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Nur ein Schätzeisen: Neue Cloudlösung Datev Steuervorauszahlungen aus KanzleiRewe

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letzte Antwort am 08.04.2026 09:18:59 von bodensee
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DATEV-Mitarbeiter
Jutta_Bürgermeister
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo @schmulz,

 

ja, das wurde uns bereits mitgeteilt. Wir werden dies korrigieren.

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StB_in
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@Jutta_Bürgermeister  schrieb:

...Ihren Vorschlag der pragmatischen Übergangslösung werden wir umsetzen (im Anschluss an die Freigabe der Freiberufler).


Das ist gut, bitte aber in den Hinweisen einen abhakbaren Hinweis darauf, dass Werte geschätzt worden sind.

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DATEV-Mitarbeiter
Jutta_Bürgermeister
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo @pascal_duennebacke und Herr @rlueke,

wir haben nun eine Antwort aus der Finanzverwaltung NRW erhalten:

In NRW werden die fälligen Vorauszahlungen einen Monat vor Fälligkeit (10.2, 10.5,10.8 und 10.11.) in der Arbeitsdatei zum Soll gestellt und sind ab diesem Zeitpunkt in der Erhebungsauskunft und für die Steuerberatungen in Elster sichtbar. Dies hängt mit der Programmierung des Verfahrens zusammen und unterscheidet sich in diesem Punkt von dem Erhebungsverfahren, welches die anderen Länder nutzen.

 

Eine diesbezügliche Programmanpassung ist aktuell nicht geplant.

 

Ich hatte ja angekündigt, dass wir das Programmverhalten nach Freigabe der Freiberufler anpassen werden. Die Freigabe ist im Februar erfolgt. Im März mussten wir technische, terminbehaftete Themen umsetzen, aber jetzt im April beginnen wir mit der Implementierung der pragmatischen Übergangslösung (wir ziehen das Vorquartal als Grundlage für fehlende Quartale heran, mit Hinweis, dass wir diese Daten "unterstellt" haben).

Viele Grüße und frohe Ostern 🥚 😃

alex7763
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Bitte beim Anpassen auch die Möglichkeit zum manuellen Verändern der ESt-VZ ermöglichen. (denken Sie an diverse verschiedene Steuernummern bei Ehegatten (Einzel bzw. Zusammenveranlagung) -> wenn das nicht sauber über die Steuernummern läuft, bin ich bei der nicht änderbaren, automatischen Übernahme verloren.

 

Danke und frohe Ostern

DATEV-Mitarbeiter
Jutta_Bürgermeister
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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@alex7763 
Wir denken oft an Sie und Ihren Wunsch nach der manuellen Änderbarkeit. Aber wir würden halt so gerne alles automatisch können. Wäre es möglich, dass Sie uns nach Freigabe unserer Lösung die konkreten Konstellationen nennen, die falsch laufen? Damit wir besser einschätzen können, ob es behebbare oder tatsächlich eher nie in den Griff zu bekommende Konstellationen sind ...

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alex7763
Fortgeschrittener
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zuviel der Ehre 😉  

 

Dass die Daten grundsätzlich übernommen werden ist ja sehr gut. 

Aber folgende Situationen:

 

- Wie ist der Fall bei Einzelveranlagung von Ehegatten, werden beide Steuernummern berücksichtigt?

- Finanzamt ändert mal wieder Steuernummern und diese sind noch nicht komplett "durchgesickert" 

- Steuerkontoabfrage hakt, man möchte schnell mal die aktuelle Situation berechnen (korrekte VZ Bescheide liegen vor) , und im Steuerkonto sind noch überholte Werte enthalten.

- oder Daten sind einfach, aus anderen Gründen falsch....

- Fehler der Menschen beachten: Eingabefehler in den Stammdaten....  (soll vorkommen, hab ich gehört)

 

 

Wie gesagt: Ich benötige ein Werkzeug... ich will rumändern können, simulieren, etc.....

 

Es geht doch, wenn keine Daten kommen, dann kann ich manuell eingeben.

Einfach die Möglichkeit aufmachen (einen Haken setzen (ändern: ja/nein)  ggf. wenn`s denn sein muss, einen Hinweis geben: "Achtung, Obacht, Wahrschau!"

 

Ebenso kann ich bei den ESt-Werten nur in einem Korrekturfeld Änderungen vornehmen. Da kann man gar nicht gescheit simulieren..

 

So, jetzt aber, frohe Ostern.

 

zieglerconsult
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Ehrlich gesagt drängt sich für mich vor allem ein Gedanke auf: Never change a running system.

Warum wirft man ein bestehendes Verfahren weg, das funktioniert, praxistauglich ist und von den Kanzleien akzeptiert wird, um es durch eine Lösung zu ersetzen, die in wesentlichen Punkten noch nicht einmal den bisherigen Standard erreicht? Das ist weder besonders nachhaltig noch aus Anwendersicht nachvollziehbar.

Was hier als „früher Markteintritt mit Kernfunktionen“ beschrieben wird, bedeutet in der Praxis doch vor allem, dass funktionierende Arbeitsweisen aufgegeben werden sollen, damit die Nutzer mit einer unfertigen Lösung leben und durch ihr Feedback helfen, das Produkt erst noch alltagstauglich zu machen. Für uns in der Kanzleipraxis ist das kein Fortschritt, sondern eher zusätzlicher Aufwand.

Gerade bei so sensiblen und haftungsträchtigen Themen wie Steuervorauszahlungen braucht es keine „Schätzeisen“-Lösung, die vielleicht irgendwann einmal ausgereift ist, sondern ein Werkzeug, das von Anfang an zuverlässig, vollständig und sinnvoll nutzbar ist.

Ein altes, bewährtes System ohne gleichwertigen oder besseren Ersatz zurückzudrängen, wirkt daher weder durchdacht noch ressourcenschonend – sondern schlicht unnötig. Aus meiner Sicht ist das einfach nur sinnlos.

zieglerconsult
Erfahrener
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@Jutta_Bürgermeister  schrieb:

Hallo Herr Brandt,

 

wir finden es natürlich schade, dass Sie gerade nicht so zufrieden sind. Wir nehmen es wahr, tragen es innerhalb der DATEV weiter und werden versuchen, das von uns Beeinflussbare so gut wie möglich zu verbessern.

Sehr geehrte Frau Bürgermeister,

 

wenn die DATEV etwas verändern wollte würde sie auf die Genossen hören, welche Eigener der DATEV sind. Sobald uns die DATEV die Möglichkeit nimmt effektiv zu Arbeiten und wir nur noch in diesem Cloud-Mist ersaufen prognostiziere ich Ihnen die Hölle auf Erden. Technische Notwendigkeiten wir SQL Anpassung usw. hätten mit anderen Anbietern realisiert werden können. Es gibt keinen logischen Grund ein TOP-Produkt in die Tonne zu werfen. Dabei ist es egal ob es ESt, Lohn oder Rewe ist. 

 

Ich hoffe der DATEV ist die Verantwortung bewusst mit der hier gespielt wird. Sollte das was hier geplant ist schiefgehen hoffe ich dass Hr. Vorstand Mayer den A.... in der Hose hat uns alsbald seinen Hut  nimmt, bevor es ganz zu spät ist.

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pascal_duennebacke
Erfahrener
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Im Hintergrund wird richtigerweise viel daran gearbeitet, dass KREWE im Jahre 2027 oder 2028 in die Cloud gehen kann (zu mindestens hoffentlich mit einer Pilotversion). Von daher ist es absolut richtig, dass wir uns jetzt schon frühzeitig mit den weiteren Lösungen beschäftigen, welche an KREWE dran hängen - wie z.B. Steuervorauszahlungen. Ich verstehe den Ansatz "Never change a running system" doch diese Einstellung können wir uns in der heutigen Zeit überhaupt nicht leisten und dieser Gedanke hat die DATEV genau dahin geführt, wo die DATEV heute steht. Nämlich, dass man in vielen Bereichen dem eigentlichen Stand der Technik hinterher hinkt und jetzt jahrelange Versäumnisse aufholen muss.

Bei Neuentwicklungen ist es dabei vollkommen normal, dass bei der Umsetzung viele Fehler auftreten. Für mich ist dabei nur entscheidend, dass dann schnell Korrekturen vorgenommen werden durch agile Produktentwicklung. Dann bin ich sofort dabei, den kurzen steinigen Weg zum fertigen Produkt mitzugehen.

PS: Niemand zwingt sie mit DATEV den Weg in die Cloud zu gehen. 😊

#gerneperdu
zieglerconsult
Erfahrener
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PS: Niemand zwingt sie mit DATEV den Weg in die Cloud zu gehen. 

 

Werden wir auch nicht. Wenn Lohn gegen die Wand fährt, werden wir wohl aktiv über einen Wechsel nachdenken. Seien Sie unbesorgt, wir brauchen Produktivität und etwas mehr im Kopf als KI um unsere Löhne zu zahlen. 


 

zieglerconsult
Erfahrener
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Der Ansatz richtet sich generell nicht nur um ESt. Sondern um die falsche Gesamtstragetie. 

bodensee
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@pascal_duennebacke  schrieb:



PS: Niemand zwingt sie mit DATEV den Weg in die Cloud zu gehen. 😊


Nun ja wenn ich mit Datev weiterarbeite möchte , dann muss ich mit in dei Cloud gehen oder eben den Anbieter wechseln- was auch nicht so einfach ist.  Daher ist von Seiten der Datev schon ein gewisser Zwang da und noch sind die Mitbewerber lange nicht so weit das ein Change auf wen auch immer problemlos lösbar ist. Ich selbst hatte mal mit Addison geliebäugelt und mich intensiv damit beschäftigt aber letztlich verworfen. 

 

 

Grüße vom wunderschönen Bodensee
U.K.Eberhardt
zieglerconsult
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Ich selbst hatte mal mit Addison geliebäugelt und mich intensiv damit beschäftigt aber letztlich verworfen. 

 

 


Für Lohn könnte Agen.... sinnvoll sein. Das ist dann das erste Produkt was wir ins Visier nehmen wenn Lohn knallt. Wir brauchen mehr als Basisfunktionen, ich habe ja damals auch gefragt was die DATEV unter Basisfunktion in der Lohnabrechnung meint, eine Antwort blieb der Vertreter schuldig.

 

Ich würde aber empfehlen Namen anderer Softwareanbieter hier nicht zu nennen, da reagiert man sehr sauer drauf. Da kann man dann auch gleich mal gekickt werden wenn man abschwört. Also vorsichtig sein mit Nennung anderer Hersteller denn man soll keine anderen Götter neben der DATEV haben 🙂

 

Auch wenn es keiner lesen will @metalposaunist Daniel ist und war der Größte!

deusex
Allwissender
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@zieglerconsult  schrieb:

Auch wenn es keiner lesen will @metalposaunist Daniel ist und war der Größte!


Kann ich absolut bestätigen.

 

Ist aber tatsächlich nicht deswegen gechasst worden, weil er hier und da mal einen Wettbewerber namentlich genannt hat. Don´t panic !

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bodensee
Allwissender
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@zieglerconsult  schrieb:

Ich selbst hatte mal mit Addison geliebäugelt und mich intensiv damit beschäftigt aber letztlich verworfen. 

 

 


 

Ich würde aber empfehlen Namen anderer Softwareanbieter hier nicht zu nennen, da reagiert man sehr sauer drauf. Da kann man dann auch gleich mal gekickt werden wenn man abschwört. Also vorsichtig sein mit Nennung anderer Hersteller denn man soll keine anderen Götter neben der DATEV haben 🙂

 

Auch wenn es keiner lesen will @metalposaunist Daniel ist und war der Größte!


Das würde ich nicht so sehen schließlich ist Lexoffice aus dem Hause Haufe und damit hat die Datev inzwischen einen Kooperation. Ich weiß bei @metalposaunist war es die Art und Weise und die permanente Nennung von Lexoffice die er auch auf Warnungen der Datev nicht unterlassen bzw. anders formuliert hat. Und glauben Sie mir die paar Mitbewerber im Stb Sektor kennen meines Erachtens alle Kollegen und daher habe ich kein Problem mit Namensnennungen und wurde bislang diesbzgl. auch noch nie von der Datev kontaktiert es würde gegen die Netiquette verstoßen oder so. 

 

Lohn meinen Sie Agenda.  Für die Grundsteuer war ich bei Rosesoft die die Software für die Steuererklärungen für Agenda erstellt hat. Inwischen von Agenda übernommen da sich Rose in den Ruhestand verabschiedet hat.  

 

Warum die Datev immer noch der Löwe oder der Mercedes im Bereich der Steuersoftware ist, ist einfach das Komplettpaket, wenn man anfängt das aufzuschnüren wird es Stand Heute bei in House Lösungen recht aufwändig. 

 

Aber wie immer Leben so wie jeder mag.  Und P.S. falls Sie Daniel kontaktieren wollen ist das über andere Wege z.Bsp. Linkedin problemlos möglich. 

 

@deusex  hatte Deinen Beitrag noch nicht gelesen, daher Du warst schneller 😊

Grüße vom wunderschönen Bodensee
U.K.Eberhardt
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letzte Antwort am 08.04.2026 09:18:59 von bodensee
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