wie eben in den diversen Gruppen Online gepostet wird, scheint die von der BRAK/ATOS gestern nach dem Zertifikatchaos „rausgehauene“ Notlösung das Zeug zur digitalen Katatrophe zu haben. Auf golem wird berichtet, dass mit dem schnell freigegeben Ersatzzertifikat s.g. Man-In-the-Middle Angriffe ermöglicht werden. Ich hoffe bloß, dass uns diese Katastrophe erspart bleibt. Unbedingt den nachfolgenden Artikel lesen und die evtl. installierten Zertifikate löschen!!!!!!! https://www.golem.de/news/bea-bundesrechtsanwaltskammer-verteilt-https-hintertuere-1712-131845.html Nachtrag vom 26.12. (11:50) weil es in meinem Thread nicht so explizit zum Ausdruck kommt will ich kurz schildern, warum ich auf meinen Produktivsystemen den SecurityClient der BRAK deinstalliert habe. am 22.12. war das für die Funktion des SecurityClient ausgestellte Zertifikat gesperrt worden -> damit war beA nicht mehr erreichbar und (so die IT-ler in den Foren) konnte im Grunde nichts Sicherheitsrelevantes mehr passieren. am späten Vormittag des 22.12. wurde von der BRAK (oder deren Dienstleister) ein (erstes) self-signed-Ersatzzertifikat mit Installationsanleitung bereit gestellt. Bei der Installation sollte dieses Zertifikat in "Vertrauenswürdige Stammzertifikate" Speicher des Browsers installiert werden. Dies führte zu der zutreffenden Meldung in den Browsern, dass diese Vorgehensweise den Sicherheitsrichtlinien widerspricht. kurze Zeit nach der in Ziff. 2 beschrieben Maßnahme (gegen 15:00 Uhr) war der Download des Ersatz-Zertifkats nicht mehr möglich, es wurde vom SecurityClient beim Start "selbst installiert" (ohne Sicherheitswarnungen). Damit dies funktioniert hat dieses (2. Ersatz-)Zertifikat (verkürzt dargestellt) alle Zertifikats-Sicherheitsmaßnahmen auf dem lokalen PC "ausgeschaltet". Am frühen Abend des 22.12. war dann beA vom Netz und damit der Aktualisierungsprozess des SecurityClient der die Zertifikate "sicherheitswidrig" verteilt/installiert hat "ausgeschaltet". Dies hält nach dem Konzept des "Selbstupdates" bis zur Wiedererreichbarkeit der beA-Seiten an. Auch wenn das ziemlich untechnisch und von einem "Nur-Anwalt" geschrieben ist, hoffe ich doch, dass es den wesentlich Gang korrekt beschreibt. Da zum Konzept des SecurityClients vom 26.11.2017 (Ver. 3.1.3.0) gehört, dass er sich bei Erreichbarkeit der beA-Seiten selbst aktualisiert und dies am 22.12. gem. oben Ziffer 3. zu einer "missbräuchlichen Nutzung" eines Zertifikats verwendet wurde, habe ich mich entschlossen, den SecurityClient der BRAK auf allen Produktivsystemen zu deinstallieren - dieses von der BRAK (ihren Partnern) unter Ziffer 3 ausgelöste Sicherheitsleck ist einfach viel zu groß (von mir jedenfalls nicht sinnvoll anders eingrenzbar) als das damit verbundene Risiko einzugehen. Die BRAK schweigt zum Thema und wegen des "Selbstaktualisierungsprozess" des SecurityClients der BRAK ist absolut nicht abschätzbar, wer von der unter Ziffer 3 beschriebenen Problematik betroffen ist. Während die o.a. Ziff 2. aktiv veranlasst werden musste, sind die "stillen Updates" in o.a. Ziffer 3 des halb VIEL gefährlicher (meine ich wenigstens). Um das für die Zukunft auszuschließen bleibt nur die Deinstallation: 1) des SecurityClients der BRAK 2) des ggf. im Zertifikatsspeicher "Vertrauenswürdige Stammzertifikate" aufzufindenden Zertifikats "bealocalhostde.cer" über IE-Browser starten Extras; Internetoptionen aufrufen dort Registerkarte "Inhalte" dort "Zertifikate" dort Reiter "Vertrauenswürdige Stammzertifikate" aufrufen und das o.a. Zertifikat suchen und löschen UND NUR DAS UND SONST KEIN ANDERES!!!
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