, werden jedoch nicht in den Belegdetails angezeigt. Das System berücksichtigt die Angaben in den Stammdaten nicht als primäre Quelle für die Vorbelegung der Belegdaten. Entscheidend ist, welche Daten aus dem Beleg erkannt wurden und wie diese mit bereits gebuchten Belegen des gleichen Kunden/Lieferanten zusammenpassen. Wenn diese historischen Belegdaten eine Kontonummer haben (durch Informationen aus den gebuchten Belegen), dann werden diese Kontonummern wieder vorbelegt. 4. Die Zahlungsbedingungen (individuelle Zahlungseinstellungen) werden nicht aus dem DATEV-Rechenzentrum (RZ) importiert. Wir haben viel Zeit investiert, diese Einstellungen im DATEV RZ zu pflegen, und müssen sie nun erneut manuell in DATEV Belegfreigabe erfassen, was sehr zeitaufwendig ist. Die gespeicherten Zahlungsbedingungen sind sowohl im Rechnungswesen-Programm als auch in Unternehmen online jeweils eine Nummer. Es gibt keine Sicherheit, dass in beiden Systemen die gleiche Nummer mit dem gleichen Inhalt versehen ist. Zudem können im Rechnungswesen-Programm unter der Nummer bestimmte Arten von Zahlungsbedingungen gespeichert werden, die in Unternehmen online noch nicht vorgesehen sind. In der nächsten Programmgeneration ist eine Angleichung angedacht. Trotz allem gilt auch hier: Die in den letzten gebuchten Belegen vorhandene Zahlungsbedingungen des gleichen Geschäftspartners, werden bei neuen Belegen bevorzugt berücksichtigt.
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