Hallo liebe Community,
gibt es evtl. in dieser Community jemanden, der ebenfalls eine Shopify Buchhaltung hat und der mir helfen könnte die Buchhaltung etwas zu optimieren?
Ich habe einige Hürden zu bewältigen und suche nach Lösungsansätzen. Grds. vermute ich ehrlich gesagt, das mein Mandant die Erfassung in Shopify nicht zu hundert Prozent korrekt ausführt und ich deshalb immer wieder Unstimmigkeiten habe. Ich habe schon oft versucht, einen Support von Shopify zu bekommen. Leider ohne Erfolg.
Ich würde mich gerne mit jemandem austauschen.
Liebe Grüße
Annette
Beitrag zum Betrieblichen Rechnungswesen verschoben und Kategorie angepasst von @Antje_Naumann
Wir haben einen Mandanten mit Shopify. Hier nutzen wir AccountOne um die Daten aus Shopify über den Buchungsdatenservice in DATEV zu importieren. Das funktioniert einwandfrei.
Über welchen Weg erstellst du die Buchungssätze bzw. was genau sind deine Hürden?
Ich habe zu zusätzliche Anwendung mit Taxdoo. Diese holt mir die Buchungssätze der Debitoren aus Shopify.
Meine Hürden:
a.) zum Ende des Monats gehen Zahlungen ein, für die noch keine Buchungssätze generiert wurden. Zum Beispiel wird per Vorauskasse bezahlt. Taxdoo hold die Buchungssätze erst, wenn die Bestellung komplett abgeschlossen ist.
Hier gibt es keinen Datensatz für die Zahlung und ich muss manuell nachbuchen.
b.) Es wird überwiegende mit Paypal gearbeitet. Ich habe Paypal aber nicht in Taxdoo angebunden sondern habe über Lerndateien in DATEV Rewe die Zuordnungen gemacht. Er findet viel, aber nicht alles. Ich würde sagen 80% ist zugeordnet. Den Rest muss ich manuell nacharbeiten.
c.) In Shopify wird mit sogenannten Gift Cards gearbeitet. Den Zahlungsausgleich über Gutscheine holt taxdoo nicht. Hier muss manuell nachgearbetet werden.
d.) Wenn der Bestellvorgang abgeschlossen ist und der Kunde einen sogenannten Paypal Fall eröffnet, dann werden keine neuen Buchungssätze von Taxdoo aus Shopify geholt. Hier muss ich manuell nacharbeiten.
Von AccountOne habe ich bisher noch nie etwas gehört.
Mit welchen Zahlungsströmen arbeiten Sie bei Ihrem Mandanten und haben Sie diese direkt in Account one angebunden, damit Sie aus Account one zum einen die Debitorbuchungen und zum anderne die Zahlungsbuchungen bekommen?
Kennen Sie auch Pathway?
Lg
Über Pathway und Taxdoo habe ich mich auf der TAXarena informiert. Pathway, Taxdoo und AccountOne haben in Hannover immer einen Stand. Den Austausch und die Präsentationen auf Veranstaltungen kann ich empfehlen.
Deine genannten Probleme hatte ich bisher noch nicht. Somit kann ich da nicht viel zu sagen.
Bei Online-Shops versuche ich immer sowohl die Buchungssätze für die Umsätze (Debitoren) als auch für die Zahlungen über die Schnittstelle einzuspielen. Das funktioniert bei Shopify über AccountOne gut.
Das ist auch der Grund warum ich von der DATEV-Schnittstelle zu Amazon nicht viel halte. Auch hier werden lediglich die Umsätze importiert. Die Zahlungen müssen separat gebucht werden. Wenn es ein Online-Shop mit über 10.000 Buchungen pro Monat ist und es zusätzlich noch verschiedene Möglichkeiten zu bezahlen gibt, wird die Anzahl der Zahlungen, die manuell zu den Debitoren zugeordnet werden müssen zu hoch.
Hast du dich mit den Problemen mal an Taxdoo gewendet? Ich vermute, dass Taxdoo die Fragen nicht zum ersten mal hört.
Selbst wenn man bei Shopify jemanden erreicht, kann ich mir nicht vorstellen, dass Shopify da im steuerlichen Bereich alle Fragen beantworten kann.
In solchen Fällen setze ich mich auch ganz gern mit dem Mandanten zusammen, um den Sachverhalt von beiden Seiten zu betrachten. Ich zeige dem Mandanten die Daten und die Probleme, die in DATEV ankommen. Teilweise konnten Mandanten dann besser verstehen, was das Problem ist und gegebenfalls auch die Ursache im abgebenden System beheben.
06.05.2025
17:27
zuletzt bearbeitet am
08.05.2025
17:12
von
Katharina_Schoe
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Moin,
wir haben einen Mandanten mit Shopify und er hat sich jetzt erst mal Billbee zum Rechnungen schreiben und den Versand geholt. Das funktioniert soweit ganz ok.
Mein Problem ist der Natur, dass ab da dann von ihm Lexoffice eingesetzt wird und er nur noch die beiden Standardkonten für die Erlöse verwenden kann (so seine Aussage - ich habe noch keine Lösung gesehen, dass man in Billbee mehr als ein Erlöskonto mit 19 % USt anlegen kann - lasse mich gerne korrigieren 🙂
Wir haben in Kanzlei-Rewe für ihn fast 10 Erlöskonten (19 %!) angelegt, die jetzt nicht mehr bedient werden und eine Automatisierung geht gar nicht, da wir jeden Beleg wieder in die Hand nehmen müssten.
An welcher Stelle kann ich diesen Punkt irgendwie einbinden? bei Shopify? bei Billbee? oder doch lieber Taxdoo oder Pathway?
Was sind Eure Erfahrungen und Tipps mit dem Prozess zwischen Shop und DUO?
Bin gerade etwas überfordert :-)...
Hallo @eltvillerin ,
ein paar Fragen dazu:
soll denn jedes Produkt auf ein einzelnes Erlöskonto gebucht werden?
Nimmt der Mandant am OSS-Verfahren Teil und soll es dort auch Produktweise auf mehrere Konten aufgelistet werden?
Danke für die schnelle Antwort.
Da der Mandant eine genaue Aufschlüsselung der Erlöse möchte (B2C, B2B, EU, nichtEU u.a.), bilden wir das in der Fibu ab. Wir bekommen bisher die Umsätze über W4A und das hat prima geklappt. Allerdings hat die Sachbearbeiterin vor Ort dann alles manuell angepasst. Das soll eben entfallen bzw automatisiert werden.
Deshalb meine Frage, ob man in einem der Programme (Taxdoo, Pathway, oder gerne auch ein anderes), das die Buchungen aus Shopify holt und nach DUO schickt, irgendwo bei den Artikeln/Kunden diese Informationen passend hinterlegen kann.
Da ich selbst nur den Import mache und nicht die Fibu, kann ich jetzt nicht sagen, ob OSS ein Thema ist... 😉
@eltvillerin
Also Pathway, TaxDoo und Easypliant fallen mir da ein.
Allerdings müsste man mal mit dem Support jeweils ein Termin ausmachen um herauszufinden, ob das mit der Einrichtung passt.
Ich denke, dass alle 3 auf die Bestellebene in Shopify switschen werden... und das Matching zwischen Zahlungsdienstleistern und Erlösen über die Bestellnummer gelöst werden wird.
Von daher werden alle von W4A wegkommen.
20.02.2026
09:55
zuletzt bearbeitet am
20.02.2026
10:51
von
Sabine_Enachesc
Für die Zahlungseingänge von Shopify Payments (Stripe, Kreditkarten) nutze ich xxxxxxxxx- einfach die Auszahlungs-PDFs hochladen und es spuckt direkt eine DATEV-CSV aus. Spart mir das manuelle Abtippen und funktioniert auch mit Stripe-Auszügen direkt.
Bei den Umsätzen (Debitoren) bin ich noch bei AccountOne, aber für die Bankseite ist das Tool echt praktisch.
Domain gelöscht. Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.
Hello @eltvillerin,
The breakdown you are looking for is not a property of the article, but of the individual revenue — and can therefore be derived even without maintaining the article root. For each order item, the tax case is determined by three pieces of information that Shopify already provides: the tax rate (19 / 7 / 0%), the destination country, and whether the customer has a VAT ID number. is stored.
The case clearly falls into this category: domestic with tax rate, EU-B2B with VAT ID number. as reverse charge, EU-B2C via OSS (country of destination and rate then belong in DATEV fields 40/41), third country as export. Each of these combinations can be permanently set to its own revenue account — exactly the breakdown your client wants, without the on-site caseworker touching anything.
The question for providers is therefore not „can you have multiple revenue accounts", but: is the account allocation for each tax rate and tax case depositable, or is there only one revenue account per tax rate? This separates the tools very quickly. With a flat revenue account per tax rate, you'll end up with manual rework again, no matter how well the import otherwise goes.
One point that usually only becomes apparent during the annual financial statements: Shipping costs follow the tax rate of the goods. For mixed orders, they must be divided proportionally, otherwise the assessment basis per account is incorrect.
Here is what the specific OSS cases look like in fields 40/41, including the account logic behind them: https://buchungsstapel.de/wissen/oss-buchungen-shopify-woocommerce
@Jabbroni schrieb:
Hello @eltvillerin,
The breakdown you are looking for is not a property of the article, but ...
[...]
... aus welchem Grund ist der Beitrag auf englisch verfasst ?
... lag er 'zufällig' schon als englischsprachiger Textbaustein vor ?
Der Link im Schlusssatz verweist nämlich auf eine deutschsprachige Seite ...
... obwohl das Impressum der URL "www.buchungsstapel.de" in die USA verweist
... welcher 'Markt' wird hauptsächlich von den angebotenen Produkten 'beackert' ?
Kurz vorweg, weil die Frage berechtigt ist: der englische Text oben war schlicht mein Fehler, ich hatte die falsche Fassung eingefügt. Hier dasselbe
auf Deutsch, so wie es gemeint war.
Hallo eltvillerin, die Aufteilung, die du suchst, ist keine Eigenschaft des Artikels, sondern des einzelnen Umsatzes — und damit auch ohne Pflege am
Artikelstamm ableitbar. Pro Bestellposition ergibt sich der Steuerfall aus drei Angaben, die Shopify ohnehin mitliefert: dem Steuersatz (19 / 7 / 0 %),
dem Bestimmungsland und der Frage, ob am Kunden eine USt-IdNr. hinterlegt ist.
Daraus fällt der Fall eindeutig: Inland mit Steuersatz, EU-B2B mit USt-IdNr. als Reverse Charge, EU-B2C über OSS (Bestimmungsland und Satz gehören dann
in die DATEV-Felder 40/41), Drittland als Ausfuhr. Jede dieser Kombinationen lässt sich fest auf ein eigenes Erlöskonto legen — genau die
Aufschlüsselung, die dein Mandant möchte, ohne dass die Sachbearbeiterin vor Ort noch etwas anfasst.
Die Frage an die Anbieter ist deshalb nicht „könnt ihr mehrere Erlöskonten", sondern: ist die Kontenzuordnung je Steuersatz und Steuerfall
hinterlegbar, oder gibt es nur ein Erlöskonto je Steuersatz? Das trennt die Tools sehr schnell. Bei einem flachen Erlöskonto je Steuersatz landest du
wieder bei manueller Nacharbeit, egal wie gut der Import sonst läuft.
Ein Punkt, der sonst erst beim Jahresabschluss auffällt: Versandkosten folgen dem Steuersatz der Ware. Bei gemischten Bestellungen müssen sie anteilig
aufgeteilt werden, sonst stimmt die Bemessungsgrundlage je Konto nicht.
Und zur zweiten Frage, weil sie hier zu Recht gestellt wird: Universal Exporters LLC ist in den USA eingetragen, das steht so im Impressum. Der Markt
ist Deutschland — Oberfläche, Support und Rechtstexte sind deutsch, und Betrieb und Datenhaltung laufen vollständig auf Servern in der EU. Die Prüfung
unter /tools/extf-pruefung läuft vollständig im Browser: die Datei wird nicht übertragen und nicht gespeichert, das steht auch auf der Seite selbst.