Hallo in die Runde,
wir haben einen neuen Server (Domaincontroller, DBS und WTS, Server 2025, Virtualisierung über Proxmox), außer DATEV laufen alle Programme prima.
DATEV Programme öffnen zieht sich wie Kaugummi und alles was auf die Stammdaten zugreift (teilweise bis zu 45 Sekunden).
Je mehr Arbeitsspeicher den Maschinen zugeordnet wurde (DBS und WTS) umso schlimmer wurde es.
Ballooning wurde sowohl aktiv als auch inaktiv getestet.
Hat jemand noch eine Idee?
VG
Ich glaube, da kann @Klaus-Peter_Goerner etwas zu sagen.
Uns liegen dazu keine belastbaren Praxiserfahrungen vor. Es gibt lt. Internet bei W2K25 einige Optimierungsmöglichkeiten. Aus Gesprächen habe ich mir gemerkt, dass insbesondere der CPU-Typ eingestellt werden sollte (nicht "HOST", siehe unten). Ich habe mal CoPilot befragt:
DATEV ist auch auf Win2025 unter VMWare wie Kaugummi. Nach Umstellung auf Proxmox ein klein wenig besser.
Folgende Eistellungen haben sich bewährt:
1. Neueste Patches anwenden, mein Server läuft noch auf Proxmox 8 (keine Zeit zum Upgrade auf 9)
2. Das Raid bei den Platten hat eine relativ geringe Auswirkung auf die Perfomance. Hier laufen die Platten im Mirror, sowohl SSD, NVME oder 7,2K HDD. Letztens ein größerer Copyjob mit Robocopy über das Netz von viertueller Win 2025 auf das NAS (mit ZFS Raid Z und 7,2K HDD), kam im 10Gb Netz auf durchschnittlich 8,5 GB/s.
3. Alle VMWare Reste beseitigen, also Tools Treiber etc. (im Nachgang eine Sch... Arbeit).
4. Einstellung Maschine:
- Speicher -> ist klar.
- Prozessor -> je nach Sockelmenge die Sockel setzen, dann die Cores. 6 Sockel, 6 Cores ist doof). Den Typ auf das eingebaute Modell wählen.
- BIOS -> OVMF
- Maschinentyp pc-i440fx-9.0 oder neuer
5. SCSI Controller auf VirtIO SCSI single
6. EFI Disk und TPM-Status nicht irgendwo in der Pampa abspeichern son auf dem Pool der Maschine.
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Einstellungen des Knotens:
Netzwerk auf BS Ebene prüfen ob die Linux Treiber zur Karte passen. Besonders bei 10Gb Karten muss evtl. in den Konfigurationsdateien des BS angepasst werden.
Wenn nur 1 Knoten dann niemals CEPH aktivieren.
Nicht wundern, ZFS greift sich jeden Speicher der frei ist. Eine Speicherauslastung im roten Bereich ist normal.
QEMU Guest Agent ist notwendig.
Daran denken, die Community Edition liegt in den Versionen der Einstellungen oftmals vorne, steigt man auf die Enterprise um sind noch viele Einstellungen auf eine Vornersion vorzunehmen. Manchmal klappt der Start nicht, manchel ist die Maschine kreuzlahm.
Was ist denn überhaupt an Hardware unter drunter und wie viele User ackern auf dem einen(?) WTS bzw. in der Umgebung?
Es sind nichtmal 10 Benutzer, die Probleme treten auch bei nur einem angemeldeten Benutzer auf.
Hardware:
enovo Server ThinkSystem ST650 V3
ThinkSystem ST650 V3 - 2.5" Chassis Base
ThinkSystem ST650 V3 System Board
Intel Xeon Gold 6448H 32C 250W 2.4GHz Processor
4x ThinkSystem 32GB TruDDR5 4800MHz (1Rx4) 10x4 RDIMM
3x ThinkSystem 2.5" VA 480GB Mixed Use SATA 6Gb HS SSD v2
3x ThinkSystem 2.5" 1.2TB 10K SAS 12Gb Hot Swap 512n HDD
ThinkSystem 2U 8x2.5" SAS/SATA Backplane
ThinkSystem Broadcom 57414 10/25GbE SFP28 2-port PCIe Ethernet Adapter V2
ThinkSystem 1100W 230V Titanium Hot-Swap Gen2 Power Supply
TPM 2.0
ThinkSystem ST650 V2 miniSASx4x2toBPSlimx8,640mm
ThinkSystem ST650 V2 PDB to 2.5" BP Power Cable, 455mm
N+N Redundancy With Over-Subscription
ThinkSystem RAID 9350-8i 2GB Flash PCIe 12Gb Adapter Placement
Wie sind die Disks im RAID oder ist der Controller im HBA Mode?
RAID 5 2x
Und was liegt nachher auf welchem der RAIDs?
Der WTS liegt aktuell auf der SSD, der DBS auf der SAS, DC auf SAS
...der DBS auf der SAS, DC auf SAS
Verstehe ich nicht. Was macht das für einen Sinn? War vielleicht mal geplant, Backup und ähnliche Sachen auf die SAS-Platten zu legen?
Ich verstehe auch nicht 3 HDD zu einem RAID5 zu machen und keine HotSpare vorzuhalten
@LGtec schrieb:
Hallo in die Runde,
wir haben einen neuen Server (Domaincontroller, DBS und WTS, Server 2025, Virtualisierung über Proxmox), außer DATEV laufen alle Programme prima.
EINE VM, die ALLES macht?
Hat sich geklärt
Proxmox läuft auf ZFS und ist immer an einen HBA gekoppelt. Hardware Raid bekommt man nicht mit ZFS ans laufen. ZFS ist so stabil, dass es kein Hotspare braucht.
Die Verteilung der VMs auf die Pools ist eigentlich ok.
Wenn es nur 1 User ist, dann würde ich mir die Konfiguration des Users ansehen. Evtl. sind da noch Reste aus früheren Installationen vorhanden oder es bestehen Einschränkungen in der Speichergröße des Profils. Ist die Profigröße erreicht muss geswappt werden was der Leistung abträglich ist.
Das ist ein Blech auf dem 3 virtuelle Maschinen laufen.
@einmalnoch schrieb:
Proxmox läuft auf ZFS und ist immer an einen HBA gekoppelt. Hardware Raid bekommt man nicht mit ZFS ans laufen. ZFS ist so stabil, dass es kein Hotspare braucht.
Die Verteilung der VMs auf die Pools ist eigentlich ok.
Genau danach hört es sich hier aber nicht an. Daher ja auch meine Frage nach dem HBA Mode, der es ja scheinbar nicht ist.
Ich wäre im Zeitalter von NVMe aber auch skeptisch bei Hardware mit 10K Disks.
Proxmox läuft zwingend (!) im HBA Modus. Der verwendete Controller lässt sich auch ganz gut umstellen.
Witzig ist, dass selbst 7,2K Platten im Spiegel relativ schnell sind (im Vergleich zu NVME SAS 2Gb Platten).
Das DATEV ein Problem mit Win 2025 hat wird im Vergleich zu Win 2019 deutlich. DATEV hat nach dem Update von 2019 auf 2025 spürbar Performance eingebüßt. Andere leistungsintensive Programme (non DATEV DMS) nicht.
@einmalnoch schrieb:
Proxmox läuft zwingend (!) im HBA Modus. Der verwendete Controller lässt sich auch ganz gut umstellen.
KI sagt zum zwingendem HBA Modus "nein" (bitte im Tonfall von Little Britain lesen)
Aber von dem neumodischen Zeug verstehe ich auch nichts mehr
@einmalnoch schrieb:
Witzig ist, dass selbst 7,2K Platten im Spiegel relativ schnell sind (im Vergleich zu NVME SAS 2Gb Platten).
Ja, so ein vernünftiger RAID Controller mit Cache und 10K Spindeln (oder womöglich 15K) bügelt einiges weg. Und wenn dann Write-Back an ist und auch noch der Cache der Spindeln eingeschaltet ist, ist es echt hurtig.
Daher steht ja auch noch bei der Datev recht konservativ man möge ein RAID10 im FS vorhalten.
Proxmox), außer DATEV laufen alle Programme prima.DATEV Programme öffnen zieht sich wie Kaugummi und alles was auf die Stammdaten zugreift (teilweise bis zu 45 Sekunden).
Hat jemand noch eine Idee?
Sind alle Netzwerk- Protokolle OK?
Nicht daß das System im WWW nach Antworten sucht, bevor auf die lokalen DATEV- Daten zugegriffen wird.
Performance- Anzeigen checken. Wo liegt der Engpaß?
- Prozessor- Auslastung?
- HD- Auslastung? Wirklich nur die SSD, oder wird die HDD aktiv genutzt?
- Netzwerk?
- Scheinbar schläft der Server, wären der Anwender wartet. Verdacht auf Timeouts wegen suboptimaler Netzwerk- Konfiguration
@einmalnoch schrieb:
Proxmox läuft zwingend (!) im HBA Modus. Der verwendete Controller lässt sich auch ganz gut umstellen.
Wenn ZFS genutzt wird, was aber noch an keiner Stelle bestätigt ist. 😉 Man kann ja auch zwei RAID Volumes mit LVM(?) oder BTRFS(?) nutzen. Mit ZFS wäre die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, die SSDs als Cache zu nutzen.
(Ich habe mir Proxmox allerdings auch nie wirklich angesehen, da die DATEV Workloads am Ende des Tages eh auf Windows Server laufen, ist der Hyper-V halt "kostenlos" nutzbar.)
Guten Morgen,
2025er unter Proxmox hat erhebliche Probleme, wenn Virtio 0.1.285 installiert ist. .271 wäre die letzte funktionierende Version.
TPM State Disk sollte auch detached werden, ggfs. ist es bereits dann die Lösung.
Gruß Alex
Netzwerk wurde überprüft, es geht nichts übers www...
Die Datenbanken liegen halt auf der HDD, das würden wir nochmal umziehen und testen.
Die Prozessorauslastung liegt unter 10%
Muss ich nachfragen. Bin ich mir gerade nicht sicher.
Deutet stark auf Virtio .285 hin, mit dem Read/Write Problem. Bitte kurz prüfen, welche Version installiert ist!
Habe alle Infos an den Admin weitergeleitet und warte was er am Wochenende als Ergebnis findet.
Guten Tag zusammen,
ich hänge mich hier mal dran, da wir auch auf einem bzw. zwei gehosteten Proxmox Servern arbeiten.
Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen.
Es sind zwei physische Maschinen. Auf M1 ist der DATEV Server und ein RDS 1 Terminal.
Auf M2 ist ein RDS 2 Terminal.
M1 und M2 sind in einem Netzwerk verbunden (OPNsense)
Was beim Leistunsindex von DATEV auffällt, ist dass der "Festplatten-Test" auf dem RDS 2 sehr viel langsamer ist mit 2,9 als auf dem RDS 1 mit 0,8.
Dabei hat der RDS 2 von uns mehr CPU und mehr RAM bekommen.
(auch der Anwendungsstart-Test ist viel langsamer mit 3,66)
Die technischen Specs der Server sind ansonsten gleich, also auch die Festplatten.
Die Verbindung bei Hetzner sollte eigentlich super schnell sein zwischen den Servern.
Die gemessene Performance Einbußen sind auch während der Arbeiten bemerkbar.
Was meint ihr: kann dieser schlechte Wert einfach dadurch kommen, dass der Terminal Server für den Zugriff auf den SQL Server durch das Netzwerk muss?
Aber das ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches, das Client und Server nicht auf der gleichen Maschine sind.
@P_G schrieb:M1 und M2 sind in einem Netzwerk verbunden (OPNsense)
...
Aber das ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches, das Client und Server nicht auf der gleichen Maschine sind.
Sind die Datenpakete zwischen den Rechnern geswitched oder gerouted? Letzteres kann zu unerwarteter Langsamkeit führen. OPNSense klingt so nach Router.
Wurden da einfach dedicated Server (welche?) gebucht und über den "vSwitch" miteinander verbunden oder ist das eine Hetzner Custom Solution?
Da sind ja am Ende dann maximal 1 GBit/s möglich. Das ist dürftig. Warum den 2ten RDS nicht mit auf den ersten Host?
Generell halte ich das Konstrukt _so_ bei Hetzner aber für sehr suboptimal. Wenn ich alleine schon sehe, wie oft meine Testumgebung da wegen Stromproblemen und nur einem einzigen Netzteil abraucht..
Der zweite RDS ist auf dem anderen Host, da wir schon die CPU und RAM auf dem ersten auslasten (auf beiden RDS sind ca. 15 User)
Wäre die Datengeschwindigkeit mit dem vSwitch dann besser? Oder meinten Sie mit am Ende 1 GBit/s was mit vSwitch möglich ist?
Stromprobleme hatten wir immerhin noch keine so weit ich mich erinnere.