@Gelöschter Nutzer schrieb: Ist es üblich bei 62 Gebäude(-teilen) einen Einspruch von knapp 169 Seiten zuzüglich Anlagen zu verfassen? Zudem wird ganz viel auf ein Rechtsgebiet verwiesen, was mit dem Steuerrecht nichts! zu tun hat. Wieso ist der Einspruch so umfangreich? Reicht nicht auch für jedes Gebäude ein paar Sätze? War das Ergebnis nicht 27,5 Millionen weniger Grundstückswert? Könnte mich täuschen, aber das ist doch mal ein echt guter Deal! Immerhin sind das 443.500 Euro pro Gebäudeteil! Von wieviel Hektar Gebäude reden wir bitte? Aber okay, mal sehen: Ja, der Einspruch hätte sicher mit einer halben Seite erfolgen können. Ergebnis der Änderung 0! Und die RA-Gebühr oben drauf. Wenn Sie ein gutes Ergebnis wollen müssen Sie investieren. Sollte man bei solch einem hohen Besitz eigentlich wissen. Stellen Sie sich mal folgendes vor: Der RA hätte hier ca 10 Stunden abgerechnet und in der Zeit sich nur halbherzig mit der Sache beschäftigt. Die investierten 3000 Euro hätten dann beim RA für wenig Investition zu gutem Ertrag geführt. Bei Ihnen wäre es eine PillePalle-Investition die zu gar nichts geführt hätte. So aber haben Sie jetzt wieviel investiert? 25.000? Nehmen Sie die Ersparnis über die nächsten 10 Jahre und rechnen Sie das entgegen. Jetzt sollte nämlich eine WIN-WIN-Situation raus kommen. Beide Seiten haben eine hohe Investition und einen hohen Ertrag. Ich bin ja kein RA, aber mein Chef will auch nicht immer verstehen, dass es ohne Investition nicht geht. Und jedes Mal wenn es in die Binsen geht, sage ich mir selbst "na, siehste selbst dass es doof war...". P.S.: Der Anwaltsstundensatz von 300 Euro/h ist jetzt auch nicht hoch für das was er Ihnen da gebracht hat. Der Gute hätte durchaus mehr verlangen können, immerhin ist er offensichtlich das Geld wert! Und ich hoffe er liest das hier mit. @andreashofmeister schrieb: Der Freitag ist gerettet. Das wird bestimmt eine interessante Unterhaltung...... Ja, stimmt. Der Grund warum ich aus der Kanzlei ausgestiegen war, waren genau solche Situationen. Unzufriedene Mandanten, obwohl das Ergebnis stimmt.
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