Bei mir passiert das immer wenn ich eine E-Rechnung anzeigen lasse, alles andere funktioniert problemlos...
D.h. das Problem von gestern Abend in DUO ist noch nicht behoben.
Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
E-Rechnung ist halt so ein Zukunftsding, das muss sich erst noch finden.
Am Wochenende wurde im RZ umgebaut (vielleicht nicht zum Besseren). Seit gestern wird die RZ-Last höher als sonst sein (Steuerfrist 30.4.). Nachdem die Bürozeiten gestern vorüber waren (nach 17 Uhr), "hat sich der Knoten gelöst". Das sind alles Operationen am offenen Herzen. Mit On Premise kann man wenigstens noch etwas offline arbeiten. Mit der Cloud wird ein ganzer Berufsstand vor die Wand gefahren.
Cloud per se ist nicht schlecht. Aber sie muss verfügbar sein.
Ich habe eben hier in der Kanzlei 70 hängende Aufträge manuell verarbeitet - erfolgreich.
Die RZ-Komm. meldet im Test, dass das RZ unverändert nicht einwandfrei läuft:
Phase II: Verarbeitung -> CC51006F Warten auf Folgeverarbeitung dauert zu lang. Der Funktionstest wird abgebrochen.
Und wenn ich mir hier in der Community die Posts heute morgen ansehe: wir werden gleich wieder zusehen können, wie es sich wieder "verknotet".
Wetten, dass...?
Und wenn ich mir hier in der Community die Posts heute morgen ansehe: wir werden gleich wieder zusehen können, wie es sich wieder "verknotet".
Wetten, dass...?
Solche Polemik (nett gemeint) finde ich zum kotzen.😡
Wir sind hier eine Kanzlei mit 50 Personen.
Wir versuchen klar zu kommen und unsere Arbeit zu erledigen.
Mit Polemik hat es nichts zu tun, dass wir seit Jahren ein Problem haben, das mit DATEV zu tun.
Mein Beitrag zuvor ist die Beobachtung des Zustands:
Gestern keine transparente Kommunikation. "Ein Knoten hat sich gelöst." Nachdem niemand mehr gearbeitet hat. Nachdem man zum unmöglichsten Zeitpunkt am Wochenende das RZ umgebaut hat. Und heute Morgen geht es gerade wieder los: Cloudanwendungen werden langsamer, RZ-Funktionstest läuft nicht sauber.
Und irgendwie müssen wir unsere Arbeit erledigen, Fristen einhalten und klarkommen.
Nach 30 Jahren kann ich Ihnen sagen, dass ich mit DATEV viel erlebt habe. Auch viel Gutes. Es wird immer weniger. Und das ist schade. Im Partnerkreis wurde gestern erneut beraten. Wir sehen momentan keine Alternative (WP, StB) zu DATEV. Wir werden den Weg mitgehen. Und hoffen dabei nicht auf die Nase zu fallen. Wir haben keinen Plan B. Und wenn dann in der Cloud gar nichts laufen sollte, dann müssen wir zusehen. Die Ausfallzeiten im "RZ" in den letzten Jahren sind wirtschaftlich nicht darstellbar bei uns - 50 Leute, die nicht arbeiten können, irre. Kennen wir on Premise nicht. Auch das ist nicht Polemik. Es ist Frust.
"Gemeinsam" wird immer mehr zu "einsam". Das war jetzt Polemik. Das gebe ich zu.
Hallo zusammen,
tritt dieses Problem bei Euch weiterhin auf? Wir wollen Steuererklärungen, welche zur Übermittlung an das FA bereitgestellt wurden, übermitteln (Unsere Kanzlei --> Geschäftsfeldübersichten --> Steuern --> elektronische Übermittlung). Als Übermittlungsstatus erhalte ich (auch noch vor 5 Minuten) einen "Übermittlungsstatus" fehlerhaft - unabhängig von Mandat.
Bisher sind hier keine Probleme aufgetreten. Geht es Euch ähnlich und habt ihr hierzu Lösungsansätze? Die Zeit drückt...
Danke Euch!
@ch_h_ schrieb:...
Ich habe eben hier in der Kanzlei 70 hängende Aufträge manuell verarbeitet - erfolgreich.
...
und das ist so ein großes Problem?
Strg A um alle zu markieren, rechte Maustaste, verarbeiten, fertig.
Keine 20 Sekunden inkl. Aufruf der RZ-Kommunikation.
Darum geht es nicht. Natürlich ist das kein Problem.
Das Problem ist die fehlende Zuverlässigkeit.
Ich freue mich, wenn es heute anders werden sollte - und morgen.
Am 1. Mai 100 Aufträge markieren und verarbeiten wird mir wenig bringen.
Wir sind hier eine Kanzlei mit 50 Personen.
Wir versuchen klar zu kommen und unsere Arbeit zu erledigen.
Mit Polemik hat es nichts zu tun, dass wir seit Jahren ein Problem haben, das mit DATEV zu tun.
Richtig. Da stimme ich Ihnen gerne zu. Habe übrigens schon mit der Telebanda "gespielt".
Aber ich glaube im Gegensatz zu Ihnen definitiv nicht, dass DATEV automatisch in den "selben" Fehler läuft. 🙂
Hallo @ch_h_,
die Programm-Meldung CC51006 hat nichts mit der Erreichbarkeit des Rechenzentrums zu tun.
Die Meldung bedeutet, dass es aktuell keinen freien Slot für die Folgeverarbeitung des im Funktionstest erzeugten Testauftrags gibt. Ich vermute, dass noch nicht alle der zuvor 70 gestarteten Aufträge "Fertig" sind.
Sind die Erklärungen vor Längerem bereitgestellt worden? Dann muss man sie noch mal aktualisieren, weil sich irgendetwas seitens der Finanzverwaltung verändert hat, so dass erst nach Aktualisierung eine Übermittlung möglich ist.
@Jürgen_Klein, danke Ihnen vielmals für die Info und die Beruhigung!
Alternative (WP, StB) zu DATEV. Wir werden den Weg mitgehen. Und hoffen dabei nicht auf die Nase zu fallen. Wir haben keinen Plan B. Und wenn dann in der Cloud gar nichts laufen sollte, dann müssen wir zusehen. Die Ausfallzeiten im "RZ" in den letzten Jahren sind wirtschaftlich nicht darstellbar bei uns - 50 Leute, die nicht arbeiten können, irre. Kennen wir on Premise nicht. Auch das ist nicht Polemik. Es ist Frust.
"Gemeinsam" wird immer mehr zu "einsam". Das war jetzt Polemik. Das gebe ich zu.
Aus meiner Sicht ist Cloud in diesem Bereich eben nicht nur „schlecht umgesetzt“, sondern grundsätzlich der falsche Weg, jedenfalls dann, wenn sie als Zwangsmodell für die gesamte Berufsgruppe durchgedrückt wird.
Wir reden hier nicht über irgendeine Spielerei, sondern über die produktive Arbeitsgrundlage von Steuerkanzleien. Wenn 30, 50 oder 100 Mitarbeiter wegen Störungen im Rechenzentrum nicht arbeiten können, dann ist das kein kleiner Komfortverlust, sondern ein wirtschaftlicher Totalausfall für die Kanzlei. Genau diese Abhängigkeit kannten wir in dieser Form bei echten On-Premise-Lösungen nicht.
Bei einer Genossenschaft müsste der Weg von den Mitgliedern bestimmt werden. Nicht von Cloud-Ideologen, die offenbar glauben, dass Zentralisierung automatisch Fortschritt bedeutet. DATEV gehört den Mitgliedern. Sie ist nicht das Privateigentum eines Produktmanagements, das ohne Rücksicht auf Verluste einen Kurs durchsetzt, den viele Kanzleien weder gewollt noch bestellt haben.
Bedarfsgerecht wäre, Software so bereitzustellen, dass Kanzleien stabil, unabhängig und wirtschaftlich arbeiten können. Dazu gehört für mich zwingend eine echte lokale Betriebsfähigkeit. Eine Cloud-Zwangsstrategie bedeutet dagegen: maximale Abhängigkeit, maximale Verwundbarkeit und am Ende maximale Kosten bei den Kanzleien.
Wenn es keinen spürbaren Widerstand gibt und keine echte Kündigungswelle droht, wird sich an diesem Kurs vermutlich nichts ändern. Dann zahlen am Ende wieder wir Steuerberater die Zeche: mit Ausfallzeiten, Produktivitätsverlusten, Umstellungszwang und der ständigen Hoffnung, dass „das Rechenzentrum heute schon laufen wird“.
Gerade deshalb wäre ein echter Parallelbetrieb für mindestens zwei bis drei Jahre zwingend gewesen. Nicht als Feigenblatt, sondern als reale Wahlmöglichkeit: Kanzleien hätten geplant migrieren, Erfahrungen sammeln und selbst entscheiden können, ob und wann der neue Weg für sie tragfähig ist. Gleichzeitig hätte DATEV unter kontrollierter Last sehen können, ob die Infrastruktur überhaupt hält.
Stattdessen wirkt es immer mehr wie eine Friss-oder-stirb-Taktik. Und wenn man die Ausfälle und die Stimmung in vielen Kanzleien betrachtet, funktioniert sie schon jetzt nicht. Die eigentliche Frage ist daher: Wechseln wir irgendwann unter Druck, wenn nichts mehr geht – oder bereiten wir Alternativen jetzt geplant vor, solange wir noch handlungsfähig sind?
@zieglerconsult Ihren Ausführungen stimme ich vollumfänglich zu!
Die Kommunikation der DATEV im Zuge der aktuellen Störung halte ich für äußerst unzureichend. Aus Sicht der Genossinnen und Genossen fehlt jede lösungsorientierte Begleitung: Wir stehen vor einer Vielzahl von Übermittlungen, die nun sämtlich erneut geprüft werden müssen.. ohne dass von Seiten der DATEV bislang konkret mitgeteilt worden wäre, welche Übermittlungen oder Anwendungen tatsächlich betroffen sind.
Für einen solchen Umgang mit den Mitgliedern fehlt mir jedes Verständnis. Aus meiner Sicht sollten wir ernsthaft eine gemeinsame, gebündelte Beschwerde an den Vorstand in Betracht ziehen.
Hier wäre ein klärendes Statement der DATEV wünschenswert.
@zieglerconsult Wer soll einen echten Parallelbetrieb über Jahre bezahlen? Das ist nicht wirtschaftlich.
Deutschland - auch die deutschen Steuerberater und die Verwaltung- sind it-technisch im internationalen Vergleich rückständig ohne Ende.
Irgendwann muss dieses Land - auch die DATEV- auch mal in die Pötte kommen, damit wir konkurrenzfähig bleiben.
Aber gute Nachricht in die Runde:
Meine aktuelle Fibu hat noch 10 offene Buchungen.. bei den aktuellen Ladezeiten habe ich diese bis zum Feierabend fertig
@Corvex Über die Kommunikation der DATEV müssen wir nicht mehr reden.
Seit der RZ-Status auch nicht mehr aussagefähig ist, ist es einfach nur frustrierend. Man hängt in der Luft und kann auch den Mandanten nicht sagen, wann man man wieder arbeiten kann.
Sicherlich sind die Investitionskosten einschließlich des Neubaus des Rechenzentrums erheblich. Aber ich glaube, man muss hier unterscheiden zwischen „echter vollständiger Doppelentwicklung“ und einem befristeten Parallelbetrieb der bestehenden Lösungen auf gesetzlichem Stand.
Die bestehende Software müsste in dieser Übergangszeit ja nicht mit neuen Komfortfunktionen, neuen Oberflächen und neuen Features weiterentwickelt werden. Es würde aus meiner Sicht reichen, sie für zwei bis drei Jahre rechtssicher und gesetzlich aktuell zu halten. Genau das passiert doch im Grunde auch jedes Jahr bei den Jahreswechselversionen im Lohnbereich: Es wird nicht jedes Jahr ein komplett neues Lohnprogramm entwickelt, sondern die bestehenden Programme werden an neue gesetzliche Vorgaben angepasst.
Und diesen Aufwand hat DATEV ja ohnehin schon heute, solange die neue Welt noch nicht vollständig fertig und stabil ist. Gesetze, Meldeverfahren, Sozialversicherung, Steuerrecht und Schnittstellen warten ja nicht darauf, bis DATEV mit ihrer Cloud-Strategie irgendwann fertig ist.
Wenn dieser befristete Parallelbetrieb ein paar Millionen mehr kosten würde, dann wäre das aus meiner Sicht immer noch wirtschaftlicher als der jetzige Blindflug. Dann legt man es von mir aus auf die ohnehin steigenden Grundkosten um. Wenn ich dafür 200 Euro im Monat mehr zahle, aber dafür eine stabile, planbare Übergangsphase bekomme, wäre das für mich betriebswirtschaftlich völlig in Ordnung.
Denn die Alternative ist ja nicht kostenlos. Der Ausfall gestern hat bei uns überschlägig schon allein bei 20 betroffenen Mitarbeitern, 25 Euro Stundensatz und fünf Stunden Stillstand rund 2.500 Euro reine Arbeitszeit gekostet. Rechnet man Lohnnebenkosten, verlorene Produktivität, Nacharbeit, Frust, Organisationsaufwand und Mandantendruck dazu, ist man schnell bei 4.000 Euro oder mehr – an einem einzigen Tag.
Vor diesem Hintergrund wäre ein sauber finanzierter Parallelbetrieb kein Luxus, sondern eine Versicherung gegen viel größere Schäden. Fortschritt heißt für mich nicht, dass man funktionierende Strukturen ersatzlos abschaltet und dann hofft, dass die neue Welt schon hält. Fortschritt wäre, den Umstieg so zu organisieren, dass Kanzleien nicht zum Versuchslabor werden.
Moin,
ich meine die Tage gelesen zu haben, dass sich die "Übermittlungsmodule" geändert haben. Habt ihr evtl. die Daten vor dem 26.04. bereitgestellt?
Das könnte zumindest eine Ursache sein.
VG
DB
@KontenrahmenX4 schrieb:@Corvex Über die Kommunikation der DATEV müssen wir nicht mehr reden.
Seit der RZ-Status auch nicht mehr aussagefähig ist, ist es einfach nur frustrierend. Man hängt in der Luft und kann auch den Mandanten nicht sagen, wann man man wieder arbeiten kann.
@CorvexÜber die Kommunikation der DATEV müssen wir eigentlich nicht mehr reden.
Spätestens wenn der RZ-Status auch nicht mehr aussagefähig ist, weiß man: Es muss wieder eine zentrale Komponente betroffen sein. Also vermutlich die zentrale Komponente zur Anzeige des Ausfalls der zentralen Komponente.
Man hängt dann als Kanzlei komplett in der Luft. Die Mitarbeiter fragen, wann es weitergeht. Die Mandanten fragen, wann man wieder arbeiten kann. Und man selbst sitzt da und denkt: Keine Ahnung, ich warte noch auf die zentrale Komponente, die mir erklärt, welche zentrale Komponente diesmal zentral betroffen ist.
Das Problem ist ja: Früher ist vielleicht mal ein lokales System ausgefallen. Heute fällt eine zentrale Komponente aus – und plötzlich steht halb Deutschland. Das ist natürlich kein strukturelles Problem, sondern nur ein bedauerlicher Einzelfall in einer langen Reihe zentraler Komponenten.
Irgendwann braucht DATEV wahrscheinlich eine eigene Statusseite nur für zentrale Komponenten:
zentrale Komponente, zentrale Komponente der zentralen Komponente, zentrale Status-Komponente, zentrale Entschuldigungskomponente, zentrale Hoffnungskomponente,
...und wenn die dann auch nicht erreichbar ist, wissen wir wenigstens: Es liegt vermutlich an einer zentralen Komponente.
Ach übrigens, ein Motor ist eine zentrale Komponente für ein Auto dass es fahren kann. Wenn ein Auto ständig zicken macht, verkauft man es!
Fortschritt fühlt sich anders an.
Es hat nicht jedes DATEV Mitglied eine große Kanzlei, die mal locker 3.000 EUR mehr im Jahr wegstecken kann.
Die DATEV muss alle Genossen im Blick behalten- nur die Großkanzleien.
Das könnten Sie ja beliebig nach unten oder oben skalieren, die Relation des Schadens beibt bei geringerem Umsatz aufgrund der Größe dann wohl proportional. Da geht es nicht ums Geld sondern ums Prinzip und einem einfachen Dreisatz.
Ich stimme Ihnen zu.
Auch ich habe mir schon Alternativen gesucht und angesehen (z.B. Simba, Agenda usw.), aber momentan keine gefunden, die mir zusagt.
Ich habe mehrfach bei Gesprächen mit meinem Datev-Partner oder auch beim Datev Regionaltag in München betont, dass Sie auf die Genossen eingehen müssen.
Ich war ehrlich gesagt auf dem Regionaltag vorallem beim Rewe-Stand schockiert. Laut Datev:
Wir verlieren unsere Primanota und auch unsere Buchungszeile. Um eine Buchung manuell vornehmen zu können muss man jedes mal über Extra --> Buchungszeile generieren rein.
Bei 100 Buchungszeilen von einen Kleinunternehmer sind das 100mal auf Extra klicken um überhaupt zu buchen.
Es wird wild!
Ich habe auch schon kommuniziert, dass meine Lösung wahrscheinlich dafür ein Fremdprogramm (z.B. Lexware) sein wird und ich die Daten dann mit Ascii Import einspielen werde.
Aber insgesamt glaube ich, dass Datev da sich schon noch an die Bedürfnisse der Genossen anpassen muss.
Alle Arguemente, die Sie anführen, sind korrekt - nur leider zu spät vorgebracht.
Die eingetretenen Probleme, nicht nur die regelmäßigen Ausfälle zu kritischen Terminen sondern auch Umfang und Qualität der Rechenzentrumsanwendungen, waren schon Gegenstand in der Diskussion um die Satzungsänderung. Die Strategie wurde durchgesetzt und es gibt kein Zurück mehr.
Wer nach der von der Gruppe "Sendepause" angeregten Diskussion um die Weiterentwicklung der DATEV Anwendungen sich noch keine Gedanken um einen Plan B gemacht hat muss in seiner Strategie einen grundsätzlichen Fehler haben.
Die Einführung einer Alternative ist immer aufwändig, meist ist der Weg hart, es lohnt sich am Ende.
Es lohnt sich nicht mehr in diesen kritischen Situationen seinem Ärger Luft zu machen, es bringt nur etwas für das persönliche Seelenheil.
Was sich langfristig lohnt, ist seine Strategie zu überdenken.
Da ich in diesen Dingen wie "Satzungsänderung" zu wenig drinstecke, erlaube ich mir nur die Anmerkung: ich denke, uns ist allen inzwischen bewusst geworden, dass wir eben nicht mehr in Zeiten leben, in denen alles in Stein gemeißelte bis in alle Ewigkeit gilt. "Die Rende ist sischer" (N. Blüm) trifft heute auf die harte Realität eines F. Merz. Will sagen: nur weil die DATEV in ihrer Satzung das so verabschiedet hat, heißt das für mich noch lange nicht, dass man nicht auf dem Weg zur Cloud beständig prüfen darf (und auch sollte), ob der Weg noch der Richtige ist. Oder? 🙂
Dazu hatte ich auch schon mal eine deprimierende Aha-Erfahrung. Ohne Sie jetzt abschweifen zu wollen:
Gelöst: Datev Abschaffung von Kanzlei Rechnungswesen? – Seite 2 - DATEV-Community - 503917
@DBrandhoff schrieb:Moin,
ich meine die Tage gelesen zu haben, dass sich die "Übermittlungsmodule" geändert haben. Habt ihr evtl. die Daten vor dem 26.04. bereitgestellt?
Das könnte zumindest eine Ursache sein.
VG
DB
Vielen Dank - ich habe die Übermittlung erneut angestoßen (nach Neuberechnung und mit neuer Telenummer sowie entsprechender neuer Elster-Prüfung - über neue Freigaben vom Mdt müssen wir nicht sprechen) aber ich erhalte in der Übersicht "Elektronische Übermittlung" den Übermittlungsstatus "Fehlerhaft". Bei anderen scheint der Fehler wohl nicht aufzutreten...?
Jeder Plan B den ich kenne führt weg von der DATEV.
Ich habe ehrlich gesagt keine Lust am Ende in einer Abhängigkeit zu einem Software-Anbieter zu stehen, der seine Preise erhöhen kann wie er will - ohne dass die Nutzer ein Mitspracherecht haben.
Mein Traum-Szenario wäre, dass sich eine neue eG gründet, die die on-premise Programme der DATEV abkauft und fortführt.
Am Besten sogar eigentlich den Start von 0 wagt. Linux basiert.
Für Manchen bestimmt auch eher ein Fiebertraum, aber die Unabhängigkeit die man damit erzielen würde wäre unschlagbar.