Hallo Community,
"viele Wege führen nach Rom"
... aber es gibt auch viele Möglichkeiten, die Stammdatenqualität in den leistungserstellenden Datev-Programmen zu verschlechtern
... und diese Möglichkeiten werden gerne und oft genutzt
Bei jedem Stammdaten-Abgleich hat man immer die 'einmalige' Chance, das Falsche zu wählen, oft ein Glücksspiel mit der Chance 50:50
... es ist doch erst ca 10 Jahre her, dass man wg. der Umstellung auf "Datev Pro" die Daten auf breiter Front checken und bereinigen musste 😀
mal eine provozierende Frage:
... soll man denn jetzt alle paar Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden die Tools Datenqualität starten, bloß weil die Daten an vielen Stellen in der Datev-Umgebung eingetragen sind ?
... war der Buchstaben "Z" in "ZMSD" eigentlich jemals ernst gemeint oder war es schon immer nur ein frommer Wunsch ?
... aber vielleicht gibt es ja Kanzleien, die die Datenqualität auf einem hohen Niveau halten können und die ein paar bewährte "Hausrezepte" im Ärmel haben
... evtl. reichen ja schon ein paar kurze Tipps oder ein paar strenge Regeln des 'Küchenchefs', was man zu tun und was man zu lassen hat.
... man will ja schließlich irgendwann mal Sterne-Niveau bei der Datenqualität erreichen und halten 😅
... übrigens, sind die Tools Datenqualität tatsächlich so alt, wie es scheint, letztes Release aus 2013 ?
Hallo Herr Vogtsburger,
bei uns gibt es nur einen Küchenchef und ein strenges Regiment.
Die Sachbearbeiter nehmen die Zutaten für die Stammdaten entgegen, pflegen sie in die leistungserstellenden Programme ein. Beim Stammdatenabgleich wird das Protokoll mit den Abweichungen dann dem Küchenchef zur Prüfung und Einarbeitung in die Stammdaten übermittelt.
Der Küchenchef hat die Oberaufsicht und lenkt alles in die richtigen Kochtöpfe.
Das Zurückschreiben der Stammdaten aus den leistungserstellenden Programmen ist für die Sachbearbeiter gesperrt.
Grüße aus dem hohen Norden (zwischen den Meeren)
Christiansen
@vogtsburger schrieb:....
... soll man denn jetzt alle paar Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden die Tools Datenqualität starten, bloß weil die Daten an vielen Stellen in der Datev-Umgebung eingetragen sind ?
Wird wohl notwendig sein, wenn ansonsten die Kanzleiorganisation nicht dazu führt, dass die Qualität der Datenerfassung auf gleichbleibend (hohem oder niedrigem) Niveau bleibt.
...
... aber vielleicht gibt es ja Kanzleien, die die Datenqualität auf einem hohen Niveau halten können und die ein paar bewährte "Hausrezepte" im Ärmel haben
...
da hilft nach meiner Erfahrung nur regelmäßige Kontrolle 😡😭 und das eine oder andere Mitarbeitergespräch ...😬🌩
...
... übrigens, sind die Tools Datenqualität tatsächlich so alt, wie es scheint, letztes Release aus 2013 ?
Damals gab es auch noch die Möglichkeit des Adressabgleichs mit der Deutschen Post AG - wenn's den immer noch gibt ist er zwischenzeitlich sehr gut versteckt 🤔
Hallo @ochr ,
danke für den Hinweis.
... aber ....
... müssen dann die Sachbearbeiter ihre Arbeit (z.B. in ESt, USt, GewSt, Lohn etc) unterbrechen, wenn sie beim Stammdatenabgleich auf Differenzen stoßen, damit die Daten zentral korrigiert werden können ?
... kennt nicht der jeweilige Sachbearbeiter 'seine' Mandanten am besten ?
Nachtrag:
... aber jede Änderung grundsätzlich an eine zentrale Stelle 'melden', wäre auch schon ein schöner Fortschritt.
... vielleicht liegt ja schon längst ein zentrales Änderungsprotokoll im Dornröschenschlaf bereit, um 'wachgeküsst' zu werden.
Ein solches zentrales Änderungsprotokoll wäre ja auch noch nachträglich zu Controlling-Zwecken oder ggfs. zwecks Wiederherstellung falsch geänderter Daten brauchbar
... das zentrale Verwalten von dezentralen Daten ist eine Sisyphos-Arbeit, die wir eigentlich nicht einer einzelnen Person zumuten wollen, es sei denn, sie wäre masochistisch veranlagt
@vogtsburger schrieb:
... kennt nicht der jeweilige Sachbearbeiter 'seine' Mandanten am besten ?
An diesem Thema und Auffassung gehen seit "Erfindung" des Begriffes ZMSD die Meinungen in vielen Kanzleien auseinander.
Wenn man sieht, was herauskommt, wenn man die Strategie nach dem Motto:
@vogtsburger schrieb:
... kennt nicht der jeweilige Sachbearbeiter 'seine' Mandanten am besten ?
anwendet, kommt man gern auf eine Zentrale Mandantenpflege durch eine zentrale Instanz in der Kanzlei.
Kann man so machen, man kann es aber auch anders handhaben....
Ist oftmals auch eine kanzleiphilosophische Sache.....
Hallo @vogtsburger,
ja, die Mitarbeiter kennen die Mandanten am Besten.
Ab er es ist die Frage, ob sie die Stammdaten nach Kanzlei-Richtlinien erfassen.
Beispiel Telefonnummer:
0049 1234 123456-0
0049 1234 1234560
+49 1234 1234560
01234 1234560
Es gibt so viele verschiedene Schreibweisen.
Da ist es gut wenn einer den Überblick hat.
In den meisten Programmen werden die Stammdaten ja noch im Programm gehalten. Somit entsteht keine Unterbrechung der Arbeit. Der Stammdatenabgleich ploppt meistens ja erst beim Verlassen des Programms auf.
Wir sind zwei bis drei Kollegen, die die Stammdaten bearbeiten dürfen.
In den Stammdaten kann man sich eine Historie der Änderungen ansehen und auch feststellen wer den murks verzapft hat.
@ochr schrieb:Hallo @vogtsburger,
ja, die Mitarbeiter kennen die Mandanten am Besten.
Ab er es ist die Frage, ob sie die Stammdaten nach Kanzlei-Richtlinien erfassen.
Beispiel Telefonnummer:
0049 1234 123456-0
0049 1234 1234560
+49 1234 1234560
01234 1234560
Es gibt so viele verschiedene Schreibweisen.
Da ist es gut wenn einer den Überblick hat.
In den meisten Programmen werden die Stammdaten ja noch im Programm gehalten. Somit entsteht keine Unterbrechung der Arbeit. Der Stammdatenabgleich ploppt meistens ja erst beim Verlassen des Programms auf.
Wir sind zwei bis drei Kollegen, die die Stammdaten bearbeiten dürfen.
In den Stammdaten kann man sich eine Historie der Änderungen ansehen und auch feststellen wer den murks verzapft hat.
Klasse! DIE Antwort auf den täglichen Wahnsinn, wenn jeder Stammdaten ändern darf. Man sieht es immer wieder, was dabei herauskommen kann..
Nicht umsonst haben die "Ur-Väter" der Kanzleiorganisation den Begriff "Zentrale" Mandantenstammdaten ins Leben gerufen.
Mittlerweile sind dies Personen bestimmt alle im wohlverdienten DATEV-Ruhestand....Helden de KORG!
Dar alte Wahnsinn besteht bei Einzelunternehmen darin, daß die Stammdaten nicht zwischen "Firma" und "Unternehmer- Name" unterscheiden.
Bitte einfach einmal die Standard- Kopfzeile von Biber ansehen und überlegen, wie ein Unternehmer:
"Max Meier" mit mehreren Firmen: "Ernährungs- Beratung" und "Öko- Laden" so geschlüsselt werden, daß im DAP eine Unterscheidung statt findet, auf den Lohn- Auswertungen alles stimmt, aber im BiBer in der Zeile steht:
"Max Meier, Ernährungs- Beratung" bzw. "Max Meier, Öko- Laden" (U- Name, U- Gegenstand)
Es gibt Vorschläge mit Namen III, usw., aber das paßt nicht in die genutzten Konserven von Biber und den konsolidierten Steuerprogrammen.
Wenn ich das Dokument 0904065 aus Lexinfo richtig deute, dann können entsprechende Rechte für die Sachbearbeiteter eingeschränkt werden. Damit die Stammdaten nur von einer zentralen Stelle geändert werden können.
Falls man das als Chef nicht möchte, weil die Sachbearbeiter näher dran sind und ein zentrales Verwalten zu bürokratisch ist, dann wird man um entsprechende Schulungen und anschließende Kontrollen nicht herumkommen.
Bei den Schulungen den Mitarbeitern klar machen, welche Auswirkungen ein Rückspielen von Stammdaten hat.
Wenn ich mich Recht erinnere war irgendwann mal geplant die Stammdatenänderungen nur noch in der ZMSD durchführen zu können. Dann wäre das Z aus ZMSD wirklich gegeben. Das wurde aber irgendwann still und leise ad acta gelegt, da die Umsetzung wahrscheinlich eher aufwändig gewesen wäre und die Begeisterung unter den Beratern sich in Grenzen gehalten hat. (Da das zur Zeiten der Pro-Umstellung war, kann mich mein Gedächtnis hier auch im Stich lassen.)
Beim Lohn wird der automatisch gemacht. Und stumpf dran festgehalten auch wenn die Daten der Post mal falsch sind.
Bei uns werden die Stammdaten von den Mitarbeitern gepflegt. Eine zentrale Steuerung wurde mal angedacht, aber wieder verworfen, weil es unzumutbar wäre, jeden Mitarbeiter auf die manuellen Nacharbeiten einer zentralen Stammdatensteuerungsstelle warten zu lassen. Und für die jährlich erforderliche Reha dieses Mitarbeiters wollte auch niemand verantwortlich sein.
Was mich an Stammdaten richtig nervt ist die wenig intuitive Bedienung; vor allem die Historienverwaltung. Und Kästchen neben den Adressen, die mal vorhanden sind, mal nicht (je nachdem, ob man eine der Adressen wählt, oder einen anderen Adressaten als Empfänger von Rechnung oder Mandantenkorrespondenz haben möchte). Es ist schon irgendwann irgendwie nachvollziehbar, aber eine Wissenschaft für sich für die man eigentlich zu viel Zeit verbraten muss...
@mehrkaffee schrieb:... weil es unzumutbar wäre, jeden Mitarbeiter auf die manuellen Nacharbeiten einer zentralen Stammdatensteuerungsstelle warten zu lassen. ....
...
Warum muss der MA auf die "manuelle Nachbearbeitung" warten, wenn er die Daten selbst entsprechend der Vorgaben einpflegt? Der MA hat es i.d.R. doch selbst in der Hand die Daten ordentlich zu erfassen, damit keine Wartezeiten entstehen.
Meine - bescheidene - Erfahrung zeigt, dass es häufig am Problembewusstsein für dieses Thema oder der ausreichenden Zeit fehlt. Beides lässt sich durch eine entsprechende Organisation/Schulung beheben.
... für mich war die ZMSD schon zu DOS-Zeiten 'gelebte Chaos-Theorie'
... ich habe es irgendwann aufgegeben, darin ein einfaches, intuitives System zu entdecken
... aber ich werde mir trotzdem einen 'Plan aushecken' (müssen), wie man mit sanfter Gewalt an's Ziel einer möglichst gleichbleibenden Datenqualität (auf möglichst hohem Niveau) kommt, ohne die Mitarbeiter mehr zu gängeln, zu belasten und zu belästigen als unbedingt nötig.
... mal sehen, was man mit regelmäßigen Checks per Datenqualität-Tools und mit der 'Sichtung' der Änderungsprotokolle erreichen kann
... eigentlich sollten ja die Stammdaten-Abgleiche so intuitiv zu bedienen sein, dass keine separaten Datenpflegeschulungen erforderlich sind.
... leider gibt es auch bei diesen Basis-Tätigkeiten immer wieder Fehlerquellen, Informations- und Wissenslücken
Nachtrag:
... die zentralen Stammdatenänderungsprotokolle haben sich bisher leider vor mir versteckt, sowohl im Datev Arbeitsplatz als auch im Datev Hilfe-Center 🙄
... im Dokument "Checkliste: Protokollierung von Stammdaten-Änderungen" (https://apps.datev.de/help-center/documents/9227448) steht zwar eigentlich genau das, wonach ich suche, allerdings nutzen wir ausgerechnet nicht LuG sondern LODAS und mich interessieren nicht nur die Stammdaten, die im Lohn-Bereich benötigt werden, sondern vor allem auch die Stammdaten(-änderungen) im Bereich Steuern und im Bereich Rechnungswesen
Jede Datev-Anwendung kocht anscheinend ihr eigenes Süppchen.
... vielleicht habe ich aber bloß den Baum vor lauter Wald nicht gesehen.
Frage:
... gibt es ein solches zentrales Stammdatenänderungsprotokoll außerhalb von LuG und DMS überhaupt oder ist es bloß 'Lug und Trug' bzw. ein Wunschtraum ?
Als alternative Methode würde dann nur die regelmäßige Anwendung des Tools Datenqualität Stammdaten bleiben, was aber doch etwas zäh wäre, da dieses Tool doch jeweils einige Zeit benötigt, um alle Stammdaten zusammenzusuchen und miteinander zu verproben
Als Ergebnis erhält man dann zwar eine (eigentlich schöne) Tabelle mit farbigen Symbolen ...
... sieht dann aber wegen der vielen nichtgrünen Symbole doch noch eine Menge an 'unproduktiver' Arbeit auf sich zukommen
... kennt nicht der jeweilige Sachbearbeiter 'seine' Mandanten am besten ?
das ist auch bei uns so. der kennt die daten am besten, aber er kennt nicht am besten, wie man die stammdaten richtig und einheitlich behandelt.
wir haben so ein "viele köche, die mitmachen dürfen, aber ein küchenchef"-system .
z.b. ist das rückschreiben aus den leistungserstellenden anwendungen in die zentralen stammdaten gesperrt. es geht nur anders herum. sonst gibt wieder griesbrei
Hier ist das Problem anders herum:
"Griesbrei" gibt es, wenn die Steuerprogramme geöffnet werden, wo noch die Werte aus alten Erklärungen gespeichert sind oder gar in der konsolidierten UST- Erklärung andere Firmen- Bezeichnungen vorhanden sind, die dann plötzlich in die Lohn- Stammdaten knallen. Selbiges natürlich beim Öffnen der BiBer- Auswertungen, die kräftig mitmischen wollen.
Schnell eine Handelsstatistik- Berechnung geöffnet, und die alte längst für ungültig erklärte Email- Adresse ist wieder in die Stammdaten eingestreut.
Umgekehrt werden natürlich Daten in den Steuerprogrammen überprüft und korrigiert, die dann in die Stammdaten einfließen müssen.
Moin,
@vogtsburger schrieb: "viele Wege führen nach Rom"
Korrekt, und einen "Königsweg" der auf alle Kanzleien zutrifft wird es auch nicht geben.
Meiner Erfahrung nach, sind die einzelnen Kanzleiinhaber:innen zu individuell, als dass hier ein einheitlicher Prozess überhaupt etabliert werden könnte.
Ebenfalls aus meiner Erfahrung heraus, würde ich behaupten, dass die meisten Stammdatenfehler oder die Folgefehler aus Unkenntnis der einzelnen Mitarbeiter resultieren. Aber: machen wir uns nichts vor, Mitarbeiter in diesem Bereich auch noch immer auf den aktuellsten Stand zu halten und dann noch als Inhaber:in die Prozesse immer wieder zu kontrollieren, ist eine echte Sisyphusarbeit.
Und da kommt dann doch wieder bei dem Ein oder Anderen die Bequemlichkeit durch und es wird der für sich einfachste Weg beschritten.
Und ja, ich bin auch bequem. Ist also kein Vorwurf an einzelne, sondern eine allgemeine Feststellung.
Und wer will es denn den Kolleg:innen verübeln? Hautpanschrift, Korrespondenzanschrift, Rechnungsanschrift, u.s.w.
Es gibt sogar Kanzleien, die möchten gern eine Rechnungsversandanschrift haben. Diese am besten auf einem extra Blatt, welches als Vorblatt zur eigentlichen Rechnung automatisch mitgedruckt wird (und nein: gibt es nicht).
Insofern bin ich an dieser Stelle auch wieder geneigt DATEV ein wenig aus der Schusslinie zu nehmen. Wie soll hier ein Prozess aussehen, der alle 40.000 Mitgliedskanzleien und xxx.xxx Mandanten unter einen Hut zu bringen? Meines Erachtens: unmöglich
Beispiel aus dem Kanzleileben:
Allein ein simpler Serienbrief an Mandanten hat in einer Kanzlei mit mehreren Berufsträger:innen dazu geführt, dass dieser Serienbrief 1 bis 2 "Sonderlocken" hatte. Und dass war dann noch einfach... komplizierter war ohne weiteres jederzeit möglich. UND hier war DATEV vollkommen unbeteiligt...
Versuche der DATEV hier entsprechend zu unterstützen (Stammdatenabgleich), führen sodann zu den Ergebnissen:
1. Kanzleien ist es egal, es wird geklickt bis der Arzt und geflucht bis der Ausschluss aus der Kirche kommt.
2. Kanzleien suchen immer wieder den eigenen Königsweg, welcher aber auch gern im Monats-/Quartals-/Jahreswechsel geändert wird... dabei werden Dienste von DATEV-Consult in Anspruch genommen oder der Support mit Anfragen überschüttet
3. Kanzleien sperren die (Un-)Möglichkeiten für Mitarbeiter und hoffen, dass keine Info irgendwann oder irgendwo unterkommt...
...
Also, was tun? Keine Ahnung. Ich als Techniker bin hier genauso überfragt und versuche die betreuten Kanzleien zumindest in Ihrem Ansinnen zu unterstützen. Manchmal lasse ich mich auch hierbei hinreisen und lege mal den Finger in die ein oder andere Wunde. Und das bei Kanzleiinhaber:innen und auch Mitarbeiter:innen...
Beste Grüße
Christian Ockenfels
P.S. Schon schräg, viel geschrieben und nicht gesagt... 🙂
Warum liest DATEV hier nicht mit, um mit der Realisierung weniger Dinge 95% aller Probleme zu erschlagen.
Beispiel: Firmierung eines Einzelunternehmers.
Warum muß die DAP- Mandatsbezeichnung der "Unternehmensname" sein, der in Biber standardmäßig gezogen wird? Ein wenig Aufräumen in der Datenstruktur mit sinnvollen Vorbelegungen, und die Probleme wären gelöst.
... ich bin auch der Meinung, dass man die uralte ZMSD-Logik noch gut 'upcyceln' könnte
... an der Grundstruktur der ZMSD wird sehr wahrscheinlich nie mehr was geändert, das unterliegt dem Denkmalschutz. Das Kulturgut ZMSD muss selbstverständlich für spätere Generationen gerettet werden 😂
... aber man könnte z.B. mit zusätzlichen, gut und eindeutig formulierten Hinweisen die vielen Fehlinterpretationen und Missverständnisse vermeiden, die bei der Stammdatenpflege und beim Stammdatenabgleich passieren.
Die Datev könnte z.B. über die Auswertungsergebnisse des "Tools Datenqualität" lernen, wo der Hase im Pfeffer liegt und könnte bei den TopTen-Fehlern mit zusätzlichen Hinweisen Prophylaxe betreiben und Fehlerquellen schon im Vorfeld 'austrocknen'
Bei uns gibt es genau zwei Leute, die Stammdaten und ändern. Alle anderen ist es untersagt, die Stammdaten zu ändern. Grundsätzlich gilt die Anweisung alle Änderungen nur in den Stammdaten vorzunehmen und nicht in den einzelnen Programmen (z. Bsp. Steuererklärungen).
Da es hin und wieder (versehentlich) vorkommt, dass die Änderungen in anderen Programmen vorgenommen werden und in die Stammdaten zurück gespeilt werden, schaut eine der Personen regelmäßig (ein- bis zweimal im Jahr) die Adressaten auf Dopplungen durch und bereinigt diese.
... offenbar gibt es doch einige Kanzleien, die das Thema "Stammdatenpflege" längerfristig und gut im Griff haben, mit festen Regeln und/oder entsprechenden Rechten und Freigaben für die Mitarbeiter
Mich würde interessieren, wie dort die Ergebnisse der "Tools Datenqualität" aussehen.
Sind dann in der Tabelle der geprüften Bestände kaum oder gar keine nichtgrünen Symbole zu sehen, oder bleibt trotzdem immer noch oder immer wieder ein Rest an Problemkandidaten übrig ?
ich habe mit in 2015 die mühe gemacht, den schuttberg der davor liegenden jahre ein für allemal zu bereinigen und es in stundenlanger arbeit geschafft.
seit diesem zeitpunkt sind unsere daten zu 99% in ordnung. fehler passieren aber ich habe trotzdem prüfroutinen eingearbeitet, die ich immer mal wieder, manche monatlich, manche in längeren abständen kontrolliere und glatt ziehe.
die MA dürfen und sollen die stammdaten pflegen, ich habe sogar eine richtlinie herausgegeben, welche adressaten und wie diese zu beschriften sind etc. damit auch in der vorlagenverwaltung die platzhalter ziehen.
die hoheit hat bei uns nur einer, unter mitwirkung der kollegen und ggf. sperre von bestimmten funktionen. es gibt auch die anweisung, dass stammdaten nur in der zentralen bank, aber nicht in den programmen zurückgepflegt werden. die rechte dafür hab ich auch gesperrt.
seitdem sind wir ziemlich gut, aber ohne pflege und enthusiasmus geht es nicht. einmal viel arbeit und know-how reinstecken und laufende pflege.
das beste war damals eine duplette mit 27 (!!!!) verschiedenen versionen.
@ochr schrieb:
...
Der Küchenchef hat die Oberaufsicht und lenkt alles in die richtigen Kochtöpfe.
Das Zurückschreiben der Stammdaten aus den leistungserstellenden Programmen ist für die Sachbearbeiter gesperrt.
Grüße aus dem hohen Norden (zwischen den Meeren)
...
... bin richtig neidisch auf Sie
Ich muss hier nämlich wesentlich mehr Aufwand treiben , um Meer zu erreichen
und Sie haben sogar die Qual der Wahl
@mapex ,
wow, in 27 Anwendungen unterschiedlich erfasste Stammdaten für einen einzigen Mandanten ? 🤔🙄, das ist heftig und ein 'heißer Tanz mit der Redundanz'. Da mussten Sie sich die 'schönsten' Daten aus verschiedenen Anwendungen zusammenstellen
Ich wusste gar nicht, dass so viele Anwendungen ihr eigenes Süppchen kochen.
Ich pirsche mich aber so langsam an die 'Knackpunkte' heran, um die offenbar häufigen (Denk-)Fehler in dem System der Stammdatenerfassung zu finden.
Anscheinend werden viele Mandate von den Mitarbeitern 'im Galopp' angelegt, ohne auf die 'Schönheit', Vollständigkeit und Korrektheit der Daten zu achten und das rächt sich früher oder später
@mapex ,
wow, in 27 Anwendungen unterschiedlich erfasste Stammdaten für einen einzigen Mandanten ? 🤔🙄, das ist heftig und ein 'heißer Tanz mit der Redundanz'. Da mussten Sie sich die 'schönsten' Daten aus verschiedenen Anwendungen zusammenstellen
Ich wusste gar nicht, dass so viele Anwendungen ihr eigenes Süppchen kochen.
Ich pirsche mich aber so langsam an die 'Knackpunkte' heran, um die offenbar häufigen (Denk-)Fehler in dem System der Stammdatenerfassung zu finden.
es sind keine 27 anwendungen, aber 27 adressaten, die immer und immer wieder neu erstellt wurden und dann summiert es sich auf 27 auf. man nahm nicht die bereits vorhandenen daten, sondern erstellte jedes mal neu. irgendjemand hat dann wohl ne challenge draus gemacht, keine ahnung.
lesen wie es geht wäre auch ne idee gewesen, aber das kommt nicht immer gut an, weil kostet ja zeit. deshalb lieder drauf losmachen, damit jemand anderer dann die zeit braucht - zum aufräumen.
... je tiefer mein Blick in die Stammdaten, desto trüber wird die 'Brühe'
Ich habe den Eindruck, dass das fehlerhafte Erfassen von Stammdaten ein tEURes 'Vergnügen' für die Kanzlei ist.
Jeder Fehler beim Erfassen von Stammdaten zieht Folgefehler nach sich und muss mit einem Mehrfachen an Zeitaufwand wieder ausgebügelt werden
Insofern könnte sich das Datev-Tool "Neuanlage eines Mandats" , Art.Nr 62560
sehr schnell lohnen, falls es mehr Fehler verhindert als es neue Fehler verursacht
kennt jemand das Tool und tut es das, was man sich von ihm erhofft ?
Außerdem steht in der Datev-Preisliste bei diesem Produkt noch der Begriff "Einmalig" 😅
(ok, ein flacher Witz. Es ist eben nur eine einmalige Gebühr fällig)
Auf jeden Fall muss jetzt was passieren, solange die Datev sich noch an dieser alten Struktur festklammert