@Andreas_Thaler schrieb: Hallo @programmanwender , ja, mit der Kennzahl wird nicht nur die Digitalisierung innerhalb der Kanzlei betrachtet, sondern auch, inwieweit digitale Prozesse bei der Bereitstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweisen und Lohnsteuerbescheinigungen an die Beschäftigten Ihrer Mandanten gelebt werden. Hallo @Andreas_Thaler , für unsere Kanzleimitarbeiter stellt die digitale Bereitstellung von Gehaltsunterlagen an die Mandanten-Mitarbeiter kein Problem dar. Doch was hilft das alles, wenn die Mandanten-Mitarbeiter trotz unserer Empfehlung nicht im notwendigen Umfang bereit sind, Arbeitnehmer online zu nutzen. Richtig müsste es in Ihrem Text deshalb heißen: „… und Lohnsteuerbescheinigungen von den Beschäftigten Ihrer Mandanten gelebt werden“. Möchte DATEV, dass wir diesbezüglich autokratische Strukturen einführen? Gerne überlassen wir DATEV im Rahmen eines eingeschränkten mitgliedsgebundenen Mandantengeschäft für unsere Lohnmandate die Anwendung von Arbeitnehmer online bei unseren Mandanten-Mitarbeitern durchzusetzen. Bevor DATEV für das Label den Digitalisierungsgrad der Beschäftigten bei den Mandanten mit einbezieht, sollte es erst einmal seinen eigenen Digitalisierungsgrad kritisch überdenken. Vor einem dreiviertel Jahr reklamierte ich, dass DATEV-ASR keine Teil-, Anzahlungs- und Schlussrechnungen von regulären Rechnungen unterscheiden kann. Einen Umsetzungstermin für diese Forderung konnte mir DATEV nicht nennen. Passiert ist bis heute nichts. Bei TABULA beispielsweise sind solche digitalen Anforderungen von Beginn an Basiskönnen. Nächstes Beispiel Mandantenkommunikation. Bereits vor über 6 Jahren regte ich über unseren Kanzleibetreuer ein DATEV-Mandantenportal an. Nachdem lange Zeit bei DATEV diesbezüglich nichts passiert ist, entschieden wir uns für einen Drittanbieter. Uns wäre eine DATEV-Lösung viel lieber gewesen. So langsam kommt DATEV jetzt mit MyDATEV Kanzlei in einer ersten Ausbaustufe in die Gänge. Das hätten wir uns schon vor 6 Jahren gewünscht. Wo DATEV jetzt aber schnell ist: Sofort wird MyDATEV Kanzlei in die Logovergabekriterien mit aufgenommen. Warum hat DATEV einen digitalen Dokumentenaustausch mit Mandanten nicht schon vor 5 bis 6 Jahren ermöglicht, als das Thema bereits aktuell war?
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