Ich muß nochmal auf den Algorithmus zurückkommen, mit dem das RP den angeblichen Liquiditätsengpass berechnen will und den @DH weiter oben zutreffend vorgestellt hat: Es ist doch offensichtlich, daß Einnahmen, die vor Antragstellung eingingen und die bis zu diesem Zeitpunkt nicht entnommen wurden, fehlerhaft doppelt in die Berechnung eingehen: Einmal als Einnahme und dann als Eigenmittel zum Zeitpunkt der Antragstellung. Nochmal ein einfaches Beispiel dazu: Am 01.04. gehen € 100.000-,- ein. Antragstellung am 10.04. Kontostand (=Eigenmittel) am 10.04. = 100.000,- Am 20.04. Ausgaben von € 150.000,- d.h. Unternehmen ist illiquide. Ergebnis laut RP Algorithmus: € 100.000,- (Einnahme am 01.04.) + € 100.000,- (Eigenmittel zum Zeitpunkt der Antragstellung) - € 150.000,- (Ausgabe am 20..04) = + € 50.000,- also kein Liquiditätsengpass. Jedem, der zumindest über die mathematischen Fähigkeiten eines Grundschülers verfügt, muß doch klar sein, das der Algorithmus des RP völlig ungeeignet ist, einen Liquiditätsengpass zu berechnen.
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