@its_me schrieb: Also zu meinem Werdegang, ich bin nicht seit gestern aus der Uni. Ich habe nach dem Studium als Freelancer gearbeitet und habe zudem lange Zeit selbst als Selbständiger eine Firma gehabt, Hi, dieser Teil hat mich besonders getriggert. Warum? Ganz einfach: Schon während meiner Zeit als SFA hatte ich Studenten erlebt die schön alles aus dem Gesetz zitieren, aber leider eben nichts praktisch anwenden konnten. Und als Bibu (habe meine Ausbildung in Vollzeit gemacht) hatten wir einen Herren im Kurs, der ebenfalls selbständig in seiner GmbH tätig war und seinen Abschluss "in Absprache mit seiner StB'in" selbst aufgestellt hat. Er war keine 2 Wochen im Kurs, weil er keinen Anschluss fand! Das heißt absolut gar nichts und ich möchte niemanden pauschal verurteilen o.ä., aber oftmals ist das Ergebnis eben oft gleich. Natürlich habe ich auch andere Bibu und SFW erlebt die auch nur Ihre Standards konnten und dann bei neuen Dingen keinen Durchblick hatten. Ich sehe da zB die Ergänzungsbilanzen die für KG´s ab 2015(?) in elektronischer Form mit der eBilanz übermittelt werden mussten und ich als SFA mehr Ahnung hatte. Das liegt einfach daran, wo und wie man eingesetzt wird! Und genau deshalb sage ich ganz bewusst: Lieber zu einer größeren Kanzlei als Quereinsteiger und in alle Themen rein schauen und lernen. Dadurch weiß man viel besser wo die Reise hin soll. Aber ja, das muss am Ende jeder für sich entscheiden. Hier kann man nur Tipps geben was aus der eigenen Erfahrung sinnvoll erscheint. Im Übrigen: Mal hinterfragt warum beim Bibu alleine im schriftlichen Teil 70% durchfallen? (bei meiner Prüfung war es sogar etwas höher, bestätigt durch die IHK)
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