Hallihallo,
ich bin aktuell mit der Planung unserer neuen "Server-Landschaft" beschäftigt und gerade über das Thema MS Office gestolpert 😱
Welche Kombination aus Server Betriebssystem und Office fährt man denn jetzt bei einem neuen RDS-System, das Mitte 2022 das Licht der Welt erblicken soll? Microsoft hat sich ja ziemlich Mühe gegeben, dieses Thema möglichst gut zu verschwurbeln 😅
Meine Erkenntnisse bisher:
Win 2022 + Office 365 = nicht möglich 🤔
Win 2019 + Office 365 = möglich, Supportende 10/2025
Win 2022 + Office 2021 = möglich, Supportende 10/2026
Win 2019 + Office 2021 = möglich, Supportende 10/2026
Support Matrix von MS: https://query.prod.cms.rt.microsoft.com/cms/api/am/binary/RE2OqRI
Office 365 E3 hätte schon etwas Charme, aber auf 5 Jahre kalkuliert ist es eine ganze Ecke teurer als die "herkömmlichen" Office 2021 Lizenzen (selbst wenn ich den eingesparten Exchange Server mit reinrechne) und ich müsste Windows Server 2019 verwenden.
Gab es nicht mal eine Folie von Datev zu diesem Thema? Hat die zufällig wer?
Vielen Dank vorab für etwaige Stupser in die richtige Richtung 😊
Stellt sich mir die Frage: Ist Teams, SharePoint, OneNote und Co. schon im Einsatz? Wenn ja, wie? Wenn nein, will man das? Oder setzt man auf slack, Notion und Co.? Sind iPads samt Apple Pencil im Einsatz? Wenn nein, ist das in Zukunft geplant? Wenn ja, hat man sich schon auf ein Notiztool geeinigt?
Gibt es noch eine alte TK Anlage, die man ggf. mit Teams ersetzen wollen würde? Oder bleibt man bei CTI Programmen?
@dstoll schrieb:
Welche Kombination aus Server Betriebssystem und Office fährt man denn jetzt bei einem neuen RDS-System, das Mitte 2022 das Licht der Welt erblicken soll?
Das kann aufgrund der wenigen Angaben niemand belastbar sagen.
Office 365 E3 hätte schon etwas Charme, aber auf 5 Jahre kalkuliert ist es eine ganze Ecke teurer als die "herkömmlichen" Office 2021 Lizenzen (selbst wenn ich den eingesparten Exchange Server mit reinrechne) und ich müsste Windows Server 2019 verwenden.
Fünf Jahre kann man zur Zeit nicht seriös kalkulieren, drei Jahre gingen ja noch, aber danach?
Gibt es schon eine DSFA für die MS Cloud?
Siehe dazu auch ℹ️: Windows Server 2022: MS 365-Apps sollen unterstützt werden
Es ist auf einem RDS nicht die Frage welche Office Version sondern welche Lizenz. DATEV braucht noch eine lokale Installation (auch auf SmartIT oder Xasp) und da geht auf dem RDS nur eine 365 E3, E5 oder Business premium, die Standard Office Variante lässt sich nur als Volumen Lizenz installieren.
Was man nimmt ist egal.
Update ℹ️: Windows Server 2022: Support für MS 365-Apps bis Oktober 2026
DATEV untersucht hinter den Kulissen "alternative Systemplattformen" 😳: Microsoft Cloud First & Auswirkungen auf DATEV
Ist das jetzt offiziell als Kapitulation zu bewerten, weil es DATEV bis 10/26 nicht schafft, alles in die Cloud zu hieven, wo man kein Office on-premises braucht?
Oha 😵. Das wird eine sehr, sehr, sehr spannende Zukunft - und sehr, sehr viele DATEV Partner lachen heute schon, weil es reine Browser Lösungen sind, die kein Office brauchen.
www.datev.de/modernes-arbeiten - der Link ist echt schon krass gewagt und ein Widerspruch in sich selbst 😶.
Sprachlos. Angst. Verzweiflung. Sorgen. Von allem ein bisschen.
@metalposaunist schrieb:
Oha 😵. Das wird eine sehr, sehr, sehr spannende Zukunft - und sehr, sehr viele DATEV Partner lachen heute schon, weil es reine Browser Lösungen sind, die kein Office brauchen.
www.datev.de/modernes-arbeiten - der Link ist echt schon krass gewagt und ein Widerspruch in sich selbst 😶.
Sprachlos. Angst. Verzweiflung. Sorgen. Von allem ein bisschen.
Zur Not, Client-Server und MS 365. Oder, @metalposaunist ?
Die Freuden der Cloud:
Erst wenn man selbst betroffen ist bemerkt man die Bedeutung der Mahner.
... ist ein sehr guter Tipp, mal nach oben zu schauen, ob ein solches Damokles-Schwert über einem schwebt, oder eine 'Daten-Guillotine'
Einer unserer Mandanten, ein Arzt, hatte aus beruflichen Gründen einige medizinische Fotos nackter Patienten in seinem eigenen Online-Konto gespeichert und bekam auch mal aus heiterem Himmel Besuch von der Kripo.
Da man den KI-Algorithmus von Google, Microsoft & Co nicht kennt, mit dem nach verbotenem 'Material' gesucht wird, riskiert man sicher viel öfter als gedacht einen kompletten Daten- und/oder Identitätsverlust.
@andreashofmeister schrieb:
Oder, @metalposaunist ?
Äh, nein. HomeOffice? Mobiles Arbeiten? Kaufe ja keine Sackkarre, damit ich meinen DATEV FatClient mit ordentlicher Power durch die Gegen schieben kann 😅.
@einmalnoch: Das ist schon sehr alt und am 16.11 definitiv keine neue News mehr wert. Das gab und gibt es schon sehr viel früher von Microsoft: Tretmine Microsoft Konto: Willkürliche Sperre bei Online-Funktionen (über 2 Jahre alt). Bilder hochgeladen von den eigenen Kids, die nackt fotografiert waren und dann greift die KI über pornografische Inhalte. Woher soll die KI wissen, dass es mein Kind ist? In Deutschland wird sie das leider nie erfahren 😂, weil wir keine digitale Identität bis dorthin haben, damit die KI lernt. Denn im Grunde ist die KI nicht Schuld. Sie tut, was sie soll und wozu sie geschrieben worden ist.
Und das kann einem bei Microsoft, Google, amazon und Apples dieser Welt passieren. Mich interessiert dann eher die Lösung / Alternative, die sicher nicht das analoge Fotoalbum und die Schreibmaschine sein kann 😉. Und wer sagt zu 100% sicher, dass einem der Vorfall bei OpenSource nicht treffen kann? Wo steht das rechtssicher festgeschrieben? Nachher gibt es ähnliche KIs in OpenSource und auch diese wird, wenn man die Logik der KI nicht ändert, sich nicht anders verhalten. Vielleicht kommt man dann besser an sein Konto dran - das mag sein.
@metalposaunist schrieb:@andreashofmeister schrieb:
Oder, @metalposaunist ?
Äh, nein. HomeOffice? Mobiles Arbeiten? Kaufe ja keine Sackkarre, damit ich meinen DATEV FatClient mit ordentlicher Power durch die Gegen schieben kann 😅.
DATEV ist ja dran und spricht wohl auch mit Microsoft. Betrifft ja letztendlich alle, ob ASP etc. oder RDP lokal im Keller...
Mal sehen, welche Lösung dabei herauskommt...
Entweder man nutzt Fat-Clients.. oder man muss dann auf VDI umstellen.
Was ist denn Citrix (Virtual Apps und Desktops)?
Ist das ein Aufsatz für die Microsoft Azure VDI?
Problematisch finde ich die Performance die DATEV benötigt und die die Cloud derzeit liefern kann und natürlich der derzeitige Kostenfaktor der Cloud.. wird wohl bis 2025/26 besser werden.
Aber ob das reicht?
Ich finde es grundsätzlich super, dass es diese KI gibt... aber seine "digitale Identität" wegen eines unglücklichen Zufalls zu verlieren (in dem Fall: Schwester macht Fotos...) ist natürlich derb..
@Gelöschter Nutzer schrieb:
Was ist denn Citrix (Virtual Apps und Desktops)?
Platt gesagt, ein Zusatzprodukt u. a. für Windows, welches Desktop- und Anwendungsvirtualisierung über das ICA Protokoll zugänglich macht.
Ist das ein Aufsatz für die Microsoft Azure VDI?
Das ist zu unspezifisch. Für Azure gibt es allerdings andere Produkte von Citrix.
Hallo @dstoll ,
ich habe vor wenigen Wochen auf Win Server 2019 und MS365 umgestellt, damals war die Freigabe dieser Kombination in RDS-Umgebung für Win Server 2022 noch nicht erteilt.
ich denke gerade darüber nach, das Upgrade auf Win 2022 noch nachzuziehen. Die Serverlandschaft ist virtualisiert mit Hyper-V.
Die Vorteile einer kompletten MS365 Umgebung liegen mit den entsprechenden MS Produkten (insbesondere Teams und SharePoint) auf der Hand und die Lizenzkosten sind, wenn der eigene Exchange weder Hardware- noch softwareseitig gepflegt werden muss, mE im Wesentlichen ok - jedenfalls nicht viel teurer. Wenn man auch noch mit dem Umstand rechnet, dass man hinsichtlich Lizenzanzahl maximale Reaktionsmöglichkeiten hat, ist das mE eine sehr tragfähige Sache.
ich rechne damit, dass vor der echten Cloud bei DATEV ein Umzug nach Azure nötig wird. Dort will MS ja die bisherigen Möglichkeiten anbieten. Wenn das zutrifft, dann wäre mit der o.a. Kombination ein erster Schritt getan und die Azure-Integration vorbereitet. Azure ist im Moment allerdings viel zu teuer.
Wie dem auch sei - win 2022 und MS365 E3 ist finanziell ok - wer gleich Telefonie einbindet und auf einige Feature im Telefoniesystem verzichten kann, könnte mit MS365 E5 die Telefonanlage sparen. Allerdings nervt die totale US bzw. MS-Abhängigkeit. Da es keine mir bekannte Alternative dazu gibt, kann man das zwar beklagen, aber eben auch nicht ändern. Deutschland /Europa hat’s verpennt und wir allesamt leider auch.
PS: bei uns zeigt sich allerdings eine deutliche Laufzeitverschlechterung ! Ich vermute, dass die diversen Synchronisationen MS365 und DATEV zum jeweiligen lokalen System massiv Ressourcen fressen und immer wieder das System in eine Spitzenlast treiben.
Die Microsoft 365 Apps sind im Moment weiterhin "nur" in Preview für Windows Server 2022. Das ist auch weiter unten in dem Born City Link aufgeführt. Oder eben direkt bei MS (Windows Server end of support and Microsoft 365 Apps - Deploy Office | Microsoft Learn😞
Windows Server 2022
Microsoft 365 Apps is supported on Windows Server 2022 only until October 2026, which is when mainstream support ends for Windows Server 2022.
Note
- Support for running Microsoft 365 Apps on Windows Server 2022 is currently in preview.
- If you want to begin testing on Windows Server 2022, we recommend that you use the most current, supported version of Microsoft 365 Apps available in Current Channel.
- At a later date (to be determined), we will provide information about which versions of Microsoft 365 Apps are supported on Windows Server 2022.
- For more information, refer to this blog post on the Microsoft Tech Community: Windows Server 2022 adds support for Microsoft 365 Apps
"On-Premises" würde ich derzeit eher auf die Freigabe bzw. den Preis vom Azure Virtual Desktop (Multisession Win10/11) auf Azure Stack HCI warten, bevor jetzt auf Windows Server 2022 geupgraded wird.
@Michael-Renz schrieb:
Wie dem auch sei - win 2022 und MS365 E3 ist finanziell ok - wer gleich Telefonie einbindet und auf einige Feature im Telefoniesystem verzichten kann, könnte mit MS365 E5 die Telefonanlage sparen. Allerdings nervt die totale US bzw. MS-Abhängigkeit. Da es keine mir bekannte Alternative dazu gibt, kann man das zwar beklagen, aber eben auch nicht ändern. Deutschland /Europa hat’s verpennt und wir allesamt leider auch.
PS: bei uns zeigt sich allerdings eine deutliche Laufzeitverschlechterung ! Ich vermute, dass die diversen Synchronisationen MS365 und DATEV zum jeweiligen lokalen System massiv Ressourcen fressen und immer wieder das System in eine Spitzenlast treiben.
Guten Morgen Herr Renz,
auf welche Features müsste man denn hinsichtlich der TK-Anlage konkret verzichten!
Vielen Dank aber (mal wieder) für Ihr Update zur M365-Umstellung mit DATEV!
Hallo @andreashofmeister
als wir es entscheiden haben, gab es keine „Heranhol-Funktion“. ME soll die aber kommen
das war bisher bei uns das ko-Kriterium
Laufzeit ist im DMS sehr schlecht
@Michael-Renz schrieb:Hallo @andreashofmeister
als wir es entscheiden haben, gab es keine „Heranhol-Funktion“. ME soll die aber kommen
das war bisher bei uns das ko-Kriterium
Danke!
Verständlich und nachvollziehbar!
Liegt es an Teams oder der TK-Anlage bzw. der TK-Lösung (die Anlage gibts ja dann nicht mehr).
Sie setzen also weiterhin die "klassische" TK-Anlage ein?
Hallo @andreashofmeister
Teams kann das (noch) nicht
wir setzten Alcatel und Estos ein - könnte beides weg, wenn DATEV Telefonie und Teams sich verstehen
@Michael-Renz schrieb:
wenn DATEV Telefonie und Teams sich verstehen
Im Standard erst mit der Cloud, weil der grüne Hörer Technik von gestern ist, den heutige aktuelle TK-Anlage nicht mehr unterstützen. Von der Übergabe der Zeiten mal abgesehen.
Also Swyx kann mittels aurenz GmbH | Software für Call Accounting & UC-Analysen heute schon alle möglichen Auswertungen fahren. Das müsste man ja auch in die Cloud verlagern können?! Aber bei DATEV gibt es halt noch keine offene Tür 🚪 - nur eine heiße Firewall 🔥.
Ob man das an DATEV festmachen will? Dann suche ich mir besser ein Cloud ERP-System, wo ich meine Mandanten pflege und an das ich die TK anbinden kann 🤓. Dazu noch ein DMS System - alles machbar und wenn wir Power User mal 8h die Köpfe zusammen stecken - könnte was ziemlich geiles bei rauskommen 😎.
@metalposaunist schrieb:@Michael-Renz schrieb:
wenn DATEV Telefonie und Teams sich verstehen
Im Standard erst mit der Cloud, weil der grüne Hörer Technik von gestern ist, den heutige aktuelle TK-Anlage nicht mehr unterstützen. Von der Übergabe der Zeiten mal abgesehen.
Also Swyx kann mittels aurenz GmbH | Software für Call Accounting & UC-Analysen heute schon alle möglichen Auswertungen fahren. Das müsste man ja auch in die Cloud verlagern können?! Aber bei DATEV gibt es halt noch keine offene Tür 🚪 - nur eine heiße Firewall 🔥.
Ob man das an DATEV festmachen will? Dann suche ich mir besser ein Cloud ERP-System, wo ich meine Mandanten pflege und an das ich die TK anbinden kann 🤓. Dazu noch ein DMS System - alles machbar und wenn wir Power User mal 8h die Köpfe zusammen stecken - könnte was ziemlich geiles bei rauskommen 😎.
Ich glaube nicht, @metalposaunist , dass das ausreicht. Aber das TK-Thema ist hier ja schon mehrfach diskutiert worden.
Warum soll ich den grünen Hörer missen müssen? Momentan gibts den, man hat sich daran gewöhnt. Und solange es ihn noch gibt, nutze ich ihn (und vor allem alle Kolleginnen und Kollegen).
Was mal kommt, liegt an DATEV. Denn damit muss das klappen...
Hallo Daniel @metalposaunist und @andreashofmeister ,
ich bin da ganz bei Herrn Hofmeister! Wir sollten DATEV nicht schon in vorauseilendem "Gehorsam" aus der Verpflichtung - eine vollständige StB-Branchensoftware zu bieten - entlassen.
Das wäre m.E. der Todesstoß für DATEV und den (mE sehr charmanten und außerdem vor Kapitalinteressen geschützten) Genossenschaftsgedanken UNSERES SOFTWARE-Anbieters.
Auch wenn der sich grad mehr als schwer tut, auf der Höhe der Zeit zu sein.
Lassen sie/du uns MIT DATEV die 8 Std. die Köpfe zusammentun - hätte ich beinahe vorgeschlagen - wenn ich nicht viel zu desillusioniert über die "Beratungsbreitschaft" der DATEV wäre. Wäre DATEV mein "normaler Mandant", hätte ich den wegen seiner Beratungsresistenz - zur Schonung meiner und seiner Nerven - schon an andere Kollegen empfohlen.
ABER: ich bin ja Mitgesellschafter und nicht "nomaler Berater" und außerdem ein "unverbesserlicher Genosse" ich glaube und hoffe immer noch - etwas für uns alle bewegen zu können. Die Zeit dazu wird immer knapper.
Also kann man Win 10/11 Multiession demnächst mit Azure Stack HCI On-Premise betreiben?
Das ist doch dann eigentlich dann die Lösung für DatevASP und co?
Ich habe gelesen Multisession benötigt mehr Power, da dann, vereinfacht gesagt, meinetwegen 10 User mit jeweils ihrem Win10-Rechner auf einem Server arbeiten. Quasi weg von der Virtualisierung.
Entsprechend könnte ich einen "dicken" Fujitsu Server mit Azure Stack HCI dahinstellen und mit Win10/11 Multisession füttern und ab gehts?
Vereinfacht gesagt einen etwas komplizierter aufgebauten WTS-Server, der aber ständig mit Azure "knutschen" muss?
Hab ich das als Laie richtig verstanden?
hallo @Gelöschter Nutzer ,
nach meinem Verständnis wird Azure Stack eine RZ-Lösung sein. Ein dicker Fujitsu-Rechner (quasi im Kanzleibesitz) dürfte da bei weitem nicht ausreichen.
ABER: das ist eine Laien-Vermutung.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass z.B. das DATEV RZ für Azure Stack qualifiziert wäre. Also evtl. dort die Kanzleien Ihre virtuellen Server aufsetzen und die virtuellen Workstations betreiben.
@Gelöschter Nutzer schrieb:
Also kann man Win 10/11 Multiession demnächst mit Azure Stack HCI On-Premise betreiben?
-> https://learn.microsoft.com/en-us/azure/virtual-desktop/azure-stack-hci-overview
Das ist doch dann eigentlich dann die Lösung für DatevASP und co?
Technisch (derzeit) ja; Lizenzrechtlich (derzeit leider) nein. Der Azure Stack HCI kann nicht "mandantenfähig" betrieben werden. Hier müsste dann (derzeit) für jeden Kunden eine eigene Azure Stack HCI Hardware betrieben werden, was (vermutlich) preislich nicht mehr attraktiv ist.
Vereinfacht gesagt einen etwas komplizierter aufgebauten WTS-Server?
Korrekt.
Nicht Mandantenfähig.. o.k.
Also letztlich dient der Azure Stack HCI in erster Linie als Verwaltungs- und Abrechnungstool der lokalen Infrastruktur mit Anbindung an Azure.
Wenn ich meinetwegen 48 physische Kerne benötige kostet der Spass derzeit dann alleine 480€/Monat?
Ich habe gelesen Multisession benötigt mehr Power, da dann, vereinfacht gesagt, meinetwegen 10 User mit jeweils ihrem Win10-Rechner auf einem Server arbeiten. Quasi weg von der Virtualisierung.
Hmm, ist das wirklich so? Ich hatte das so verstanden, dass wie bei einem RDS Server auf einer Betriebssysteminstallation mehrere Benutzer arbeiten - nur halt jetzt unter Windows 10/11 und nicht auf einem Server-Betriebssystem.
@metalposaunist schrieb:@andreashofmeister schrieb:
Oder, @metalposaunist ?
Äh, nein. HomeOffice? Mobiles Arbeiten? Kaufe ja keine Sackkarre, damit ich meinen DATEV FatClient mit ordentlicher Power durch die Gegen schieben kann 😅.
@einmalnoch: Das ist schon sehr alt und am 16.11 definitiv keine neue News mehr wert. Das gab und gibt es schon sehr viel früher von Microsoft: Tretmine Microsoft Konto: Willkürliche Sperre bei Online-Funktionen (über 2 Jahre alt). Bilder hochgeladen von den eigenen Kids, die nackt fotografiert waren und dann greift die KI über pornografische Inhalte. Woher soll die KI wissen, dass es mein Kind ist? In Deutschland wird sie das leider nie erfahren 😂, weil wir keine digitale Identität bis dorthin haben, damit die KI lernt. Denn im Grunde ist die KI nicht Schuld. Sie tut, was sie soll und wozu sie geschrieben worden ist.
Und das kann einem bei Microsoft, Google, amazon und Apples dieser Welt passieren. Mich interessiert dann eher die Lösung / Alternative, die sicher nicht das analoge Fotoalbum und die Schreibmaschine sein kann 😉. Und wer sagt zu 100% sicher, dass einem der Vorfall bei OpenSource nicht treffen kann? Wo steht das rechtssicher festgeschrieben? Nachher gibt es ähnliche KIs in OpenSource und auch diese wird, wenn man die Logik der KI nicht ändert, sich nicht anders verhalten. Vielleicht kommt man dann besser an sein Konto dran - das mag sein.
Da war doch etwas, quasi brandaktuell:
Automatisierte Scans: Microsoft sperrt Kunden unangekündigt für immer aus | heise online
Der Fall hat es in sich: Quasi das halbe Leben zerstört durch den Bann seitens Microsoft.
Da leide ich extrem mit, vor allem die Bitlocker / 2FA-Geschichte ist ganz übel.
wenn ich fslogix lese, scheint das in dem fall auch so zu sein.. dann muss das nochmal was anderes gewesen sein