Die Netzwerkkarten in den Servern haben halt nur 1 GBit. Da ist alles andere egal. Schneller wird es nicht. Die OPNsense wird es dann zusätzlich nicht beschleunigen.
(Ich würde das gesamte Konstrukt (noch) einmal hinterfragen, bevor es später zu größeren Problemen kommt.)
Hallo janm,
hinterfragen können wir es jetzt nicht mehr, da es ja schon läuft.
es gäbe eine interne LAN Karte mit 10Gbits statt 1Gbits, dann müsste man noch die Kommunikation auf LAN statt geroutet ändern.
Es gab aber auch schon in anderen Threads hier die Diskussion ob es wirklich mehr als 1 Gbits braucht für DATEV, oder ob die Datenblöcke eh nicht so groß sind.
Noch mal zurück zu meiner Ausgangsfrage:
weiß jemand was genau der "Festplatten-Test" misst?
Habe die Frage auch als Service Kontakt geschickt, aber DATEV verweist mich dann nur auf einen kostenpflichten Beratungstermin um das Hardware-Setting zu überprüfen...
Nur noch eine "indirekte Idee":
Einmal Punkt 5.1 aus Allgemeine technische und systemnahe Performance-Probleme im DATEV-Umfeld ... - DATEV Hilfe-Center durchführen.
Bewertung
In Gigabit-Netzwerken muss die Übertragungsrate mehr als 500 MBit/s betragen. Wenn der Wert in Ihrem Netzwerk darunterliegt, dann ziehen Sie einen Netzwerk-Techniker zu Rate.
Für 10-Gigabit-Netzwerke muss der Wert im 4-stelligem Bereich liegen.
Die 10G Karten werden vermutlich nur was bringen, wenn man die Server ins gleiche Rack hängen lässt und diese per 10G Karten direkt verbindet. Ansonsten dürfte da immer ein Bottleneck (vermutlich in Form des "Hetzner vSwitch") dazwischen sein. Bevor ich die 10G Karten nachrüsten lasse, würde ich das zumindest einmal ausführlich mit Hetzner besprechen. Die nächste Frage wäre dann, wie man das Netzwerktechnisch in Proxmox realisiert. Hier würde ich befürchten, dass das Konstrukt dadurch nicht weniger komplex wird. 🙂
(Die Hetzner Server sind doch i.d.R. monatlich kündbar.)
Also, die beiden Server sind im gleichen Rack und jetzt mit 10Gbits internes LAN verbunden.
(jedoch läuft der Datenverkehr trotzdem noch über das Internet, geroutet).
Ich habe mal wie vorgeschlagen den Pingfile Test gemacht:
von dem einen Server 800 MBits
von dem anderen (auf der Maschine des Fileserver zum Fileserver) 9000 MBits
der lokale Pingfile (=kopieren von Daten innerhalb des gleichen virtuellen Servers) ist bei dem "langsameren" RDS wie auch beim Fileserver bei 20000 MBits
Werden als nächstes überlegen wie wir die 10GBits Karte zwischen RDS1 und Fileserver am gleichen Rack zum Einsatz bringen.
@P_G schrieb:
Werden als nächstes überlegen wie wir die 10GBits Karte zwischen RDS1 und Fileserver am gleichen Rack zum Einsatz bringen.
Nicht schön, aber dürfte funktionieren: beide Karten direkt verbinden (lassen).
@cwes schrieb:Nicht schön, aber dürfte funktionieren: beide Karten direkt verbinden (lassen).
Ich kenne hier Proxmox nicht. Unter Hyper-V dürfte das darin enden, dass zumindest Fileserver und WTS auf dem anderen Host eine zweite Netzwerkkarte an einem separaten vSwitch bekommen. Multihomed (Windows) Server würde ich halt immer vermeiden (, es sei denn es sind Router o.ä.). (Wenn Multihomed, würde der Fileserver zwei DNS Einträge benötigen. Hier käme dann DNS-seitig Round Robin zum Einsatz und im ungünstigsten Fall würde WTS1 als DNS Antwort die IP vom Fileserver im anderen Netz bekommen. Lässt sich bestimmt auch drum rum würgarounden. Es macht es am Ende aber nicht einfacher / besser.)
"Dürfte aber funktionieren" lässt mich aber bei meiner Einschätzung bleiben, dass es eben kein Standard ist und alles nicht vereinfacht. Daher (@P_G) :
(Zum Thema das Konzept nochmal zu überdenken.)
Egal ob ich interner ITler / IT Verantwortlicher oder externer Dienstleister wäre, mir wäre das viel zu heikel. Hier dürften sich deutlich bessere Optionen finden lassen, die vermutlich nicht viel teurer sein dürften.
Auf alle Fälle im Auge behalten:
https://www.reddit.com/r/Proxmox/comments/1ohb2v9/increased_drive_performance_15_times_by_changing/
und
https://www.reddit.com/r/Proxmox/comments/1j2zrol/the_reasons_for_poor_performance_of_windows_when/
sowie
https://www.reddit.com/r/Proxmox/comments/1rvs6vl/performance_issues_rdp_lag_on_windows_server_2025/
Wenn das Problem jedoch die langsame Verbindung zwischen dem FS und WTS ist, so hilft dieses Tuning auch nur bedingt.
Hallo Kogan,
vielen Dank für die Hinweise und Links.
Die Thematik die in den Threads besprochen wird übersteigt leider mein Verständnis, daher werde ich es auch schlecht verkaufen können an den IT Partner, der letztlich das Setting eingerichtet hat.
Aber ich schaue es mir noch mal genauer an!
Ansonsten habe ich inzwischen noch eine Rückmeldung zum Leistungindex vom Team Support bekommen, auch ohne extra Dienstleistung zur Serveranalyse, daher hier: Danke an DATEV:
ja, der Festplatten-Test misst den Schreiben und Lesen zwischen Client und DATEV Server, und eben auch die Einbußen in unserem Fall, wenn wir durch das Netzwerk geroutet werden von der einen Maschine zur Anderen.
Zudem wurde ich darauf hingewiesen, dass wir dem Terminal Server 24 Kerne von nur 16 Physischen zugeordnet haben.
Hier werden wir vielleicht auf Empfehlung mal auf 20 runter gehen, ob das dann besser arbeitet, wenn nicht so übertaktet.
Was sagt denn der IT Partner dazu und wie viel DATEV Erfahrung hat der Partner?
Nochmal mein Hinweis: Das kann man (i.d.R.) bei Hetzner alles monatlich kündigen.
Gekündigt ist schnell, aber wer macht den Umzug auf ein anderes Blech "auf die Schnelle"?
Wir testen wahrscheinlich als nächstes die Reduzierung der Kerne.
Frage am Rande:
Hat eigentlich schon jemand das Upgrade auf die 9.1 gemacht?
Bei uns läuft die 9.1.7