Guten Tag, wer hat Erfahrungen mit einer Lohnsteueraußenprüfung? Die Dateien von Rechnungswesen und Lohn Lodas nach Gdpdu und DLS sind als Zip Dateien vorbereitet. Müssen die Zip Dateien nun entpackt werden bevor sie auf den Stick des Prüfers grspeichert werden oder reicht es wenn die Zip Dateien abgespeichert werden? Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort da ich darüber keine Infos finden kann. Vielen Dank.
Das ist nach meiner Erfahrung völlig egal.
Wenn der Stick persönlich übergeben wird, entpacke ich die Dateien zur Vereinfachung.
Wenn der Stick verschickt wird, sind die Dateien in einer passwortgeschützen ZIP-Datei auf dem Stick oder mit BitLocker gesichert.
Wir senden dem FA immer die zip-Datei zu.
Entpacken kann er sie selbst und hat bisher ohne Probleme funktionert.
Hallo,
wieso möchtest Du überhaupt noch einen USB-Stick verwenden, der kostet doch nur unnötig.
Wir laden unsere Daten (gerne als unverschlüsselte Zip) über die SteuerCloud hoch - funktioniert super und Du wirst immer elektronisch (per Mail) auf dem Laufenden gehalten, wann der Prüfer die Datei runtergeladen hat, wann die Bearbeitung gestartet wurde und auch, wann die Löschung der Daten stattfindet. Kann ich wirklich nur empfehlen.
Viel Erfolg.
Auch meine Frage: will das Finanzamt noch einen Stick?
Bei uns nicht mehr. Hier werden alle Daten auf das Portal des Finanzamtes geladen (soll glaube ich nicht verzippt sein)
Moin,
tatsächlich gibt es in jedem Bundesland andere Lösungen für die Bereitstellung an die Prüfer. Fragen Sie zunächst immer, ob es eine elektronische Plattform für die Bereitstellung gibt. In Schleswig-Holstein beispielsweise gibt es FinDrive. Der Prüfer sendet Ihnen einen Link und gibt Ihnen ein Passwort. Dort können Sie dann alle Daten schnell und problemlos hochladen. Es gibt auch in S.-H. eine Verpflichtung für die Prüfer, diese Plattform zu verwenden. Ein Stick oder eine DVD sind immer nur die zweitbeste Lösung.
Viele Grüße
Martin Seemann
Vielen Dank, alle Antworten haben geholfen!
Der Stick wurde durch den Prüfer vorgeschlagen. (Prüfung vor Ort/der Stick verlässt nicht das Haus.)
Ich hatte nur Bedenken dass der Prüfer womöglich nicht die entsprechende Software zum Entpacken haben könnte. Sicherer wäre es wohl es vorher zu entpacken..
@Personalerin_123 schrieb:Ich hatte nur Bedenken dass der Prüfer womöglich nicht die entsprechende Software zum Entpacken haben könnte.
ZIP ist mittlerweile Bestandteil des Windows-Betriebssystems. Das hat er auf jeden Fall.
@andrereissig ja, aber MS kann kein AES. Und Zipcrypt ist seit etwas 25 geknackt.
Aber du hast trotzdem Recht, 7zip ist in den Finanzverwaltungen weitgehend eingezogen. Das Programm darf man voraussetzen.
Ich nutze auch meist FinDrive (in Hessen HessenDrive) das ist m.E. ein gut durchdachter Weg.
Habe allerdings in Bayern gerade mit deren sicheren Ablagesystem etwas Stress, weil ich keine Antwort auf den Antrag für einen Mandanten die Daten dort zu übergeben. Ist aus meiner Sicht eher eine schlechtere Lösung.
Ansonsten per Stick: Das hast du perfekt dargestellt! Gebe ich den Stick persönlich ab, müssen die Daten nicht verschlüsselt sein (würde ich mir allerdings auch bestätigen lassen), sonst aber immer mit verschlüsselter Zip-Datei und Passwort-Übermittlung zumindest per Telefon. Wobeiich mich frage, ob der Telefondatenverkehr nicht einfach abgehört werden kann? Vielleicht ist eine Email mit durchgehender Transportverschlüsselung eher besser ... ?
QJ