Hallo
mein STB ist leider überlastet, er meinte er habe kaum Zeit.
Nun Frage ich mich ob ich dann überhaupt richtig beraten werden was meine Software angeht.
Stand:
Neues Unternehmen, alles lief etwas drunter und drüber. STB hat den Abschluss des 1. Jahres gemacht (waren nur ein paar Monate), ohne Software auf unserer Seite.
Nun wollen wir zu Datev. Belege scannen, interne Buchhaltung (also Erfassung) etc.. wir haben eine UST ID NUmmer in Deutschland (UG), eine für Frankreich und Polen (da wir dort Ware lagern), haben OSS.
Was brauchen wir da oder wo bekommen wir eine Beratung?
Danke
@Neuling11 schrieb:
Nun wollen wir zu Datev. Belege scannen, interne Buchhaltung (also Erfassung) etc.. wir haben eine UST ID NUmmer in Deutschland (UG), eine für Frankreich und Polen (da wir dort Ware lagern), haben OSS.
Ah, schau. Da hat die DATEV-Strategie "ich kenne keine Berater mehr, ich kenne nur noch die DATEV" schon Erfolg.
Eine Suche gibt es hier: https://www.smartexperts.de/suche/?from=portal
Wenn er für Sie keine Zeit hat, müssen Sie sich wohl am besten einen neuen suchen. Wenn der StB sich mit DATEV nicht ausreichend befassen möchte, ist eine Zusammenarbeit mit DATEV (DUO) m.E. nicht sinnvoll.
Oder weil es anscheinend E-Commerce ist......
... erinnert mich an einen Bekannten, der viel mit Kryptowährungen 'spielt', 'spekuliert', 'zockt', ... sich wie auch immer stark damit beschäftigt ...
... und der zur Zeit Probleme damit hat, eine Steuerkanzlei zu finden, die sich mit der Materie auskennt und die seine Einkommensteuererklärung machen kann 😁
... schon mehrere Kanzleien haben bei diesem Thema abgelehnt.
DATEV und E-Commerce ist halt keine gute Idee, wenn dann noch Pan EU dazukommt wird nahezu jeder Berater zurecht die Finger weglassen.
Es sind vielleicht 10% der Berater in der Lage e Commerce zu umfassen, bei 90% der Beratern wird schon gar nicht verstanden was da im Hintergrund passiert.
Von den 10% bieten vielleicht 1% der Berater OSS mit Lagern im Ausland an und das in einer Zeit die eben jeden Tag Tausende Neugründungen, während Berater in den Ruhestand gehen.
Ich wünsche alles gute, würde aber behaupten, dass eine gute Softwarelösung, bspw. Amazervice die beste Alternative ist. Für die Buchhaltung ohne Umsatzsteuer findet sich dann bestimmt jemand, vor allem kann man ihn mit strukturierten Daten füttern.
Soll sich mal melden, bei Kryptos ist es eigentlich denkbar einfach, seit dem BMF Schreiben ist es nahezu simpel. Man muss halt nur Daten bekommen, die man auch als solche verarbeiten kann. Je nach Umfang kann das schon sehr aufwendig werden, aber selbst 140.000 Bewegungen sind mit brauchbaren CSV/Excel Daten gut lösbar, kommt halt auf die Bank und das Portfolio an, wieweit man die Daten bearbeiten muss.
@CKB83 schrieb:DATEV und E-Commerce ist halt keine gute Idee, wenn dann noch Pan EU dazukommt wird nahezu jeder Berater zurecht die Finger weglassen.
Wir haben da durchaus ein paar Mandanten, und soweit ich das mitbekommen habe, soll das perspektivisch auch ein immer größerer Aspekt des (passend benannten) Teams "Handel und e-Commerce" werden. Weil du mit dem lokalen Einzelhandel halt immer weniger rein holst.
Trotzdem wird darauf geachtet, dass unsere Mandanten aus der Region sind. Von daher wäre schon interessant, wo @Neuling11 sich ungefähr herum treibt. (Bei den SmartExperts findet man nur die Konkurrenz nebenan.)
Ich halte DATEV wirklich nicht für zielführend, gehen tut das alles aber wirklich funktionieren wird es nur im Verbund mit Software vom Marktplatz.
Ich sehe folgende Probleme:
1.) Amazon Umsätze einspielen? Wie machen Sie dies? Bitte nicht mit DATEV Zahlungsdatenservice kommen, denn das sind keine Umsätze und nach meinem letzten Kentnissstand wird so effektiv Steuerhinterziehung betrieben. Mal ganz abgesehen davon, dass es meines Wissens nach derzeit keine Möglichkeit gibt die "Kosten" bei Amazon richtig zu buchen, denn mit und ohne Umsatzsteuer, mit und ohne 13b ist aktuell leider alles möglich und auch bei einem Konto kann dies vorkommen.
2.) Wie buchen Sie die Lagerbewegungen?
3.) Wie melden Sie bspw. polnische Umsatzsteuer bei Versand aus Polen; oder viel besser; wie übermitteln Sie in Polen eine OSS Meldung mit deutscher Umsatzsteuer?
4.) Wenn wir Amazon verlassen, wie binden Sie effektiv und nutzbar Zahlungsdienstleister in DATEV ein? Insbesondere in DUO?
5.) FinTech Banken?
Ich kann die Liste noch weiter führen und behaupte, dass die DATEV sogar auf einem kompletten Holzweg ist mit ihrer Cloudisierung und KI-Automatisierung. Denn gerade im Bereich e-Commerce brauche ich schon heute keine KI um 100% genaue Buchungssätze zu schaffen. Ich bekomme alle Daten strukturiert und mittels Schnittstellen vorgefertigt; die DATEV ist da am Ende nur noch Sklave der Vorsysteme.
P.S.
Nichts gegen ihr Team, halte die Schaffung eines solchen für konsequent, notwendig und durchdacht. Aber fragen Sie das Team mal, wie gut die DATEV in dem Bereich ist, wieviele Drittanbietertools notwendig sind, oder hinterfragen Sie mal Dinge wie Lagerbewegungen, igV, Reservebeträge, etc. und checken mal ob alles wirklich richtig läuft, oder nur pragmatisch gearbeitet wird? Geben Sie den Kollegen mal Zugriff auf echte Software für den Bereich e-Commerce, Pathway Solutions, Amazervice, PayJoe und wie sie alle heißen.
Nichts gegen Pragmatismus, muss nicht alles schlecht sein, aber gerade bei e-Commerce zeigt der Pragmatismus einiger Kollegen einfach, dass DATEV e-Commerce nicht wirklich beherrscht.
@CKB83 schrieb:P.S.
Nichts gegen ihr Team, halte die Schaffung eines solchen für konsequent, notwendig und durchdacht. Aber fragen Sie das Team mal, wie gut die DATEV in dem Bereich ist, wieviele Drittanbietertools notwendig sind, oder hinterfragen Sie mal Dinge wie Lagerbewegungen, igV, Reservebeträge, etc. und checken mal ob alles wirklich richtig läuft, oder nur pragmatisch gearbeitet wird? Geben Sie den Kollegen mal Zugriff auf echte Software für den Bereich e-Commerce, Pathway Solutions, Amazervice, PayJoe und wie sie alle heißen.
Nichts gegen Pragmatismus, muss nicht alles schlecht sein, aber gerade bei e-Commerce zeigt der Pragmatismus einiger Kollegen einfach, dass DATEV e-Commerce nicht wirklich beherrscht.
Bei den ganzen Rückmeldungen hier sind das alles aber doch reine Spekulationen.
Vielleicht kommt der Themenersteller einmal mit mehr Details, so dass das hier nicht noch weiter in wildes Rätselraten und Glaskugelschauen ausartet.
@CKB83 schrieb:1.) Amazon Umsätze einspielen? Wie machen Sie dies?
Meine "Baustelle" ist Industrie und Handwerk, daher weiß ich nur, dass die Kollegin zum Einen dekodi Nexus im Einsatz hat und zum Anderen eine selbstgeschriebene PowerQuery-Datei, die den Buchungsstapel mit den Ausgangsrechnungen sowie einen Export von Amazon nimmt und daraus einen Buchungsstapel für das Verrechnungskonto macht.
Ich hab mit 13b nur im Rahmen von Bauleistungen zu tun und mit innergemeinschaftlichen Lieferungen, wenn nochmal Rohstoffe aus Italien bestellt oder eine Maschine zum Verschrotten nach Polen verkauft werden. 🤷♀️
Sag i do!
Die Kollegen nutzen ein Vorsystem um der DATEV Beine zu machen, die DATEV kann diesen Fall alleine nicht sauber abbilden. Aber spielt keine Relevanz, nur weil 17% der Gewerbeanmeldungen im Bereich e Commerce liegen, ist das ja nicht so relevant für die Kanzleien der DATEV.
Könnte mal jemand schreiben was er bei E Commerce empfiehlt? Also welche Software?
wie gesagt mehrere UST ID Nummern etc
schwarzwald-süd-ost
Guten Tag
welches infos werden denn gebraucht
E Commerce
Läger in Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland geplant in den 7 größten EU Ländern
UST ID Nummern in genannten Länder, wie oben
Marktplätze Amazon, Ebay, TEMu, Shein, etc
Suchen aktuell nach einer Softwarelösung
WaWi: offen denken an JTL aber wenn alle Stricke reisen werden wir aus der EU raus gehn und von Drittstaaten nach EU verkaufen...
Es hört sich so an als Stünde man steets mit einem Fuss im Knast.... dann lassen wir es lieber und verkaufen von außen nach innen
Es gibt nicht die eine Software, das ist eigentlich das bedauerlichste. Ihr Modell scheint Big zu sein und macht eigentlich alle Problemfelder auf, die man nur haben kann.
Amazon konnte man ggfls mit Amazervice abbilden, soweit ich weiß bieten die auch einen Umsatzsteuerservice im Ausland an, oder man nutzt den Amazonservice, der nach meinem letzten Kenntnisstand aber auch nur so lala funktioniert.
Shein, Temu etc. bin ich komplett raus.
Ebay ist auch speziell, funktioniert aber bspw. mit Pathway, mit PayJoe und Co. schon sehr gut.
Ohne genauere Nachforschung würde ich sagen, man benötigt Shopify (oder Alternative) um die gängigen Kanäle sinnvoll zu verbinden, darüber geht lt. kurzer Recherche sowohl eBay, als auch Temu unterstützt, Amazon mittels PlugIn geht auch noch.
Dazu wird man dann vermutlich noch bspw. Pathway Solutions nutzen müssen um Zahlungen sinnvoll zu verwalten.
Aber wie gesagt, nur ein sehr kurzer schneller Check, ggfls ist das Konstrukt auch schon so groß, oder soll zeitnah so groß werden, dass man bigger denken kann und sich der Investitionsaufwand für Dynamics lohnt? Da muss man aber jemanden finden der sich mit auskennt, ich hab das vor Jahren Mal gemacht, als aus Navision Dynamics wurde, also sehr lange her.