Richtig ist, dass der Dateiname nicht "weg" ist. Man kann danach als Unternehmer in Unternehmen online suchen, sortieren, markieren, verschieben oder die Belege weiterbearbeiten, um diese zum Beispiel einer Zahlung zuordnen und/oder => Bank online zuführen und natürlich um Metainformationen hinzufügen und strukturiert abzulegen. Richtig ist auch, dass in freundlicher Absicht erdachte, "sprechende Dateinamen" zur strukturierten Weiterbearbeitung zunächst der falsche Logikansatz sind, WEIL: Angesichts der Vielzahl von möglichen Dateinamenskonventionen, Vorsystemen und Ideen für sprechende Dateinamen müsste ein individuelles "Dateinamenwörterbuch" = Regelwerk diese im Dateinamen verwendeten "Sprachen" in eine automatisierte Ablagelogik gemäß Dateinamensprache übersetzen. Das wird dieses Produkt in derzeitiger Form nie versprechen noch leisten wollen. Vielmehr ist versprochen: Mindestens Belegnummer, Belegdatum, Gesamtbetrag und Geschäftspartnerdaten wie die Bankverbindung werden durch den Belegassistenten automatisch zu >99,x% erkannt (der Geschäftspartner ggf. wiedererkannt) UND DURCH BEARBEITUNG zur Strukturierung mit Informationen, zur Zahlung oder Zuordnung vorbereitet. Im Bearbeitungsdetail ergeben sich Möglichkeiten zur Informationstiefe und verteilter Bearbeitung, wobei unter Umständen Wünsche offen bleiben. Die hier schon erfüllbaren Wünsche kann und sollte der Unternehmer in Belege + Bank online wissen und ggf. selbst erledigt, wenigstens aber mal ausprobiert haben wollen/ gezeigt bekommen. Demnach nützen z.B. irgendwelche freundlich gemeinten Informationen im Dateinamen nur sehr vielleicht irgendjemand irgendwo (historisch), aber sie dienen keinem Vordergrund möglicher Folgeprozesse in Unternehmen online oder in der Finanzbuchführung. Die "UO-Datenbank" ist letztlich keine solche, sondern eine Belegablage beginnend im noch unbearbeiteten Posteingang, geordnet nach Belegtyp, dort zunächst nur sortierbar nach u.a. Eingangsdatum und Dateinamen. Das ist nur ein Zwischenergebnis und vermutlich noch unbefriedigend. Mit Weiterbearbeitung wird es eine strukturierte Ablage mit logischen Verknüpfungen, also übersichtlich-durchsichtig. Wer hier entscheidet, "machen wir so nicht oder anders oder zu viel Mehrarbeit", der lässt 33-67% der Möglichkeiten von UO, Folgeprozesse zu digitalisieren und zu beschleunigen, links liegen, weil Folgeprozesse sind eine sehr wesentliche Stärke von UO, Nichtbenutzung der Weiterbearbeitungsmöglichkeiten kann man demnach als Schwächung (Prozessende) auslegen. Die Unterlassung/ Auslassung von Weiterbearbeitungsmöglichkeiten ist oft auch ein Know-How-Mangel, Ergebnis ungenügender Schulung oder nicht sachgerechter Einführung, quasi eine Art "Misserfolgsfaktor". Man kann natürlich zusätzliche Belegtypen und zusätzliche Ablageordner hinzufügen, wenn das im Sinne der Weiterbearbeitung (durch wen auch immer) Produktivität oder Informationsgewinn ergibt, ABER wie in jeder Ordnerstruktur gilt: Hierarchien und Geschäftsvorfälle flach halten spart Verwaltungsaufwand und hält Übersichten übersichtlich.
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