"Digitale Belege Steuern" hatte ich nicht bedacht: im Fenster "Digitale Belege Steuern" . . .Effizient kann man hier nicht arbeiten. Ich habe das Essentielle mal zusammengefasst, wenngleich es aus dem Kontext gerissen, des Pudels Kern ist. Warum nutzen Sie das wirklich ? Aus Effizenzgründen wohl kaum und ich nutze grundsätzlich nicht Alles, nur weil man es kann . . . Je einzelner ESt-Erklärung verknüpfen wir immer nur 1 Beleg, damit die Nutzung als Anrechnung auf den kostenlosen Speicherplatz und positiv auf die Kriterien des Digicockpit wirkt; der einzige Sinn, der diese Arbeitsweise macht. Ich hatte es andernorts bereits mehrfach dargelegt, dass diese "digitale Belege Steuern" vollkommen überflüssig ist, enorm aufwändig und per Saldo nichts, aber auch gar keine Vorteile bringt. Keine einzige Steuererklärung bearbeite ich so, wie DATEV/Digitale Belege Steuern das vorsieht und bis heute konnte mir noch keiner einen Grund nennen, warum dies nützlich sein sollte. Meine Mandanten können alles in "Unsortierte Belege" werfen oder wenn sie selbst ein wenig "Aktenpflege" durchführen wollen, auch gerne auch in die Register. In der Vorbereitung zur ESt sortiere ich die Belege ein, füge sie zusammen oder trenne sie; lade auch mal zu große runter, komprimiere diese und lade sie dann wieder hoch. Somit erstellt man dem Mandanten auch gleich eine wunderbare Vorlage, wo die Belege rein müssen und wie man die gleich ideal benennt. Mit ein wenig feedback an die Mandanten stellen sich recht schnell Erfolge ein und immer mehr gehen dazu über, die Belege laufend abzulegen und gleich "schön" beschriftet ins richtige Register. Gerade bei einer hohen Anzahlg von Belegen wäre ja vorgesehen, dass man zu jedem Beleg eine Position in der Steuererklärung verwendet und da hier bei 99 maximal Schluss ist, macht das bspw. bei umfangreichen V+Vs schon gar keinen Sinn . . . ggf. 99 Belege einzeln erfassen und verknüpfen !? Da rückt m.E. doch die orignäre Tätigkeit der Erstellung einer Einkommensteuererklärung vollkommen in den Hintergrund. Die ESt-Erklärung auf Mon1, MSt auf Mon2, die ESt-Erklärung wird erstellt und die Belege abgearbeitet. Anschließend wird die Erklärung abgeschlossen und geschützt (!). Irgendwann kommt der Bescheid und "der Sack ist zu"; kein Mitarbeiter/Chef schaut mehr in die mühe- und liebevoll verknüpften Belege eines alten Steuerjahres ! Um die Belege anzuschauen oder ggf. runterzuladen zur Vorlage Finanzamt, ist "Meine Steuern" vollkommen ausreichend. Das mag also sein, was Sie ausführen mit "Digitale Belege online", aber mangels Nutzung ist dies für mich irrelevant. Einer von 1000 und 1 workarounds . . . ich verschwende keine Zeit mit derartigen überflüssigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie Einzelbelege mit einzelnen Feldern in der Steuererklärung zu verküpfen. Ach ja, das Argument, dass verknüpfte Belege schließlich nicht mehr gelöscht werden können, "worked man around" ggf. über die Rechtverwaltung. . . Selbst wenn der vorgesehene Workflow mit "Digitale Belege Steuern" tadellos funktionieren würde, von was ich eigentlich ausging, würde ich es nicht nutzen wollen. Jetzt zu erfahren, dass hier scheinbar auch noch eine große Baustelle besteht . . . ist schon befremdlich. Last but not least: Mit Zeit kann ich Geld generieren. Mit allem Geld der Welt jedoch keine Zeit. Zeit ist m.E. unser kostbarstes Gut in unserem Beruf und sollte sinnvoll und möglichst effizient verwendet werden.
... Mehr anzeigen