Hallo Herr Blum, Sie wissen, dass ich Ihre Produktkenntnis und Sachkritik außerordentlich schätze, aber ich muss ernsthaft die Frage stellen, ob Sie wirklich glauben, dass Sie noch eine verwertbare Antwort von der DATEV erhalten oder gar eine (Teil-) Implementierung Ihrer Impulse und Lösungsansätze ?! Wir hatten das Thema "Lexinform" vor Äonen doch schon abgevespert, als die Online-Variante nur noch rudimentär Inhalte der Vollversion enthielt. Es ist doch offensichtlich was passiert: Die Programme werden dem stetig fallenden Intellekt der Gesellschaft angepasst. Komplexe Vorgänge wollen vielfach dem Anwender nicht mehr zugemutet werden, womit alles einfacher werden soll, damit auch "jeder D_e_p_p" DATEV bedienen kann. Die "Alten" werden weniger und die "Jungen" kennen es nicht besser und auf die Frage, welche Produkttester denn da am Werk waren, kann die Antwort nur lauten, dass diese aus dem vorgenannten gesellschaftlichen Bereich stammen müsen, für welche sie die neuen Produkte testen sollen. Komischerweise fühlen sich ALLE Anwender bei Konkurrenten wie Haufe Steuer Office oder Beck oder sonstwo deutlich besser aufgehoben und dass dies nicht zu denken gibt, ist der wahre Skandal. Lexinform schaue ich seit Langem nicht mal mehr mit meiner Rückseite an, da es schlichtweg unvollständig und daher dysfuntional ist; Zeitverschwendung. Mit Lexinform plus kann ja nun der KI-Chat entgeltlich/Monat hinzugebucht werden und natürlich soll Leistung nicht umsonst sein, aber da muss sich doch DATEV ernsthaft fragen, ob bei den monatlichen Lizenzkosten für "Lexinform volle Hütte" da noch jemand mitgeht. Ich kann mir nur vorstellen, dass hier irgendwann wieder ein Aggromarketing erfolgt, das einen quasi zwingt "alles zu buchen", weil es einzeln nicht mehr verfügbar ist o.ä. Ich weiß, es ist schwer loszulassen, aber es lebt sich einfacher, wenn man nicht gegen jeden Community-Windmühle anreitet, die im Sichtfeld erscheint. "Resilienz" heißt das trendige Zauberwort und das schließt für mich auch das kurzfristige Trennen von behinderten Arbeitsabläufen und/oder nichtzielführender Produkte ein bzw. diese außer über ihre zentrale Nutzung hin weiter optimieren zu wollen . . .
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