Sehr geehrter Herr Kollege Heitschmidt, (Schön mal jemand mit Klarnamen!) nach unserer jüngsten Korrespondenz ist es mir wichtig, einige Punkte klarzustellen und einzuordnen. Zunächst möchte ich betonen, dass ich Ihre Rückmeldung dazu, meine Nachfrage könne unangemessen gewesen sein, sehr ernst nehme. Zugleich empfinde ich es als schwierig, dass der Kollegin wiederholt unterstellt wird, sie wolle etwas verschleiern oder anderweitige Machenschaften betreiben. Dies halte ich meinerseits für unangemessen. (wird aber gänzlich ignoriert) Meine direkte Frage mag die Kollegen überrascht oder sogar schockiert haben, jedoch war sie weder angriffig gemeint noch respektlos, sondern diente allein der Klärung der Sachlage. Darüber hinaus ist die aktuelle Anfrage keineswegs aus dem sprichwörtlichen „Nichts“ entstanden. Ein inhaltlich ähnlicher Antrag wurde bereits im Jahr 2025 zur Abstimmung gebracht, wenn auch damals leider mit einem anderen Antrag verknüpft. Insofern knüpft die jetzige Diskussion an bereits bekannte Überlegungen an. Die vorgebrachten Argumente einiger Personen erwecken zudem den Eindruck, als ginge man dort davon aus, dass der Vorstand sämtliche Entscheidungen nach Belieben treffen dürfe und rechtliche oder berufsspezifische Grenzen weitgehend unbeachtlich seien. Tatsächlich ist uns allen bewusst, dass bestimmte berufsrechtliche Vorgaben und die Besonderheiten des Berufsträgers zu beachten sind und Entscheidungen gerade nicht beliebig getroffen werden können. Ich gehe davon aus, dass wir uns in einem Punkt einig sind: Wir wollen die der DATEV stärken und zukunftsfähige Rahmenbedingungen schaffen. Vor diesem Hintergrund stellt sich für mich vor allem die Frage, welche Einschränkungen wir bereit sind mitzutragen und an welcher Stelle bestimmte Begrenzungen möglicherweise zu weit gehen. Diese Abwägung sollten wir offen, sachlich und ohne persönliche Unterstellungen führen. Ich würde mich freuen, wenn wir die Diskussion auf dieser Grundlage konstruktiv fortsetzen könnten.
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