Hallo @consulente_fiscale , vielen Dank für Ihren Beitrag in der Community, wo ich gerne zu antworten möchte. Ich werde auch versuchen Ihre Bedenken zu konkretisieren, da sie manche Themen implizit zumindest für mich ausdrücken: Ich möchte keinen großen HokusPokus, sondern ein solides Programm in dem ich die Daten erfassen und übermitteln kann. Genau dies bietet Ihnen unsere Lösung. Auf Grund des enormen zeitlichen Drucks ist dies auch nicht anders möglich. Wobei ein wenig "HokusPokus" haben wir tatsächlich in meinen Augen geschafft, was z.B. den Abruf von Liegenschaftsinformationen betrifft. Denn von Seiten des Gesetzgebers müssten Sie bei einem Mandat, welches in jedem Bundesland ein Grundstück besitzt die Daten aus unterschiedlichen Quellen, in unterschiedlicher Form erheben. Dies bekommen Sie bei unserem Liegenschafsservice aus einer Hand. Langsam frage ich mich, ob die APP rechtzeitig fertig werden wird. Ich bin seit 1996 dem steuerlichen Berufsstand sehr verbunden und habe eine solche Dynamik bei bisher keinem Thema mit einem solchen zeitlichen Druck erlebt. Ich kann Ihnen aber versichern, dass die GrundsteuerDigital Lösung rechtzeitig fertig wird, WENN der Gesetzgeber rechtzeitig fertig wird. Wir haben gestern erfahren, dass die finale Schnittstelle von Seiten der Finanzverwaltung erst zum 30.06. veröffentlicht wird. (Dies wurde schon 2x verschoben). Hexen werden wir nicht können, aber sehr zeitnah die noch kommenden Änderungen verarbeiten, so dass dann auch zeitnah die Übertragung ermöglicht wird. Eine komfortable Anbindung an DMS und Rechnungsschreibung erwarte ich schon gar nicht mehr. Ohne auf die Definition von komfortable eingehen zu können, werden Sie eine Schnittstelle sowohl in die Rechnungsschreibung, als auch ins DMS erhalten. Wie Sie unserer Roadmap entnehmen können, befindet sich die Schnittstelle zum DMS bereits in der Pilotierung und die Schnittstelle zur Rechnungsschreibung in der Konzeption. (Auch hier fehlt noch von Seiten der Finanzverwaltung die gesetzliche Anpassung der StbVV. Nach unseren Informationen erfolgt dies im Laufe des Junis durch den Bundesrat) Ich war wegen einer Softwarelösung für meine Kanzlei noch nie so verunsichert Auch diese Aussage kann ich komplett nachvollziehen. Wie gesagt bin ich seit 1996 mit dem Berufsstand sehr verbunden. Es gab in meinen Augen keinen Fall, wo am 10.06. noch nicht alle Rahmendaten vorlagen, wenn ab dem 01.07. die Frist zur Abgabe von Erklärungen beginnt. Das System wirkt auf mich "gebrochen" und völlig losgelöst von meinem normalen Arbeitsumfeld. Hier würde ich Sie bitten, spezifischer drauf einzugehen, so dass ich Ihnen dazu konkret antworten kann. Natürlich ist es so, dass es eine Online Anwendung ist und daher die Kommunikation mit anderen Systemen, welche onPremise vorliegen eine Herausforderung darstellt. Aber mit den Schnittstellen der Basisdaten online, dem DMS und auch dem Kanzleimanagement werden zumindest in meinen Augen die wichtigsten Use-Cases in der Kanzlei bedient. Und ich bin sehr froh, dass die Anwendung eine Cloud-Anwendung ist, da dieses Thema ansonsten bei der Dynamik kaum abbildbar gewesen wäre. Das Mandantenportal funktioniert nicht. Auch hier hätte ich die Bitte, dass Sie diese Aussage nochmal konkretisieren bzw. werde ich dazu nachher auch noch in einem anderen Thread eine Aussage zu treffen. Das Mandantenportal bietet noch nicht alle Grundsteuerfälle. Aber sowohl die Kollaboration in einfachen Fällen, als auch die Übergabe von Dokumenten des Mandanten an den Berater ist freigegeben. Bin ich der einzige, dem langsam "der Kittel brennt" ? Wir haben jetzt Mitte Juni..... Mir ist der bestehende Zeitdruck in den Kanzleien absolut bewusst. Wie ich aber versucht habe in diesem Post darzustellen, gibt es einige Punkte die nicht alleine in der Hand der Softwareentwickler liegen und dies ist auch völlig losgelöst, welchen Anbieter Sie verwenden. Abschließend möchte ich noch sagen, dass obenstehende Aussagen nicht davon ablenken sollen, dass auch wir mit dem Blick in den Rückspiegel mit Sicherheit Themen anders umgesetzt, oder auch priorisiert hätten. Mit freundlichen Grüßen Christian Vos
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