Hallo,
nach der Installation des kumulativen Updates 10-2026 für Windows 11 25H2 (KB5127648) stürzt Outlook (2024, Retail Home&Business) reproduzierbar ab. Einzig eine Deinstallation des betreffenden Updates behebt das Problem.
Vorher versuchte Lösungsansätze:
Datev, Reparaturinstallation Basisdienste Office
Datev, Löschen des Benutzerordners BSOffice in %appdata%
MS Office 2024, Reparaturinstallation
Outlook, Anlegen neues Profil
Outlook, Löschen Benutzerordner in %appdata%
Datev, Netzweite Aktualisierung
Hat jemand noch dieses Problem?
Alle aktuellen Updates, Windows und Datiev diese Woche durchgeführt.
keinerlei Probleme in Outlook.
Alles wie gewohnt.
Vielen Dank für die Rückmeldung, daraufhin habe ich weitere Lösungsansätze verfolgt. Ich habe jetzt glaube ich, den Kern des Problems gefunden. Es tritt nur auf, wenn die 64bit-Version von Office installiert ist. Mit der 32bit-Version funktioniert alles wie gehabt.
Können Sie bestätigen, dass Sie das 32bit-Office benutzen?
Ich denke mal, da muss die Datev nacharbeiten.
Ja, wir nutzen das 32bit-Office.
Punkt 2.2.
Auf eine Nacharbeitung würde ich nicht warten.
Das Dokument ist mir natürlich bekannt, sagt aber nur aus, dass die 64bit-Version für alle hier benutzten Programmteile freigegeben ist (seit 2023 IIRC). Entsprechend ist dies eine offiziell unterstützte Installation. Das muss dann auch eingefordert werden.
Hallo @geplagter
wir haben bei uns Office365 (Outlook) in der 64Bit Variante mit dem Microsoft Patch installiert, ohne dass es bisher Probleme gibt.
Möglicherweise hilft es mit dem - uralt - Tool "officediag" unter Support\MS Outlook\Eventverarbeitung für neue Mails" und Support\MS Outlook\Office-Integration für MS-Outlook zu deaktivieren.
Das Tool lässt sich über den Suchschlitz in Windows finden.
an dieser Stelle Datev Hook Com Addin wird im Outlook immer wieder ... - DATEV-Community - 435938 habe ich mit dieser Herangehensweise mein Problem lösen können.
Interessant. Heißt dann aber wahrschainlich nur, dass Microsoft die 2024er Retail-Versionen von Office egal sind. Der Lösungsansatz per officediag ist in diesem Fall nicht zielführend, da es sich um einen harten Absturz handelt. Trotzdem Danke für den weiteren Datenpunkt. Da sitze ich wohl gerade zwischen Baum und Borke.
@geplagter schrieb:Interessant. Heißt dann aber wahrschainlich nur, dass Microsoft die 2024er Retail-Versionen von Office egal sind. Der Lösungsansatz per officediag ist in diesem Fall nicht zielführend, da es sich um einen harten Absturz handelt. Trotzdem Danke für den weiteren Datenpunkt. Da sitze ich wohl gerade zwischen Baum und Borke.
Das es sich um die Retail-Version von Office handelt sollte im Normalfall keine Auswirkungen haben. Lässt sich Outlook denn zumindest im abgesicherten Modus starten (Outlook.exe /safe) ?
dann würde ich alle AddIns/PlugIns deaktivieren und nachfolgend die AddIns/PlugIns so lange individuell aktivieren bis Outlook abstürzt.
Bei uns hat sich Outlook an einem Arbeitsplatz mit dieser Meldung
"beschwert". nachdem das AddIn reaktiviert wurde ist Outlook tatsächlich abgestürzt.
Ich vermute daher, dass dieses AddIn der Auslöser für Ihre Abstürze ist.
Wir stehen aktuell vor demselben Problem und haben bereits seit einigen Tagen einen Servicekontakt bei der DATEV offen. Trotz bereitgestellter Logfiles liegt uns seitens der Entwicklung leider noch keine Lösung vor.
In der Zwischenzeit konnten wir die Ursache bei uns weiter eingrenzen: Das Problem tritt reproduzierbar auf, sobald das Windows-Update KB5126646 installiert ist.
Windows 11 25H2 (Mutli-Session-Host), Microsoft Office 365 64-Bit (Monthly Enterprise)
Falls jemand mit der gleichen Konfiguration kämpft oder ähnliche Beobachtungen gemacht hat, hilft das eventuell weiter.
Alle OfficeDiag-Befehle/Einstellungen oder Hilfedokumente zu Basisdienste-Office haben keine Besserung gebracht.
@jenson schrieb:Wir stehen aktuell vor demselben Problem und haben bereits seit einigen Tagen einen Servicekontakt bei der DATEV offen. Trotz bereitgestellter Logfiles liegt uns seitens der Entwicklung leider noch keine Lösung vor.
Die Entwickler bei DATEV werden dieses Problem nicht lösen können, denn es ist von MS verursacht. Daher ist auch DATEV auf die Kooperation mit MS angewiesen, bevor etwas kommuniziert werden kann.
Aber hätte das dann nicht bei den Microsoft Verträglichkeitstest auffallen müssen?
bei uns ist das bei einem PC genauso aufgetreten, wie bei @agmü geschildert. Tatsächlich hat aber der Officediag.exe-"tip" geholfen. Danke dafür
@geplagter schrieb:Das Dokument ist mir natürlich bekannt, sagt aber nur aus, dass die 64bit-Version für alle hier benutzten Programmteile freigegeben ist (seit 2023 IIRC). Entsprechend ist dies eine offiziell unterstützte Installation. Das muss dann auch eingefordert werden.
Sie haben aber auch den Zusatz in dem Dokument gelesen?
Wer lange genug bei DATEV dabei ist weiß, dass solche Zusatzinformationen etwas anders zu interpretieren sind als nur als bloßer Text. Nämlich als "Eigentlich passt uns das gar nicht."
Auch die Tabelle darüber mit den unterstützten bzw. nicht unterstützten Programmen ist ein Hinweis darauf. Selbst wenn auf den ersten Blick der rechte Bereich recht übersichtlich ausfallen mag, ist dieser -mal wieder- nur die halbe Wahrheit:
Links steht ganz unten Wirtschaftsberatungs-Pprogramme (grau unterlegt)
was beim schnellen Lesen nur als Wirtschaftsberatungs-Programme hängen bleibt. Allerdings ist hier die Jahresabschlusspräsentation gemeint. Wichtiger in diesem Fall ist die rechte Seite der Tabelle:
Denn:
Das soll nur verdeutlichen, dass unter der Haube viele DATEV-Programme miteinander verknüpft sind und durch die in den Jahren immer umfangreichere Ablagestruktur im DATEV-Ordner und viele Altlasten es mittlerweile fast unmöglich ist zu sagen, was jetzt nun mit was genau zusammenhängt bzw. interagiert. (Auch deshalb will DATEV ja weg von dem On-Premises-Kram, weil das Aufräumen in dem DATEV-Gestrüpp auf jeder Festplatte viel zu aufwändig geworden ist bzw. wäre.)
Per se mag zwar eine 64bit-Unterstützung gewährleistet sein, aber verlassen kann man sich halt nicht darauf. Lösung wie schon vor 5 Jahren oder auch 10: Nur 32 bit. Und bloß keine Mischinstallationen, da fangen die ersten Probleme schon bei den Ordnerpfaden C:\Program Files (x86) (Office 32bit) bzw. C:\Programme (Office 64bit) an.
Alles was Sie schreiben, ist völlig irrelevant. Kurz gefasst heißt das doch nur: "Selbst schuld, nehmen Sie halt 32bit". Bis zur Rente.
Um das Problem einmal einzudampfen:
Datev liefert ein 64bit-AddIn aus, welches nach den letzten Windows Updates abstürzt und Outlook mitreißt. Dieses darf nicht passieren. Es ist auch komplett unerheblich, welche Programmteile noch installiert sind. Es dürfte selbst dann nicht abstürzen, wenn nur das Datev-Framework und das AddIn installiert wären.
Übrigens geht es hier um Datev Anwalt.