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Zahlungsdienstleister - Stripe

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letzte Antwort am 17.04.2026 10:55:33 von LenSch25
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neuss_tobias
Einsteiger
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Bisher habe ich die Stripe-Daten meines Mandanten als CSV-Datei erhalten und diese direkt in DATEV importiert. Das Verfahren war einfach, transparent und in wenigen Minuten erledigt.

 

Mit der neuen Lösung über das Rechenzentrum ist der Prozess dagegen deutlich komplizierter. Allein die Einrichtung hat bei mir bereits über eine Stunde in Anspruch genommen.

 

Zudem ist es so, dass ein Stapel aus den Online-Anwendungen heruntergeladen und anschließend wieder importiert werden muss – und das auch noch als ZIP-Datei, die zunächst entpackt werden muss. Aus Anwendersicht stellt sich hier die Frage, warum keine direkte Schnittstelle implementiert wurde, die einen automatischen Datentransfer ermöglicht.

 

Hinzu kommt, dass der Bestand im Rechenzentrum gespeichert sein muss. Das erzeugt zusätzliche Abhängigkeiten und potenziell zusätzliche Kosten, ohne dass ein klarer Mehrwert erkennbar ist.

 

Ein weiteres Problem ist, dass offenbar nicht alle relevanten Informationen übertragen werden. In meinem Fall wird in den Stripe-Transaktionsdetails unter „Text“ die Rechnungsnummer angezeigt. Diese Information fehlt jedoch im Export vollständig. Damit ist eine automatische Auszifferung der offenen Posten nicht möglich.

 

In der Buchungsvorschlagsliste in den Online-Anwendungen auch der Hinweis, dass kein passender offener Posten gefunden wurde. Warum? Nicht nachvollziehbar. Die Rechnungsausgänge befinden sich auf dem zugeordneten Debitor, die Rechnungsnummer ist unter Belegfeld 1 gebucht.

 

Zusätzlich scheint ein Import nur einmal angestoßen werden zu können. Wenn der Import fehlschlägt oder ein Stapel versehentlich gelöscht wird, kann kein erneuter Export erfolgen. Das ist aus praktischer Sicht ein erhebliches Risiko im Arbeitsablauf.

 

In der aktuellen Form wirkt die Lösung insgesamt unausgereift und unnötig komplex. Ein solcher Funktionsstand mag bei einem Startup vorkommen, das ein Produkt iterativ entwickelt. Von einem etablierten Softwareanbieter wie DATEV erwarte ich jedoch praxistaugliche und robuste Lösungen.

 

Wenn der Weg in die Cloud gelingen soll, braucht es Verfahren, die zuverlässig funktionieren und Arbeitsprozesse tatsächlich vereinfachen. In der aktuellen Umsetzung entsteht aus meiner Sicht eher zusätzlicher Aufwand als eine echte Digitalisierung. 

maddie
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Nachrichteninhalt wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen / Netiquette (unerwünschte Werbung) von @Antje_Naumann entfernt.

NuMa_2018
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Morgen Tobias,

 

wir wollen das bei zwei Mandanten testen, es ist so weit alles vorbereitet, aber beide Mandanten scheiteren an der Fertigstellung der Registrierung. Im telefonischen Servicekontakt hilft die Sprachassistenz nicht wirklich weiter. Im Terminland und in der Programmübersicht fehlen meiner Meinung nach auch passende Angaben zum neuen Zahlungsdatenservice. (Anregung Servicekontakt ist versendet!).

Ironischerweise existiert die Weiterleitung bei dem Hilfe-Fläche in der Onlinewelt nicht, wie man sie von DUO gewohnt ist.

 

Der zweite Punkt der nervt, ist das derzeit nur ein Stripe Konto angebunden werden kann. Für meinen Kollegen mit dem Mandanten aus dem Gesundheitsbereich und sieben Stripe Konten pro Niederlassung natürlich auch großes Kino. Mit etwas Weitsicht hätte man das zur Einführung schon lösen können, bei der RZ-Bankinfo ist es ja nichts anderes.

 

Viele Grüße

Markus - KOB

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NuMa_2018
Aufsteiger
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Update:

 

Also mit dem Servicekontakt und einem Selbstversuch hat die erste Registrierung geklappt. 

So wie es ausschaut gab es von Anwenderseite ein Missverständniss beim Token.

 

Als erstes muss der Sicherheitstoken vom STB verwendet werden und als zweites der API-Code von Stripe im neu generierten Feld Token erfasst werden. Steht auf dem Link in der Schritt-für-Schritt Anleitung eigentlich drin, aber wie so oft...

 

@neuss_tobias 

Hast du noch eine Dokumenten Empfehlung aus dem DHC? Das zu den Transaktionstypen ist mir bekannt > Stripe: Erläuterungen und buchhalterische Hinweise zu den Transaktionstypen

 

Ansonsten wird ISA befragt.

 

 

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maddie
Beginner
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Hallo @neuss_tobias, ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen. Die alte CSV-Methode war einfach und schnell - genau so sollte es sein. Falls du nach einer Alternative suchst: [...] Grüße

 

Nachrichteninhalt wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen / Netiquette (unerwünschte Werbung) von @Antje_Naumann teilweise entfernt.

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NuMa_2018
Aufsteiger
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@neuss_tobias  schrieb:

 

Ein weiteres Problem ist, dass offenbar nicht alle relevanten Informationen übertragen werden. In meinem Fall wird in den Stripe-Transaktionsdetails unter „Text“ die Rechnungsnummer angezeigt. Diese Information fehlt jedoch im Export vollständig. Damit ist eine automatische Auszifferung der offenen Posten nicht möglich.

 

In der Buchungsvorschlagsliste in den Online-Anwendungen auch der Hinweis, dass kein passender offener Posten gefunden wurde. Warum? Nicht nachvollziehbar. Die Rechnungsausgänge befinden sich auf dem zugeordneten Debitor, die Rechnungsnummer ist unter Belegfeld 1 gebucht.

 

Zusätzlich scheint ein Import nur einmal angestoßen werden zu können. Wenn der Import fehlschlägt oder ein Stapel versehentlich gelöscht wird, kann kein erneuter Export erfolgen. Das ist aus praktischer Sicht ein erhebliches Risiko im Arbeitsablauf.

 

Liebe Moderatorinnen @Katharina_Schoenweiss und @Antje_Naumann 

 

könnt ihr zu diesen Punkten bitte etwas Licht ins Dunkel bringen? Im Hilfe-Center und mit dem Service-Assistent kommt man derzeit nicht viel weiter.

 

VG Markus

mic
Fortgeschrittener
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@maddie Können Sie bitte die Werbung unterlassen. Danke!

 

 

Auffällig ist mal wieder, dass der beworbene Dienst von einer UG betrieben wird (weckt bei mir immer sehr viel vertrauen). Dazu wurde diese Gesellschaft am 29.01.2026 gegründet, dasselbe Datum an dem sich @maddie  hier angemeldet hat.

 

Ich verstehe auch nicht, wie mal als Steuerberater hoch sensible Buchführungsdaten einfach in irgendein Internetdienst hochladen kann. Für mich grenzt dies an Verantwortungslosigkeit.

neuss_tobias
Einsteiger
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@neuss_tobias 

Hast du noch eine Dokumenten Empfehlung aus dem DHC? Das zu den Transaktionstypen ist mir bekannt > Stripe: Erläuterungen und buchhalterische Hinweise zu den Transaktionstypen

 

Ansonsten wird ISA befragt.


Ich weiß nicht, was DHC und ISA ist 😄

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m_brunzendorf
Meister
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@neuss_tobias  schrieb:

@neuss_tobias 

Hast du noch eine Dokumenten Empfehlung aus dem DHC? Das zu den Transaktionstypen ist mir bekannt > Stripe: Erläuterungen und buchhalterische Hinweise zu den Transaktionstypen

 

Ansonsten wird ISA befragt.


Ich weiß nicht, was DHC und ISA ist 😄


DHC ist zumindest schon mal das DATEV-Hilfe-Center.

 

ISA wird wahrscheinlich irgendeine KI sein.

„Rette die Cheerleaderin, rette die Welt!“
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NuMa_2018
Aufsteiger
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Sorry, macht der Gewohnheit mit den Abkürzungen 😄

 

DHC = Datev Hilfe-Center

 

ISA = Serviceassistent von Datev auf isa.datev.de, hat sich wegen der URL so eingebrannt

 

Klare Empfehlung zum testen/nutzen, hängt aber an der Fragestellung

 

ISA.PNG

 
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neuss_tobias
Einsteiger
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Ach so. Ne habe ich nicht befragt. Die Lösung ist meines Erachtens nicht zu gebrauchen. Wir machen weiter wie gehabt.

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DATEV-Mitarbeiter
Natalie_Schöll
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo @neuss_tobias und @NuMa_2018 ,

 

vielen Dank für Ihre Rückmeldungen und die konstruktive Diskussion. Uns ist bewusst, dass der Funktionsumfang der Anwendung auch nach der Freigabe Ende Januar noch nicht in allen Punkten Ihren Erwartungen entspricht. Die Freigabe haben wir dennoch vorgenommen, um bereits eine Möglichkeit zu schaffen, Zahlungsdaten weiterer Zahlungsdienstleister strukturiert in das Rechnungswesen übernehmen zu können. In der Pilotphase – und auch seit der Freigabe – wurde dieser Mehrwert von Anwendern widergespiegelt, auch wenn einige Prozesse noch nicht so effizient sind, wie Sie es aus Ihrem DATEV-Rechnungswesen-Programm kennen. Dazu kommt, dass wir bei der Einrichtung der Zahlungsdienstleister-Konten in Teilen von den jeweiligen Zahlungsdienstleistern abhängig sind. Auf die notwendigen Schritte zur Freischaltung eines Zahlungsdienstleister-Kontos haben wir daher nur bis zu einem gewissen Grad Einfluss.

 

Zur Verbesserung des Prozesses beim Export der Buchungsvorschläge:

Für die erste Marktversion lag der Fokus zunächst darauf, eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Zuordnung der Zahlungsdaten zu offenen Posten sicherzustellen und daraus Buchungsvorschläge zu erzeugen.

Vor diesem Hintergrund wurde zunächst ein manueller Export im DATEV‑Format und keine automatisierte Bereitstellung der Buchungssätze für die DATEV-Rechnungswesen-Programme umgesetzt. Nach der Freigabe prüfen wir, wie sich dieser Prozess mit vertretbarem Aufwand effizienter und stärker automatisieren lässt. Zu Ihrer Anforderung nach einem wiederholten Export von Buchungsvorschlägen kann ich Ihnen sagen, dass wir diese Funktion neben der Erweiterung um Bestände mit mehr als vierstelliger Sachkontenlänge als einen der wichtigsten nächsten Schritte priorisiert haben.

 

Zur Zuordnung der Stripe‑Zahlungsdaten:
Die Zuordnung der Stripe-Zahlungsdaten zu den offenen Posten erfolgt derzeit über die von Stripe gelieferten Felder Geschäftsvorgang bzw. Transaktionsnummer. Eine im Feld Text enthaltene Order‑ID, Bestell- oder Rechnungsnummer wird aktuell für die Zuordnung nicht berücksichtigt. Diese Anforderung nach einer Optimierung der Zuordnungslogik liegt uns vor. Aktuell untersuchen wir, bei welchen Zahlungsdienstleistern welche Probleme bei der Zuordnung der Zahlungsdaten zu den offenen Posten auftreten. So können wir unsere Zuordnungslogik perspektivisch erweitern.

Können Sie mir kurz sagen, ob im Feld Text ausschließlich die Rechnungsnummer steht oder ob dort zusätzlich noch weitere Informationen enthalten sind (z. B. ein Schlüsselwort oder weitere Angaben)?

 

Die Anforderung, mehrere Konten desselben Zahlungsdienstleisters in einem Bestand zu führen, behalten wir ebenfalls im Blick. Nach jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass dieses Thema jedoch erst im Rahmen eines Rechnungswesens in der Cloud sinnvoll umgesetzt werden kann.

 

Vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik – Ihr Feedback hilft uns, den DATEV Datenservice Zahlungsdienstleister an den entscheidenden Stellen weiterzuentwickeln.

Freundliche Grüße aus Nürnberg
Natalie Schöll | Business Analyst Produktangebot | DATEV eG
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neuss_tobias
Einsteiger
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Können Sie mir kurz sagen, ob im FeldTextausschließlich die Rechnungsnummer steht oder ob dort zusätzlich noch weitere Informationen enthalten sind (z. B. ein Schlüsselwort oder weitere Angaben)?

Im Feld Text steht bei mir ausschließlich die Rechnungsnummer.

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NuMa_2018
Aufsteiger
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Hallo Frau @Natalie_Schöll ,

 

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung zum Thema.

 

Zur Zuordnung der Stripe‑Zahlungsdaten:
Die Zuordnung der Stripe-Zahlungsdaten zu den offenen Posten erfolgt derzeit über die von Stripe gelieferten Felder Geschäftsvorgang bzw. Transaktionsnummer. Eine im Feld Text enthaltene Order‑ID, Bestell- oder Rechnungsnummer wird aktuell für die Zuordnung nicht berücksichtigt. Diese Anforderung nach einer Optimierung der Zuordnungslogik liegt uns vor. Aktuell untersuchen wir, bei welchen Zahlungsdienstleistern welche Probleme bei der Zuordnung der Zahlungsdaten zu den offenen Posten auftreten. So können wir unsere Zuordnungslogik perspektivisch erweitern.

Können Sie mir kurz sagen, ob im Feld Text ausschließlich die Rechnungsnummer steht oder ob dort zusätzlich noch weitere Informationen enthalten sind (z. B. ein Schlüsselwort oder weitere Angaben)?
Bei unserem Mandanten haben wir das selbe Spannungsfeld. Im Text erscheint ergänzend zum Namen bzw. E-Mail Customer und Order. Im Online-Shop wird mit Shopware V5 oder V6 genutzt.
 
Somit wird in der momentanen Situation der Opos-Abgleich/Matching nicht wirklich zu dem gewünschten Ergebnis führen.
 
VG Markus - KOB

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LenSch25
Beginner
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Guten Morgen, 

 

mein Mandant hat folgende Problem. Es konnten beide Token eingegeben werden und dann kam diese Nachricht:

 

LenSch25_0-1776416124415.png

 

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letzte Antwort am 17.04.2026 10:55:33 von LenSch25
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