Liebe Community,
dass man GDPdU-Daten nicht direkt in REWE importieren kann, weiß ich, aber da die Finanzverwaltung mit Hilfe spezieller Prüfsoftware ("IDEA") diese Daten auslesen und auswerten kann, und übrigens auch andere Prüftools dazu in der Lage sind, müsste es eigentlich auch möglich, die GDPdU-Daten in Datev-Buchungsstapel zurückzukonvertieren, z.B. als Einzelbuchungssätze im SKR03 oder SKR04.
Vielleicht sind ja solche Konvertierungs-Tools bereits auf dem Markt, oder es wird als SaaS angeboten ...
... oder evtl. könnte man einen Finanzbeamten bitten, die GDPdU-Daten eines Mandanten zu konvertieren, den man neu übernommen hat und der einem nichts Anderes als die GDPdU-Daten zur Verfügung stellen kann
Im konkreten Fall geht es um ein Fremdsystem, das zwar diverse Exporte produziert und unter vielem Anderen auch die GDPdU-Daten, das aber als Buchführungssystem völlig inkompatibel ist zu Kanzlei-Rechnungswesen.
Das Mandat wurde neu übernommen und soll jetzt 'im warmen Nest' von Kanzlei-Rechnungswesen ein lauschiges Plätzchen finden 😁
Thema in den Programm-Bereich Betriebliches Rechnungswesen von @Katharina_Schoenweiss verschoben und Kategorie vergeben.
Hallo,
in der Suchmaschine Ihres Vertrauens das Stichwort "Drehscheibe Buchungssätze" oder "heerosoft" eingeben.
danke für den Tipp, @peter ,
... man 'gewinnt' bei den beiden Quellen immerhin den Eindruck, dass eine Konvertierung der GDPdU-Daten zurück in Datev-Buchungsstapel nicht so ganz trivial bzw. dass das GDPdU-Format nicht standardisiert ist und dass es daher vermutlich auf eine Individualprogrammierung hinausläuft ...
... was die Sache (pekuniär) wahrscheinlich nicht einfacher macht
Ideal wäre natürlich, wenn man mit einem 'beschränkten' Tool erstmal ein wenig 'spielen' bzw. daran 'schnuppern' könnte, um zu sehen, ob sich ein weiteres Engagement überhaupt lohnt
Im konkreten Fall geht es um das 'Fremdsystem' "ADNOVA", das Einiges zu können vorgibt, außer dem, was man gerade bräuchte 😎
... aber vielleicht gibt es ja doch schon fix-und-fertige Konfigurationen für die Konvertierung der GDPdU-Daten in Datev-Buchungsstapel mit Hilfe spezialisierter Tools.
... mal ganz naiv gefragt:
gibt es da nicht auch ein entsprechendes Datenanalysetool von der Datev, das z.B. von Wirtschaftsprüfern verwendet wird ?
Mein Gedächtnis sagt "ja !"
@vogtsburger schrieb:
... mal ganz naiv gefragt:
gibt es da nicht auch ein entsprechendes Datenanalysetool von der Datev, das z.B. von Wirtschaftsprüfern verwendet wird ?
Mein Gedächtnis sagt "ja !"
Ja gibt es: "Datenprüfung classic". Das gab es "früher" auch noch in einer umfangreicheren Version, die DATEV aber abgekündigt hat (ACL).
Wird von DATEV von einer tollen Mannschaft betreut. Dazu es auch noch Schulungen, die man nur empfehlen kann. Oder Individualseminar. Auch zu empfehlen. Vielleicht klappts ja dann, das angefragte Problem zu lösen.
Viel Spaß....
Danke für die Gedächtnisstütze, @andreashofmeister
… das leicht merkbare Kürzel „ACL“ war mir in der Zwischenzeit entfallen und ist wohl auch aus der DATEV-‚Pflege’ und -‚Fürsorge‘ mangels Wirtschaftlichkeit herausgefallen.
‘Spaß‘ erwarte ich bei dieser Aufgabe nicht, sondern nur ‚viel Steine‘ und ‚wenig Brot‘ …
… aber ich will mir wenigstens nicht die Zähne an dieser ‚einmaligen‘ Aktion ausbeißen
… hierfür ein Software-Abo mit Mindestlaufzeit abzuschließen, halte ich für ‚oversized‘. Ein Pay-Per-Use-Modell wäre ideal
@vogtsburger schrieb:...
… hierfür ein Software-Abo mit Mindestlaufzeit abzuschließen, halte ich für ‚oversized‘. Ein Pay-Per-Use-Modell wäre ideal
Die Zeiten sind rum bei DATEV. Gab es alles mal, aber nur für einige wenig Programme.
Sprechen Sie doch mal Ihren DATEV-Kundenverantwortlichen an, vielleicht ist ja eine Testbereitstellung drin.
Kleiner Tipp: einfach mal bei DATEV anfragen, ob es überhaupt möglich ist, "Ihr Projekt" so umzusetzen. Das spart letztendlich Zeit und Nerven und vielleicht auch Geld.
Gutes Gelingen!
IDEA lässt sich käuflich erwerben.
... Die Einrichtung ist individuell zu leisten.
Die GdPDU Daten sind komplett lesbar da csv und xml.
... richtig sortiert und aufbereitet lassen diese sich mittel ASCII Import an DATEV ReWe verfüttern.
... die GDPdU-Daten zu 'durchdringen' und für REWE aufzubereiten, hätte mich früher sicher 'magisch angezogen' ...
... aber heute habe ich nicht (mehr) den Ehrgeiz, dieses 'Rad' neu zu erfinden, wenn es (wie im aktuellen Fall) nur darum geht, einen einzigen 'Karren aus dem Dreck zu ziehen' (einen einzigen Buchführungsbestand von einem Fremdsystem in einen Datev-REWE-Bestand zu überführen), vor allem, wenn es evtl. dafür schon ein fertiges 'Rad' gibt und der 'Rad-Erfinder' dieses 'Rad' vielleicht einige Male verkaufen kann.
Da der Mandant letztlich diese 'Transaktion' bezahlt, soll der Aufwand für die Konvertierung minimiert werden
Es zählt also nur das Ergebnis.
Ich muss mir nicht hinterher selbst auf die Schulter klopfen, falls ich dieses Problem tatsächlich in Eigenregie lösen konnte.
Das wäre quasi 'trivial pursuit'
Ist zwar auch Handarbeit, aber vielleicht hilfreich?
► https://youtu.be/6x6NrvXap90?si=VmrmLLIDWBXoxE-J
Diese Kollegen wollen zwar bezahlt werden, im Vergleich zu anderen Lösungen aber evtl. noch einigermaßen preiswert.
► Leistungen - Schmid & Tritschler GmbH Wirtschaftsprüfer Steuerberater
Guten Morgen @vogtsburger,
dass man GDPdU-Daten nicht direkt in REWE importieren kann, weiß ich, aber da die Finanzverwaltung mit Hilfe spezieller Prüfsoftware ("IDEA") diese Daten auslesen und auswerten kann, und übrigens auch andere Prüftools dazu in der Lage sind, müsste es eigentlich auch möglich, die GDPdU-Daten in Datev-Buchungsstapel zurückzukonvertieren, z.B. als Einzelbuchungssätze im SKR03 oder SKR04.
das Grundproblem liegt meines Erachtens darin, dass im GDPdU-Export die Buchungssätze in einer Netto- bzw. Journalbuchung vorliegen.
DATEV erwartet (zumindest bei den Automatikkonten) aber eine Bruttobuchung oder Nettobuchung mit entsprechenden Unterdrückungsschlüssel (autsch).
IDEA ist als Software am Markt käuflich erwerbbar. Oder man bastelt sich mit Access eine entsprechende Summen-und Saldenliste, die dann als Vortrag in DATEV verwendet werden könnte.
In Summe aber alles Lösungen, die Zeit und Geld brauchen...
Soweit meine Einschätzung.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
@chrisocki schrieb:[...]
IDEA ist als Software am Markt käuflich erwerbbar. Oder man bastelt sich mit Access eine entsprechende Summen-und Saldenliste, die dann als Vortrag in DATEV verwendet werden könnte.
[...]
... 'erwerbbar' klingt erstmal harmlos, aber leider spielt der Preis auch immer 'eine gewisse Rolle' 😎
Ein "Range Rover" wäre auch 'erwerbbar', um ein einziges Mal in Urlaub zu fahren 😎
... eine SuSa wäre mir übrigens auch zu wenig, außerdem kann das Fremdsystem eine SuSa exportieren.
Mir geht es hauptsächlich um Kontobuchungen, die ich direkt in REWE einlesen kann
Wenn ich genug Zeit und mehrere Anwendungsfälle für das Thema hätte, würde ich mich bestimmt 'freiwillig' in dieses Problem 'verbeißen'.
Dann könnte ich z.B. versuchen, die GDPdU-Daten ein bereits bestehenden 'normalen' REWE-Mandats in Kontobuchungen zurückzukonvertieren, um dann zu den selben Ergebnissen beim Jahresabschluss zu kommen.
Aber mit den GDPdU-Daten eines neu übernommenen Mandats aus einem Fremdsystem zu 'experimentieren', wäre mir zu riskant. Ich hatte gehofft, dass es schon fix-und-fertige Prozesse für diesen Wunsch gibt
Ich weiß nicht ob zielführend oder nicht, ich hatte für 1 Kunden die Dienste von Heerosoft wurde hier ja schon genannt in Anspruch genommen. Hier ging es um Kassendaten im Format csv und die in ein Datev Format zu bringen und so Buchungssätze automatisch zu generieren.
Hat funktioniert und wenn ich mir die Buchungsdaten ansehen die ich an die Finanzverwaltung für Prüfungen übermittle sind das entweder xml oder csv Dateien.
Daher die können das Rückabwickeln und zumindest in meinem Fall damals gab es pay per use und keine 12 Monats Abo Falle alla Grundsteuerlösung von DAtev.
Einfach mal anmailen. Vlt. hilft es ja.
@bodensee schrieb:[...]
Hier ging es um Kassendaten im Format csv und die in ein Datev Format zu bringen und so Buchungssätze automatisch zu generieren.
[...]
... habe aktuell auch gerade einen 'Kandidaten' für Kassendaten, die in einen Datev-Buchungsstapel konvertiert werden sollen ...
... und habe dafür das Datev-Tool "EBS-Konvertierung" 'aus dem Winterschlaf' geholt, jetzt, nachdem es vor kurzem endgültig von der Datev für die 'Kremation' ausgewählt wurde 😎
... wenn die Spalten der erhaltenen, unvollständigen CSV-Datei korrekt den richtigen Konten, Gegenkonten, Soll- und Haben-Beträgen zugeordnet werden können, kann das Datev-Tool "EBS-Konvertierung" den Rest, also den Datev-Buchungsstapel, routiniert erstellen und z.B. direkt in REWE zur Stapelverarbeitung bereitstellen.
Irgendwie war es ein gutes Gefühl, dass das vor laaanger Zeit gekaufte und seither nur sehr selten verwendete Tool nochmal zeigen konnte, dass es ein Ergebnis produzieren kann 😎
DAs EBS Tool habe ich in der Kanzlei bis heute viel verwendet , hatte bei mir keinen Dornröschenschlaf.
Muss mal schauen wie lange das noch funktioniert. Bei dem einen Kandidaten konnte ich mit dem Tool allerdings nichts erreichen, da massenhaft Daten und die Formatierungen nicht wirklich einfach änderbar waren, daher hatte ich im Internet nach Lösungen gesucht und bin auf Heerosoft gestoßen. ( Onlinehandel mit extrem viel Daten mehrere Tausend Buchungssätze je Monat) .
ja, das Datev-Tool "EBS-Konvertierung" ist nicht besonders 'intelligent' (stammt im Kern wahrscheinlich noch aus den 80er oder 90er Jahren des vorherigen Jahrtausends).
Ich erinnere mich an ein Telefonat mit einem Datev-Support-Mitarbeiter vor laaanger Zeit, als ich mich darüber mokiert habe, dass das Datumsformat nicht als solches erkannt wurde und mir der Datev-Mitarbeiter entrüstet erklärt hat, dass das Datum 'natürlich' in einem ganz bestimmten festgelegten Format vorliegen müsse, um erkannt zu werden.
Auch funktioniert die automatische Zuordnung der Spalten, z.B. "Einnahme", "Ausgabe", "Steuer" nicht so 'intelligent' wie erwartet
... egal, wenn man diesem Tool ein wenig den 'Steigbügel' hält, tut es was es soll ... immerhin ...
... und solange das Tool wenigstens nicht zwangsweise 'abgeschoben' wird, soll es mir recht sein ...