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DATEV-Kosten an Mandanten weitergeben

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letzte Antwort am 11.06.2026 11:08:05 von deusex
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LaRevacholiere
Beginner
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Nachricht 1 von 13
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Guten Tag zusammen,

 

uns ist aufgefallen, dass wir für ein paar unserer Mandanten noch die Kosten für die DATEV Leistungen wie Unternehmen Online berechnet kriegen. Diese möchten wir nun an den Mandanten weitergeben.

 

Meine erste Idee war es in DUO den Unternehmensübertrag durchzuführen und das Mandat von unserer Beraternummer auf die mandantengenutzte Unterberaternummer zu übertragen. Somit müssten die Kosten ja an ihn berechnet werden oder? Gilt das auch für Leistungen außerhalb DUO?

 

 

Weitere Recherche hat mich dann zu diesem Hilfedokument und dem Online-Formular zur "Erklärung zum mitgliedsgebundenen Mandantengeschäft" geführt.

 

Nun frage ich mich welche der beiden Optionen zielführend für uns ist.

 

Habt ihr die Antwort?

 

Danke und freundliche Grüße

 

Edit: Ich habe meine Antwort hier gefunden: https://www.datev-community.de/t5/Unternehmen-online/Übertrag-vom-Leistungsverbund-zum-mitgliedsgebundenen/td-p/480581

GLH
Fachmann
Offline Online
Nachricht 2 von 13
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Hallo.

 

Wäre es nicht "einfacher" diese Kosten an den Mandanten weiterzuberechnen, dann kann man auch direkt die Leistungen außerhalb DUO mitkalkulieren und ist flexibel?

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andrereissig
Überflieger
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Nachricht 3 von 13
870 Mal angesehen

Das kommt darauf an, mit welcher EO-Variante Sie arbeiten.

 

Für EO comfort gibt es zu diesem Zweck ein eigenes Programm:

 

Programm Übernahme DATEV-Kosten einrichten in Eigenorganisation comfort - DATEV Hilfe-Center

Live long and prosper!
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Felix-Fabig
Einsteiger
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Nachricht 4 von 13
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Eine weitere Möglichkeit kannst du im folgenden Dokument einrichten.

 

DATEV Kosten einrichten in Rechnungsschreibung und Kostenkontrolle - DATEV Hilfe-Center

SNdStb
Einsteiger
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Nachricht 5 von 13
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Guten Tag,

hat hier jemand Erfahrung damit?

 

Mich interessiert, ob man einstellen kann, welche DATEV Kosten (also welche Produkte aus der DATEV Rechnung) direkt an die Mandant:innen weitergegeben werden sollen und welche nicht?

 

Beste Grüße aus dem s🌞nnigen Rheingau! 

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mick
Fortgeschrittener
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Nachricht 6 von 13
512 Mal angesehen

Wir hatten uns mit dem Thema zum Jahreswechsel beschäftigt, weil wir die Personalkosten weiterberechnen wollten, und sind zu dem Schluss gekommen, dass es leichter ist wenn man sich bei der Rechnungsschreibung die Summe/den Wert aus der Datev Rechnung abliest und in die monatliche Gebühr übernimmt.

 

Das einmalige einrichten und monatliche weitergeben der Gebühren hätte durchaus einfacher und komfortabler sein können.

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MC89
Aufsteiger
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Würde dir vorschlagen, wenn es um bestimmte Artikel geht den u.g. Excel-Export der DATEV-Rechnung zu verwenden. Da bekommst du es kunden- und artikelgenau raus, kannst filtern etc. 

 

https://help-center.apps.datev.de/documents/1003131

 

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SNdStb
Einsteiger
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Nachricht 8 von 13
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Danke für Eure Rückmeldungen. Mir sind diese Möglichkeiten bekannt. Ich nutze zur Zeit die Online Variante der DATEV Rechnungsdatenauswertung, die grundsätzlich auch sehr übersichtlich und gut zu benutzen ist. Mich interessiert lediglich, wie es mit dieser Möglichkeit des automatisierten Einlesens von DATEV Kosten im Programm Rechnungsschreibung und Kostenkontrolle funktioniert.

 

Herzliche Grüße 😎 

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VerenaWied
Meister
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Nachricht 9 von 13
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Hier Mal ein Beispiel aus EO Comfort. Wir haben die DATEV-Kosten einrichten lassen, weil uns gesagt würde, man könne steuern, was genau weiter gegeben wird. Das ist so aber nicht der Fall. Es ist nur nach Blöcken steuerbar.

 

Das gelb markierte, ist das was wir weitergeben wollen.

VerenaWied_0-1781077300166.png

 

Für DATEV Personal muss ich also jeden Monat Rechnungsdaten online bemühen und manuell eintragen. Ich arbeite für alles andere mit den Honorarvereinbarungen in den Aufträgen. War toll, als die DATEV die Kosten erhöht hat. 

 

Das mit den Blöcken scheint bei Eo Classic nicht anders zu sein, wie das genau aussieht und was steuerbar ist, weiß ich nicht.

VerenaWied_1-1781077519329.png

 

Ich habe zu EO Classic Zeiten immer eine Exceltabelle mit allen weiterzuberechnenden Kosten erstellt. Die wurden dann vom SEK in die entsprechende Rechnung eingetragen. Die erhoffte Einsparung des Zeitaufwands ist zumindest für mich nicht eingetreten.

 

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SNdStb
Einsteiger
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Nachricht 10 von 13
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Hallo VeranaWied,

danke für die Infos. Habe ich das richtig verstanden: auf dem Bild wo die Häckchen und die gelben Balken zu sehen sind, kann man die Häkchen nur en Block, also zb. 8812 DATEV Kosten Fibu nur komplett an- oder abwählen und nicht nur das beispielsweise gelb markierte in die Rechnung übernehmen? 

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VerenaWied
Meister
Offline Online
Nachricht 11 von 13
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Ja das ist zumindest in Eo Comfort so. Ich könnte halt bei der Aufwandsposition eine Rechnungsposition hinterlegen, dann wird der Teil automatisch in die Rechnung geführt (hier in dem gelben Punkt).

VerenaWied_0-1781167558490.png

 

Da ich aber eben nicht alles berechnen möchte bleibt mir entweder das manuelle Eingreifen indem ich gewisse Positionen des Blocks auf nicht abrechenbar setze oder eben die Honorarvereinbarungen (die ich halt nur einmal anlegen und nur bei Änderungen anpacken muss).

 

So wie ich das Hilfedokument für Eo Classic verstehe ist das da aber auch so. Wir haben es halt damals manuell gemacht - ohne DATEV-Kosten Schnittstelle (hätten wir bei Comfort vorher gewusst, dass das so wie wir das wollen nicht geht, hätten wir das gar nicht erst einrichten lassen). Das geht auch. Wenn man eine Exceltabelle pflegt ist das auch kein Ultra-Aufwand. Ich habe mich immer ein Mal im Jahr hingesetzt und alles ausgewertet. Mit den neuen Rechnungsdaten online ist es eigentlich sogar schöner, als mit dem alten Modul.

 

Genaueres wird dir die DATEV sagen können. Vllt. sprichst du Mal mit eurem DATEV-Ansprechpartner und erklärst, worauf du genau hinaus willst und ob das so möglich ist. Ich meine wir haben die Schnittstelle damals auch über unseren Kundenbetreuer beantragt.

SNdStb
Einsteiger
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Danke 🌻

deusex
Allwissender
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Nachricht 13 von 13
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Wir hatten in einem anderen Beitrag einmal ausführlich diskutiert, dass eine Weiterberechnung von Auslagen, Kosten etc., wie für Unternehmen online, Auftragswesen next oder auch Fortbildungen berufsrechtlich äußerst bedenklich ist, da mit der Vorgehensweise der Sachverhalt der Gewerblichkeit erfüllt wird und damit die Freiberuflichkeit des Steuerberaters gefährdet wird.

 

Insofern wurde das mitgliedsgebundene Mandantengeschäft empfohlen, in welchem diese Kosten direkt von DATEV dem Mandanten berechnet werden.

 

Ich persönlich möchte es nicht so abbilden, dass mein Mandant von Dritten Rechnungen für die Tätigkeit der Steuerkanzlei erhält; ich würde das so im Übrigen auch nicht wollen.

 

Insofern bin ich vor zwei Jahren dazu übergegangen, die laufenden Lizenzkosten für UO etc. in die monatliche FiBu-Pauschale einzupreisen.

Fortbildung oder anderes, was ggf. weiterberechnet wird, fällt kaum ins Gewicht und ist m.E. vertretbar.

 

Vor Jahren hatte ich die meisten Mandate mal ins "MigMag" umgestellt, aber später dann ausnahmslos wieder alle in den Leistungsbezug Kanzlei zurücküberführt.

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letzte Antwort am 11.06.2026 11:08:05 von deusex
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